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Methodische Bilanztricksereien bei der Handelskammer

Zwangsmitgliedschaft - Neues vom 23.06.2011 (du)

Die Handelskammer Hamburg trickst bei der Erstellung des Wirtschaftsplanes. Dabei geht sie mit Methode vor: Der Wirtschaftsplan rechnet jeweils mit niedrigeren Beitragseinnahmen. In der Folge sind diese dann aber wesentlich höher. Dadurch kann die Handelskammer dann ein Jahr später anstatt Beiträge zu verringern Rücklagen bilden. Dieses System "Horch" hat die Handelskammer zwei Jahre hintereinander durchgezogen.

Im November 2009 wurde der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2010 mit Beitragseinnahmen von 35,1 Millionen Euro verabschiedet. Der 1. Nachtrag vom November 2010 rechnet mit Beitragseinnahmen von 44,1 Millionen Euro und damit 7,8 Millionen Euro die man in die Rücklage stellen konnte. Unterzeichnet haben den Wirtschaftsplan Frank Horch als Präses und Hans-Jörg Schmidt-Trenz als Geschäftsführer der Handelskammer.

Gleiches Spiel im November 2010 beim Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2011. Auch hier weist der Wirtschaftsplan Beitragseinnahmen von 35,3 Millionen Euro aus. Wie bereits nachgewiesen ist damit zu rechnen, dass auch in 2011 die Beitragseinnahmen deutlich höher ausfallen werden. Auch in 2011 ist daher wieder mit einem Überschuss von rund 7 Millionen Euro, die wieder in die Rücklage eingestellt werden können. Zu erwarten ist, dass dann im November 2011 wieder wie im November 2010 ein Nachtrag für den Wirtschaftsplan 2011 erfolgt. Unterzeichner waren auch hier wieder der jetzige Hamburger Wirtschaftssenator Horch und Schmidt-Trenz.

Das ist keine seriöse Finanzplanung. Aber: 66 Vertreter der Hamburger Wirtschaft haben das nicht gesehen oder wollen das nicht sehen. Das Plenum der Handelskammer ist damit nichts anderes als ein reiner Abnickverein.

Statt Geld zu horten hätte die Handelskammer lieber die Grundbeiträge senken können. Davon hätten vor allem die kleinen Unternehmen profitiert. Stattdessen wurde die Umlage von 0,31 Prozent auf 0,28 Prozent gesenkt. Davon profitieren aber überproportional die größeren Unternehmen.

Quellen:
Wirtschaftssatzung 2010
Wirtschaftssatzung 2010 1. Nachtrag


Quelle: Handelskammer Hamburg
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