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Paukenschlag bei Opel: GM machts selbst

Übernahme vom 04.11.2009 (cz)

Die selbst hart angeschlagene Opel-Mutter GM hat eine Entscheidung in Bezug auf die Zukunft ihrer Rüsselsheimer Tochter getroffen. Und zwar eine, die in Deutschland eingeschlagen ist wie eine Bombe. Der Verkauf an das Konsortium um den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna - im September noch von GM favorisiert - ist vom Tisch. Stattdessen beschloss man in Detroit, die Opel-Sanierung in die eigenen Hände zu nehmen.

Da drängt sich sofort die Frage auf, wer da eigentlich wen in welcher Form sanieren will. Denn das in Detroit ohne die Hilfe der US-Regierung schon vor Monaten die Lichter ausgegangen wären ist unbestritten. Woher soll also das nötige Kapital kommen? Das 13-köpfige GM-Board, das diese Entscheidung mit 10:3 Stimmen getroffen hat, deutet die mögliche Richtung an. Neben einem eigenen Beitrag sollen europäische Länder mit Opel- oder Vauxhall-Standorten, vor allem die deutsche Bundesregierung, einspringen.

Die aber ist durch die Kehrtwende bei den Amerikanern nicht gerade erfreut. Vor allem für Kanzlerin Merkel ist die neue Entwicklung ein herber Schlag, fast ein Affront. Vorsorglich ging Hessens Ministerpräsident Roland Koch schon einmal in die Offensive, indem er verlauten ließ, dass er mit einer fristgerechten Rückzahlung des von der Regierung gegebenen 1,5 Milliarden Euro schweren Brückenkredits zum Monatsende rechne.

Und auch die Opel Beschäftigten sehen die Detroiter Entscheidung mit großer Sorge. Sie befürchten Werkschließungen und Massenentlassungen. Proteste wurden bereits angekündigt. Zudem hat sich auch der Betriebsrat geschlossen gegen die GM-Pläne ausgesprochen und lehnt eine Unterstützung komplett ab.

Für Experten kam die Entscheidung des GM-Boards allerdings nicht völlig überraschend. Ohne Opel bzw. Vauxhall verlieren die Detroiter den europäischen Markt. Und das sollte, wenn irgend möglich, verhindert werden. Nun hat GM im letzten Monat zum ersten Mal seit langem wieder schwarze Zahlen geschrieben. Gleichzeitig hatte die EU-Kommission Bedenken, ob der bereits unterschriftsreife Vertrag mit Magna nicht gegen die Regeln des freien Wettbewerbs verstoße. Den dadurch gegebenen zeitlichen Aufschub nutzte GM nun also, um selbst wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Zweifel daran, ob Opel mit dieser Entwicklung wirklich geholfen ist, bleiben.
Quelle: Spiegel-online vom 4.11.09

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