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Spielwarenhersteller übernimmt Steinbauklassiker

Übernahme vom 25.05.2009 (cz)

Zu Zeiten des geteilten Deutschlands waren sie verpönt und wurden von der SED aus dem Verkehr gezogen: Anker Steinbaukästen. Die traditionsreichen Steinbauklötze aus dem thüringischen Rudolstadt stießen schon bei vielen Prominenten auf Begeisterung. So sollen schon Albert Einstein und später auch Bill Clinton zu Fans der Steine mit dem roten Anker geworden sein.

Nun hat die Schleswig-Holsteiner Spielzeugfirma Gollnest & Kiesel die Anker Steinbaukasten GmbH übernommen. Damit wird deren Sortiment erweitert, dass bisher vor allem aus hochwertigem Holzspielzeug bestand. Unter den Markennamen goki, Heimess, Toys pure und 'cause wurden im letzten Jahr 18,6 Millionen Euro Umsatz bei rund 120 Mitarbeitern gemacht. Produziert wird in Deutschland, Polen, Ungarn und China mit giftfreien Hölzern und Farben. Mindestens die Hälfte des Gewinns fließt in den Bau von Schulen in der Dritten Welt.

Die Brüder Gustav und Otto Lilienthal, bekannt als deutsche Flugpioniere des 19. Jahrhunderts, waren die Schöpfer der aus Quarzsand, Kreide und Leinöl gepressten und gebackenen Steinformen. Sie werden nicht nur von Kindern genutzt, sondern auch in der Maurerausbildung und in Architektenbüros eingesetzt. Zu DDR-Zeiten fielen sie in Ungnade, da sie öfter zum Nachbau im Miniaturmaßstab von unerwünschten sakralen Gebäuden herhalten mussten. Heute planen die neuen Besitzer den Nachbau des Hamburger Rathaus. Politisch gänzlich unverdächtig als Ausstellungsstück für die Hansestadt aus der die Firmengründer Gerhard Gollnest und Fritz-Rüdiger Kiesel stammen.
Quelle: welt online vom 25.5.09

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