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Baukonzern Dywidag wechselt den Besitzer

Übernahme vom 07.04.2011 (cz)

Mal wieder, möchte man fast sagen. Denn in den letzten Jahren gaben sich beim Münchener Baukonzern Dywidag-Systems International (DSI) die Finanzinvestoren quasi die Klinke in die Hand. Seitdem 2004 die ehemalige Muttergesellschaft Walter Bau Dywidag veräußerte und in die Insolvenz musste, hat DSI nun mit der Beteiligungsgesellschaft Triton den vierten Besitzer in nur sechs Jahren.

Kaufte der skandinavische Finanzinvestor Industri Kapital DSI noch für 168 Millionen Euro, gab der Private-Equity-Fonds CVC drei Jahre darauf mehr als eine Milliarde Euro aus. Die war größtenteils fremdfinanziert, weshalb die daraus resultierenden hohen Schulden CVC in der Krise zwangen das Zepter weiterzureichen. Die Bank of America Merrill Lynch und Barclays Capital übernahmen 95 Prozent und verkaufen nun an Triton. Die zahlen dafür wohl etwa 400 Millionen Euro.

Dywidag ist international tätig und auf den Bau von Brücken und Tunneln spezialisiert. Triton engagiert sich vornehmlich im deutschsprachigen Raum und in Nordeuropa. Eigene Büros befinden sich in Frankfurt, London, Luxembourg, Stockholm und auf Jersey.
Quelle: Pressemitteilung der Dywidag vom April 2011

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