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Drittligaverein Rot-Weiß Ahlen ist zahlungsunfähig

Insolvenz vom 15.10.2010 (be)

Der Fußballverein Rot-Weiß Ahlen hat beim zuständigen Amtsgericht in Münster den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zu drückend wurde der Schuldenberg von zuletzt 13 Millionen Euro. Nachdem auch noch die Stadt den Kauf des Weserstadions am Dienstag abgelehnt hatte, war das als Rettung vorgesehene Finanzierungskonzept vorerst gescheitert. Für 2,2 Millionen sollte die Stadt das Stadion kaufen und dafür jährlich Miete erhalten.

Doch die Politiker lehnten ab. Auch durch eine Zwischenfinanzierung wäre der Verein langftistig nicht wieder auf die Beine gekommen, hieß es. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde nun Rechtsanwalt Michael Mönig bestellt. Der beruhigte die Fans erst einmal und teilte mit, dass der Spielbetrieb unverändert weitergeführt werde.

Erst einmal müsse er sich in die wirtschaftliche Lage des Klubs einarbeiten, dann werde man weitersehen. Auch die Klubverantwortlichen gaben sich kämpferisch und appellierten an den Durchhaltewillen aller Beteiligten. Die Wersestädter waren in der vergangenen Saison aus der Zweiten Liga abgestiegen. Vor dem Heimspiel gegen Sandhausen am kommenden Samstag belegen die Rot Weißen Rang 17 in der Dritten Liga.
Quelle: Kicker.de vom 14.10.2010
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