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Bäderhersteller Deba hat Insolvenz beantragt

Insolvenz vom 10.09.2010 (be)

Die Salzwedeler Firma Deba, einer der größten Anbieter von Fertigbädern in Europa, hat beim Amtsgericht Stendal den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingereicht. Der vorläufige Insolvenzverwalter, der Hamburger Rechtsanwalt Mark Zeuner konnte noch keine Gründe dafür nennen, warum es soweit kommen musste. Allerdings könne die Produktion noch zwei bis drei Monate aufrecht erhalten werden.

Auch die Löhne sollen erst mal weiter ausgezahlt werden, meinte Zeuner. Was die 240 Mitarbeiter sicherlich freuen wird. Auch die Mitteilung von Zeuner, dass die derzeitige Auftragslage sehr gut sei und dass bereits mit einem finanzkräftigen Kaufinteressenten verhandelt werde. Die Bäder der Salzwedeler Deba Systemtechnik GmbH werden unter anderem für Hotels und Kreuzfahrtschiffe herstellt und weltweit ausgeliefert.

Die Firma entstand im Jahr 1992 aus dem Kombinat Altmärkischer Maschinenbau, das von Investoren aus Schleswig-Holstein komplett umgestellt wurde. Die stark exportabhängige Firma hatte sich seitdem zu einem der größten Arbeitgeber in der altmärkischen Region entwickelt und verfügt allein in Salzwedel über Produktions- und Lagerkapazitäten für bis zu 6.000 Fertigbäder pro Jahr
Quelle: mdr.de vom 9.09.2010
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