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Magna hat Interesse am Getriebeproduzenten Getrag

Übernahme vom 25.01.2010 (be)

Der Autozulieferer Magna scheint nach wie vor expandieren zu wollen. Nachdem die Opel-Übernahme erst Anfang November gescheitert war, heißt das neue Objekt der Begierde jetzt Getrag. Ein solcher Zusammenschluss wäre der größte Deal in der Branche seit der Fusion von Continental und Schaeffler.

Die Gespräche zwischen dem weltweit viertgrößten Kfz-Zuliefererkonzern aus Kanada und dem schwäbischen Getriebehersteller laufen bereits, so hieß es in einer Meldung der F.A.Z.. Eine Transaktion bahnt sich somit an, die das Familienunternehmen Getrag mit einem Schlag aus seiner derzeitigen Misere befreien könnte.

Im vergangenen Jahr musste Europas größter Getriebeproduzent wegen der Absatzkrise Umsatzverluste von bis zu 20 Prozent hinnehmen und war schon länger auf der Suche nach neuen Partnern. Von 13.500 Getrag-Beschäftigten sollten etwa 500 gehen und erst im Dezember wurden mehr als 100 Arbeitsplätze in Untergruppenbach getrichen. Magna würde mit einem Zukauf näher an den Konkurrenten Continental heranrücken. Ein Kommentar dazu, ob es sich beim anvisierten Vertrag um eine Beteiligung oder eine Übernahme handelt, wollten die beteiligten Firmen nicht abgeben.
Quelle: faz.net vom 22.01.2010
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