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Porzellanmarke Rosenthal gerettet

Übernahme vom 21.07.2009 (cz)

Aufatmen im fränkischen Selb. Der dort ansässige insolvente Porzellanhersteller Rosenthal ist endgültig gerettet. Zukünftig wird das Unternehmen zu Sambonet Paderno gehören, deren Schwerpunkt auf Besteck und Kochtöpfen liegt. Die Firma aus dem norditalienischen Vercelli will alle Produktionsstätten von Rosenthal erhalten.

Bereits für das laufende Geschäftsjahr rechnen die beiden Sambonet-Chefs, die Brüder Franco und Pierluigi Coppo, mit einer schwarzen Null. Reizvoll für Sambonet sind vor allem die neuen Vertriebsmöglichkeiten, die sich durch die künftige Nutzung der Rosenthal Studio-Häuser ergeben.

Mit der Umstrukturierung beim seit 1879 existierenden Porzellanhersteller wurde bereits während der am 1. April wirksam gewordenen Insolvenz begonnen. Neben einer Verschlankung des Produktportfolios bedeutete das auch das Aus für rund 300 Mitarbeiter. Weltweit arbeiten aktuell noch 1.200 Beschäftigte bei Rosenthal, davon etwa 1.000 in Deutschland. Rosenthal war durch die Anfang des Jahres offenkundige Zahlungsunfähigkeit des irisch-britischen Mehrheitsgesellschafters Waterford Wedgewood selbst in die Insolvenz gerutscht.

Das Land Bayern unterstützte die nun erfolgte Transaktion durch einen Kredit im zweistelligen Millionenbereich, eine Bürgschaft und die Aussicht auf eine Regionalförderung von fünf Millionen. Auch Sambonet Paderno plant größere Investitionen in Oberfranken. Wieviel die Italiener für Rosenthal gezahlt haben, wurde nicht bekanntgegeben. Zuletzt stand eine Summe von knapp 20 Millionen Euro im Raum.
Quelle: sueddeutsche.de vom 20.7.09

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