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ThyssenKrupp übergibt Nordseewerke an SIAG

Übernahme vom 10.09.2009 (cz)

ThyssenKrupp geht mit seinen Werften ungewöhnliche Wege. Die Arbeiter an den Standorten Hamburg, Kiel und vor allem Emden wird es freuen. Statt die Emder Werft einfach dichtzumachen oder zumindest erheblich zu verkleinern, hat der Stahlgigant aus dem Ruhrgebiet eine vielleicht wegweisende Vereinbarung mit der SIAG Schaaf Industrie AG getroffen.

Die will aus den Nordseewerken in Emden in den nächsten knapp zwei Jahren sukzessive ein Offshore-Werk für Windenergietechnologie machen. Dabei sollen die rund 1.200 Beschäftigten alle übernommen werden. 721 von ihnen werden dann direkt bei SIAG arbeiten, weitere 300 werden Jobs in den Bereichen Überwasser- und Unterwasser Engineering, Repairing und Services bekommen. Damit werden erstmals in der Branche Kapazitäten vom Markt genommen, ohne dass Arbeitsplätze verloren gehen.

Noch liegt die Kernkompetenz der 1903 gegründeten Werft in Emden auf dem Bau von U-Booten, Marine- und Handelsschiffen sowie im Sonderschiffbau. Bis Mitte 2011 sollen noch vorhandene Aufträge abgearbeitet werden, wobei das Schiffbauprogramm dabei langsam ausläuft. Gleichzeitig wird die Offshore-Produktion anlaufen. Am Ende soll in Emden der europaweit größte Standort für diese zukunftsorientierte Technologie stehen.

Für ThyssenKrupp liegt in dieser Grundsatzvereinbarung mit SIAG zudem der Vorteil, dass die beiden anderen schiffbaulichen Fertigungsstandorte Hamburg und Kiel, die ebenfalls mit der schlechten Lage in der Branche zu kämpfen haben, durch den Wegfall der Emder Werft zukünftig mutmaßlich eine höhere Auslastung erreichen werden. Ob jetzt die Hamburger Blohm + Voss Werft trotzdem verkauft wird, ist derzeit unklar.
Quelle: Pressemitteilung von Schaaf Industrie vom 10.9.09

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