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AHC Oberflächentechnik Oberflächentechnik Firmen aus Kerpen

Privat

Eigentümer

1960

Gründung

500-999

Mitarbeiter

AHC Oberflächentechnik ist ein deutsches Unternehmen, dessen Hauptaugenmerk sich auf Oberflächentechnik richtet. Auf diesem Gebiet ist die Firmengruppe einer der führenden Spezialisten in Europa.

AHC Oberflächentechnik hat sich insbesondere auf die Entwicklung, Herstellung und Veredelung funktioneller und hochbelastbarer Oberflächendesigns von Werkstoffen aus verschiedenen Grundmaterialien wie Metall und Kunststoff spezialisiert. Seit dem Jahr 2001 ist die Unternehmensgruppe Teil der niederländischen Aalberts Industries.

Das Leistungsspektrum setzt sich aus Anodischen Verfahren, Plasmachemischem Anodisieren, chemischen Verfahren sowie aus Gleitlacken wie trockenschmierenden Gleitbeschichtungssystemen und Trennsystemen für Werkzeugformen zusammen. Des Weiteren bietet die Firma funktionelle Lackiertechnik, Nasslackierung, Pulverbeschichtung und Galvanische Beschichtungen an.

AHC Oberflächentechnik deckt den gesamten Bedarf an Prozesschemikalien für Verfahren zur chemischen und elektrochemischen Behandlung von Metallen und Kunststoffen ab.

Die Wurzeln des Unternehmens gehen zurück bis in die 1960er Jahre. 1960 gründeten Herbert Friebe und Ulrich Reininghaus das Unternehmen Alu-Hart-Coat Friebe und Reininghaus in Köln. Gleich zu Beginn ihrer Wirkungszeit führte die Firma patentierte Hart-Coat-Verfahren zur hartanodischen Beschichtung von Aluminiumwerkstoffen erstmals in Deutschland ein.

1965 zog das Unternehmen mit seinen 50 Mitarbeitern von Köln nach Kerpen um. Forschung und Entwicklung wird bei AHC Oberflächentechnik großgeschrieben. So entwickelte die Firma mit Durni-Coat ein Verfahren zur funktionellen Veredelung von Metallen. AHC Oberflächentechnik konnte dieses Verfahren erfolgreich am deutschen Markt einführen.

1970 eröffnete das Unternehmen das AHC-Werk am Standort Ebersbach/Fils. Hinzu kamen neun Jahre später ein neues AHC-Werk in München und 1983 ein AHC-Werk in Weiterstadt bei Darmstadt. 1985 waren bereits mehr als 300 Mitarbeiter bei AHC Oberflächentechnik beschäftigt. Ein Jahr später expandierte das Unternehmen ins Ausland. Eine Tochtergesellschaft in St. Pantaleon bei Salzburg wurde aus der Taufe gehoben.

Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen das Magoxid-Coat-Verfahren, ein Verfahren zur plasmachemischen Beschichtung von Magnesiumlegierungen. 1987 wurde die Firma in AHC-Oberflächentechnik Friebe und Reininghaus umgewandelt. Mit dem 1989 entwickelten Kepla-Coat-Verfahren konnte die Firma fortan Werkstoffe aus Aluminium- und Titanlegierungen veredeln.

Nach Öffnung der innerdeutschen Grenzen erwarb das Unternehmen das Galvanikbetriebsgelände des VEB Stern-Radio Berlin. Infolge des Aufbaus des neuen Werks in Berlin-Marzahn konnte AHC Oberflächentechnik Anfang der 1990er Jahre rund 450 Mitarbeiter in sechs Betriebsstätten beschäftigen. 1995 wurde das Unternehmen Aluchrom Oberflächentechnik Wedel auf die AHC-Oberflächentechnik Friebe und Reininghaus verschmolzen.

1996 entdeckte AHC-Oberflächentechnik Italien für sich und kam zu einer Mehrheitsbeteiligung an der Firma KTS. 1997 wurde das Unternehmen schließlich in AHC-Oberflächentechnik umgewandelt. 1999 ging die Entdeckungstour weiter: Es kam zur Gründung der Tochtergesellschaft AHC-Surface Technology Sàrl im französischen Faulquemont. Ferner erwarb die Firma im Jahr 2000 das Unternehmen Riag R. Isenring für Prozesschemikalien. 2001 kam das Solinger Unternehmen PBC-Dopheide, ein Spezialist für Pulverbeschichtung, hinzu.

Im Jahr 2001 wurde die AHC-Gruppe durch das börsennotierte niederländische Unternehmen Aalberts Industries übernommen. Ein Jahr später wurden die niederländische BGT Oppervlaktetechnieken und die englische Acorn Surface Technologogy in die AHC-Gruppe eingegliedert. 2011 waren schließlich mehr als 700 Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe beschäftigt.

Zur Kundschaft von AHC-Oberflächentechnik zählen Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt, aus dem Maschinenbau, aus der Automobilindustrie sowie aus der Medizintechnik. Darüber hinaus hat AHC-Oberflächentechnik Kunden in der Elektrotechnik sowie aus dem Bereich Sport und Freizeit.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in der nordrhein-westfälischen Stadt Kerpen. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zur Metropole Köln. (tl)

Chronik

1960 Gründung der Firma Alu-Hart-Coat Friebe und Reininghaus in Köln
1965 Umzug nach Kerpen
2001 Übernahme durch Aalberts Industries

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Aalberts Industries)

Adresse

AHC Oberflächentechnik GmbH

Boelckestr. 25-57
50171 Kerpen

Telefon: 02237-502-0
Fax: 02237-502-100
Web: www.ahc-surface.com

Dr. Hartmut Sauer (49)
Dr. Christian Danninger (37)

Ehemalige:
Helmut Nolte () - bis 17.02.2015
Oliver Jäger ()
Werk Berlin, 12681 Berlin
 030-549904-0

Werk Wedel, 22880 Wedel
 04103-80012-0

Werk Burg, 39288 Burg
 03921-4829-0

AHC-Oberflächentechnik Special Coatings GmbH, 42653 Solingen
 02122-5834-0

Werk Weiterstadt, 64331 Weiterstadt
 06151-9806-0

Werk Göppingen, 73037 Göppingen
 07161-15688-0

Duralloy Süd GmbH, 78048 Villingen-Schwenningen
 07721-40444-10

Werk Kirchheim, 85551 Kirchheim-Heimstetten
 089-990241-0

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 700 weltweit
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1960

Handelsregister:
Amtsgericht Köln HRB 53735

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 100.050 Euro
Rechtsform:
UIN: DE191864135
Kreis: Rhein-Erft-Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Aalberts Industries (nl)
Typ: Familien
Holding: General Material Technology

Börsennotiert: Aalberts Industries NV
WKN: A0MQ1F (AACA)
ISIN: NL0000852564

Kreditauskunft

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