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Optikerkette Rodenstock vor Verkauf an Finanzinvestor

Übernahme vom 17.09.2010 (be)

Mit frischem Geld und neuem Besitzer soll das in Schieflage geratene Unternehmen Rodenstock aus München wieder auf die Beine kommen. Als neuer Besitzer steht die Investmentfirma Trilantic so gut wie fest. Das berichtet das Handelsblatt am heutigen Freitag. Die Mehrheit der Gläubigerbanken hätte einer Übernahme zugestimmt.

Der Deal sieht vor, dass Trilantic 42 Millionen Euro nach München überweist und so die Mehrheit an Rodenstock erhält. Der britische Finanzinvestor Bridgepoint, bisheriger Eigner, zahlt noch einmal 28 Millionen und behält eine Minderheitenbeteiligung. Die Schulden von Rodenstock sollen auf dieses Weise abgebaut werden.

Bereits im Mai 2010 wurde vom bevorstehenden Verkauf der Münchener berichtet. Das Traditionsunternehmen Rodenstock machte im vergangenen Jahr hohe Verluste. Der Hersteller von Brillengläsern und Brillenfassungen wurde im Jahr 2007 vom Private-Equity-Haus Bridgepoint aufgekauft und im gleichen Jahr stieg die Gründerfamilie komplett aus dem Unternehmen aus. Ein Teil des Kaufpreises wurde dem Unternehmen als Schulden auferlegt. Am neuen Eigner Trilantic ist Johann Rupert, Chef des Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont, maßgeblich beteiligt.
Quelle: Handelszeitung.ch vom 17.9.2010

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