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Das Karlsruher Institut für Technologie, ehemals Forschungszentrum Karlsruhe, ist eine der größten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland, die eingebunden in die übergeordnete Helmholtz-Gemeinschaft und deren Programmstruktur arbeitet.
Seine Tätigkeiten sind in die beiden Geschäftsbereiche Stilllegung nuklearer Anlagen und Forschung eingeteilt. Der Bereich der Forschung untergliedert sich wiederum in fünf verschiedene Felder, denen insgesamt zehn Forschungsprogramme zugeordnet sind:
- Struktur der Materie
- Erde und Umwelt (Nachhaltigkeit und Technik, Atmosphäre und Klima)
- Gesundheit (Biomedizinische Forschung, Regenerative Medizin)
- Energie (Kernfusion, Nukleare Sicherheitsforschung, Rationelle Energieumwandlung)
- Schlüsseltechnologien (Nano- und Mikrosysteme, Wissenschaftliches Rechnen)
22 wissenschaftliche Institute und Hauptabteilungen arbeiten an der Umsetzung dieser Punkte, die sich auf Gebiete der industriellen Vorlaufforschung bis hin zur Produkt- und Verfahrensentwicklung, der Vorsorgeforschung und der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung erstrecken. Dabei wird eine intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt. So können auch externe Nutzer auf viele interne Großgeräte zugreifen.
Von den mehr als 3.800 Mitarbeitern sind gut 1.400 als Wissenschaftler tätig. Dazu kommen jährlich knapp 200 Gastwissenschaftler aus allen Teilen der Erde. Alle anderen Beschäftigten arbeiten entweder als technisches Personal oder in der Verwaltung.
Das Forschungszentrum ist eines von deutschlandweit fünfzehn Helmholtz-Forschungszentren. Gesellschafter sind zu neunzig Prozent die Bundesrepublik Deutschland und zu zehn Prozent das Land Baden-Württemberg. Das Budget im Jahr 2005 betrug 316 Millionen Euro, wovon 75 Millionen eigene Erträge waren. Seit 1990 betreibt das Forschungszentrum Karlsruhe das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.
Auf dem rund zwei Quadratkilometer großen, nördlich von Karlsruhe gelegenen Gelände hat auch der Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe mit seinen drei Bereichen Produktion und Fertigungstechnologien, Wassertechnologie und Entsorgung sowie Baden-Württemberg Programme seinen Sitz.
1956 bewarb sich die Stadt Karlsruhe erfolgreich als Standort für den ersten deutschen Eigenbaureaktor. Anfangs gab es in der Region starke Akzeptanzprobleme, da Teile der Bevölkerung der Atomenergie skeptisch gegenüber standen. Lag zunächst der Schwerpunkt eindeutig auf Kernreaktorforschung, verlagerte er sich auch bedingt durch einen Wandel in der Energiepolitik hin zu Grundlagenforschung. Die Änderung des Namens von Kernforschungszentrum Karlsruhe in Forschungszentrum Karlsruhe untermauert das.
Seit dem 1. Oktober 2009 ist das Forschungszentrum Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammengeschlossen.
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Mitarbeiter: - Inland 3.700
 Umsatz: 408 Mio. Euro (2008)
 Handelsregister Keine UIN: DE266749428
 Firmensitz: Kreis Karlsruhe (Stadt) Region Mittlerer Oberrhein Bundesland Baden-Württemberg |
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Gruppe/Eigentümer
Helmholtz-Gemeinschaft (de)
 Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist ein Zusammenschluss von fünfzehn Forschungszentren mit entweder naturwissenschaftlich-technischem oder medizinisch-biologischem Schwerpunkt. mehr... | | Weitere Firmen dieser Gruppe/Eigentümer | |

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