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Pfleiderer endgültig insolvent

Insolvenz vom 28.03.2012 (cz)

Der Sanierungsplan ist gescheitert. Die Insolvenz damit unausweichlich. Der oberpfälzische Holzverarbeiter Pfleiderer muss seinem immensen Schuldenberg von knapp 1,4 Milliarden Euro Tribut zollen. Auslöser ist ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt, das eine vorangegangene Entscheidung des Landesgerichts bestätigte und gegen das für Pfleiderer keine weiteren Rechtsmittel mehr zur Verfügung stehen.

Konkret ging es um eine Hybrid-Anleihe, durch die die Gläubiger komplett auf ihre Ansprüche verzichten, dafür aber Pfleiderer-Aktien bekommen sollten. Zwar kann ein solcher Tausch seit 2009 per Mehrheitsbeschluss durchgedrückt werden. Allerdings datiert die Anleihe von Pfleiderer aus dem Jahr 2007. Für die Kläger auf Gläubigerseite ein gutes Urteil. Die Geschäftsführung von Pfleiderer sprach hingegen davon, dass Banken und Hedgefonds fertig ausgehandelte Verträge für eine Entschuldung hätten platzen lassen. Die Frage, ob der Expansionkurs, der die finanzielle Misere ausgelöst hatte, nicht ein wenig zu riskant war, steht trotzdem im Raum.

Pfleiderer ist weltweit einer der größten Produzenten von Span- und Faserplatten, die zur Fertigung von Möbeln und Laminatfußböden gebraucht werden. Rund die Hälfte der 4.000 Mitarbeiter ist in Deutschland beschäftigt. Und bislang scheint die derzeitige Situation keine Jobs zu gefährden, zumindest laut Unternehmensführung, die nun eine Insolvenz mit folgender Sanierung in Eigenverwaltung anstrebt.
Quelle: reuters.com vom 27.3.12
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