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Kehrtwende bei Märklin

Übernahme vom 14.09.2010 (cz)

Der Modellbahnhersteller Märklin entlässt noch einmal 28 Mitarbeiter am Standort Göppingen, gibt sich aber gleichzeitig für die Zukunft sehr optimistisch. Seit Februar 2009 ist das Traditionsunternehmen nun schon in der Insolvenz und musste seitdem gut 400 der einstmals 1.400 Mitarbeiter kündigen.

Doch nun scheint das Ende dieser einschneidenden Maßnahmen erreicht. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2010 scheinen sehr positiv. Der Umsatz legte von 40,4 auf 42,6 Millionen Euro leicht zu. Aber vor allem ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen mit 1,5 Millionen Euro endlich einmal wieder im Bereich der schwarzen Zahlen.

Damit trage der von allen Beteiligten mitgetragene Vier-Jahres-Plan laut Insolvenzverwalter Michael Pluta erstmals Früchte. Er soll langfristig für stabile Umsatz- und Beschäftigtenzahlen sorgen. Und vor allem soll Märklin auch ohne neuen Investor, nach dem monatelang händeringend gesucht wurde, dauerhaft überlebensfähig sein.
Quelle: zeit.de vom 14.9.10

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