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Die Firma Miba fertigt hochbelastbare Antriebskomponenten und arbeitet international als Zulieferer für Unternehmen der Motoren- und Fahrzeugindustrie.
Das Produktionssortiment des Unternehmens, das neben Fahrzeugen auch in Zügen, Flugzeugen, Schiffen und Kraftwerken zum Einsatz kommt, ist in folgende Schwerpunktbereiche unterteilt:
- Sinterformteile
- Gleitlager
- Reibbeläge
- Beschichtungen
- Hochleistungskomponenten
Bei Sinterformteilen, dem größten Geschäftsfeld des Unternehmens, liegt der Fokus auf Motoren- und Getriebeteilen sowie auf Komponenten für Body und Chassis. Bei Gleitlagern sieht sich Miba als Komplettanbieter, der insbesondere auf die Bedürfnisse der Hersteller von Hochleistungsdiesel- und Gasmotoren eingeht. Hochleistungsreibbeläge werden vor allem an die internationale Fahrzeug- und Maschinenindustrie geliefert. Bei Beschichtungen ist Miba auf die Veredelung von Funktionsflächen mit Gleitlacken, galvanischen Überzügen und PVD-Beschichtungen ausgerichtet.
Die Hochleistungskomponenten für Leistungselektronik werden von den beiden erst 2010 übernommenen Firmen Dau und EBG hergestellt. Die Teile, in erster Linie Hochleistungskühlkörper sowie Hochspannungs- und Hochleistungswiderstände, werden für hocheffiziente Antriebe gebraucht, die bei der Energieerzeugung und -nutzung sowie bei elektrischen Antrieben, beispielsweise bei Windkraftanlagen genutzt werden.
Darüber hinaus entwirft und baut das Unternehmen auch Spezialmaschinen und Werkzeuge, vor allem mobile Bearbeitungsgeräte nach speziellen Anforderungen der Kunden. Generell investiert Miba jährlich mindestens sechs Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung.
Miba ist im oberösterreichischen Laakirchen ansässig. Weitere österreichische Produktionsstandorte sind Vorchdorf, Niklasdorf und Roitham sowie in Kirchbach und Ligist. Ausländische Werke gibt es in der Slowakei und in Großbritannien, in China, Brasilien und den USA. Vertriebsbüros werden in Deutschland in Fellbach und Wolfsburg sowie in Frankreich, Italien und Singapur unterhalten. Etwa neunzig Prozent des Umsatzes werden durch den Export erwirtschaftet.
Franz Mitterbauer eröffnet 1927 eine Reparatur- und Produktionswerkstätte für Motorenteile. Die anderen Geschäftsbereiche kamen nach und nach hinzu. Gleitlager werden seit 1949 hergestellt. Die Fabrikation von Sinterformteilen startete 1963. Reibbeläge gehören seit 1975 zum Sortiment.
Nach dem Tod des Firmengründers 1983 übernahm dessen Sohn Peter das Ruder. Bis heute agiert er als Vorstandsvorsitzender und war maßgeblich für den Börsengang 1986 sowie den Zukauf von EBG und Dau 2010 verantwortlich. Er und seine Familie sind entweder direkt oder über ihre Privatstiftung im Besitz der Aktienmehrheit. Der Rest, knapp ein Viertel der Anteile, wird an der Wiener Börse gehandelt. (sc)
Die Firma Miba AG Vz. (Kürzel: MBG) ist börsennotiert. Die Aktie hat die WKN 872002 und die ISIN AT0000734835.
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Adresse:Miba AG
Dr.-Mitterbauer-Str. 3 4663 Laakirchen ÖSTERREICH Bundesland OberösterreichKarteWeitere Standorte 4661 Roitham
Miba Frictec GmbH Peter-Mitterbauer-Str. 1 4661 Roitham Lageplan 4655 Vorchdorf
Miba Sinter Austria GmbH Dr.-Mitterbauer-Str. 1 4655 Vorchdorf Lageplan Firmenbuchnummer Mitarbeiter: - Inland 1.460 - Weltweit 2.855Umsatz: 375 Mio. Euro (2009)Gesellschafter:Mitterbauer Familie (at) Eignerkategorie Familien
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