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Invista Chemieunternehmen aus Hattersheim am Main

Privat

Eigentümer

-

Gründung

418

Mitarbeiter

Invista ist ein weltweit agierender Hersteller von Fasern, Polymeren und chemischen Zwischenprodukten.

Dementsprechend gliedert sich das Portfolio in vier Segmente, die durch einen eigenen Lizenzbereich ergänzt werden. Die vier Segmente sind:
  • Fasern und Textilien
  • Polymere
  • Spezialchemikalien
  • chemische Zwischenprodukte

Die Fasern werden zum Beispiel bei der Produktion von Kleidung von Strumpfwaren und Dessous über Pullover und Hemden bis zu Arbeitskleidung eingesetzt. Dazu kommen Bodenbeläge, Haushaltsprodukte, Gepäckstücke, Polster und andere Fahrzeugkomponenten wie Airbagfasern. Polymere dienen insbesondere als PET-Verpackungsrohstoffe und werden als Polyesterpolymere, Nylonpolymere und technische Nylonpolymere gefertigt.

Spezialchemikalien ist in die Kategorien Amine, Nitrile, Polyole, Lösemittel, Disäuren und Borprodukte unterteilt. Zu den chemischen Zwischenprodukten zählen Basisstoffe für Nylon, Elasthan und Polyester.

In vielen Bereichen, zum Beispiel bei den Fasern, die dann zu Teppichen verarbeitet werden, will Invista sich im Hochwert- und Premiumsegment positionieren. Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Eigenmarken. Zu den bekanntesten gehören Lycra bei Fasern, Antron bei Teppichfasern, Stainmaster bei Teppichen und Coolmax bei Textilien.

Der Hauptsitz von Invista befindet sich in Wichita, Kansas, in den USA. Das Unternehmen ist in Amerika, Europa und im Asien-Pazifik-Raum in mehr als zwanzig Ländern vertreten. In Europa gibt es siebzehn Vertretungen in neun Staaten. In Deutschland stehen je ein Werk in Michelau und Gersthofen. In Hattersheim wird das Vertriebs- und Verwaltungsbüro unterhalten.

Invista wird zwar unabhängig geführt, gehört aber komplett zu Koch Industries, einem der weltweit größten Privatunternehmen. Hauptanteilseigner sind Charles und David Koch mit jeweils 42 Prozent. Der ebenfalls in Wichita ansässige Mischkonzern ist viel in der Förderung von Erdöl und Gas tätig und fiel wiederholt durch krasses Geschäftsgebaren auf, weshalb alleine zwischen 1999 und 2003 rund 400 Millionen Dollar an Strafzahlungen anfielen.

Zudem hat Koch allein zwischen 2006 und 2011 etwa fünfzig Millionen Dollar für Lobbyarbeit zum Abbau von Vorschriften in seinen Geschäftsfeldern ausgegeben und 2010 die extrem konservative Tea Party und andere so genannte konservative Think Tanks in den USA massiv finanziell und organisatorisch unterstützt. Greenpeace monierte außerdem, dass Koch bis 2008 knapp 48 Millionen Dollar an Gruppierungen gab, deren Ziel die Verhinderung von Klimagesetzen ist und die die menschenbedingte Erderwärmung trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse bestreiten.

Entstanden ist Invista 2003 aus dem Faserbereich des Chemiegiganten DuPont. Der trennte sich aber bereits ein Jahr später von Invista und verkaufte alle Anteile an Tochtergesellschaften von Koch Industries. Die verschmolzen das Unternehmen mit dem Polyesterhersteller Kosa, der schon seit 1998 Teil von Koch Industries war. (sc)

Chronik

2003 Entstanden aus dem Faserbereich von DuPont
2004 Übernahme durch Koch Industries

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Koch Industries Inc.)

Adresse

INVISTA (Deutschland) GmbH

Philipp-Reis-Str. 2
65795 Hattersheim am Main

Telefon: 07253-91-0

Web: www.invista.com

Joachim Purrucker (55)
Christopher Chessmore (55)

Ehemalige:
Craig Munson () - bis 22.10.2013
Werk Hattersheim am Main, 65795 Hattersheim am Main
 

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 418 in Deutschland
Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet:

Handelsregister:
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 92557

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 10.000.000 Euro
Rechtsform:
UIN:
Kreis: Main-Taunus-Kreis
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
Koch Industries Inc. (us)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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