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Sperlich Komponentenhersteller aus Berlin

Privat

Eigentümer

1905

Gründung

120

Mitarbeiter

Sperlich ist ein Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf die Produktion von Einzelteilen und Großserien für den Maschinen- und Automobilbau sowie für die Elektroindustrie setzt. Die Firma zählt zu den erfolgreichsten deutschen Gießereien.

Das Unternehmen realisiert ein bereits Spektrum an Kundenwünschen. Dabei bietet Sperlich vom Rohteil bis zur einbaufertigen Baugruppe Lösungen für jede Stück- und Losgröße.

Zur Leistungspalette zählt unter anderem der Aluminium-Druckguss. Die Firma gießt auf Kaltkammermaschinen von 230-1.000 Tonnen Schließkraft Aluminium-Druckguss-Teile bis zu 15 Kilogramm. Das Unternehmen verfügt über Sechs-Achsen-Industrieroboter für Sprühen, Schöpfen und Entnehmen. Mit diesen Maschinen ist die Firma in der Lage, Prozesse zu automatisierten.

Das Unternehmen kann auf eine mehr als 100-jährige Historie zurückschauen. Zwar ist die Firmengründung urkundlich nicht exakt belegbar, fakt ist jedoch, dass sich im Jahr 1905 der Ziseleur Max Sperlich selbständig gemacht hat. Der erste Firmensitz befand sich in Berlin.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 hatte sich das Handwerksunternehmen eine Position im Berliner Bild- und Bronzeguss aufgebaut. 1917 wurden sämtliche Metallgegenstände zur Herstellung von Kriegsgeräten eingesammelt. Dies beeinträchtigte die Arbeit der Gießerei Sperlich.

Eine wichtige Phase für das Unternehmen waren die 1930er Jahre. Gerade durch die Bildgießerei, die aufgrund der Neugestaltung der Hauptstadt und der Olympischen Spiele 1936 einen Aufschwung erlebte, konnte die Firma viele Aufträge an Land ziehen. Beispielhaft hierfür sind Arbeiten von Arno Breker und Josef Thorak für monumentale Statuen im öffentlichen Raum.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte die Firma Aluminiumkochtöpfe sowie Wasserhähne aus Aluminium und Messing her. Zudem begann man Düngerstreuwannen zu produzieren. 1949 konnte Walter Sperlich den Betrieb in Berlin-Reinickendorf mit ein bis zwei Mitarbeitern aufnehmen. 1950 begann die vollständige Wiederaufnahme der Produktion.

1966 bekam das Unternehmen seine heutige Rechtsform. Die Herstellung und der Vertrieb von Gießereierzeugnissen und Kunststoffen aller Art beinhalteten fortan das weitreichende Tätigkeitsfeld.

Im Jahr 1982 wurde Rüdiger Sperlich zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gießerei. Er schaffte es, Großkunden aus der deutschen Industrie als neue Kunden zu gewinnen. Rüdiger Sperlich leitete die Firma bis zu seinem Tod im Jahr 1997. In jenem Jahr wurde der Kundenkreis um Unternehmen der Automobilindustrie erweitert. (tl)

Chronik

2015 Insolvenz

Adresse

Walter Sperlich GmbH & Co.
Giesserei Kommanditgesellschaft
Holländerstr. 122
13407 Berlin

Telefon: 030-458055-0
Fax: 030-458055-37
Web: www.sperlich.de

Vera Bartholomäi-Sperlich ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 120 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1905

Handelsregister:
Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) HRA 2684
Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) HRB 1436

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE136650115
Kreis:
Region:
Bundesland: Berlin

Gesellschafter:
Bartholomäi-Sperlich Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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