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Leere Kassen bei der Berliner Arbeiterwohlfahrt

Übernahme vom 16.11.2010 (cz)

Deshalb geht der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt in Planinsolvenz. Es drückt eine Schuldenlast von rund 35 Millionen Euro. Der Betrieb aller Einrichtungen soll aber normal weitergehen. Für Bewohner und Klienten kann dadurch alles wie gewohnt laufen. Zumal die Einrichtungen für Senioren und Pflegebedürftige zu den Tochtergesellschaften des Berliner Landesverbandes gehören, die von der Insolvenz derzeit nicht betroffen sind.

Auch die Löhne für die Mitarbeiter seien zumindest für die nächsten drei Monate gesichert. Verhandlungen mit zwei großen Gläubigerbanken sind schon seit geraumer Zeit am Laufen. Nach dem Dafürhalten der Berliner AWO ist ein Schuldenverzicht der beiden in Millionenhöhe Voraussetzung für eine langfristige Sanierung. Damit die AWO auch weiterhin ihre landesweiten Hilfseinrichtungen auf hohem Niveau und mit tariflicher Bezahlung der Mitarbeiter betrieben kann.


Quelle: morgenpost.de vom 16.11.10

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