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Handelskammer Hamburg: Ungereimtheiten bei Neubau

Zwangsmitgliedschaft - Neues vom 22.05.2012 (du)

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet kostet der Neubau des Handelskammer InnovationsCampus direkt gegenüber der Handelskammer mehr als erwartet. Statt 13,6 Millionen Euro sind es nun 17 Millionen Euro - vorerst. Schon vor einem Jahr hat der Autor die Baukosten in Frage gestellt. Grund für die Mehrkosten von 3,4 Millionen Euro sind Sicherungsmaßnahmen beim Bau und vor allem die Insolvenz des Generalplaners und Architekten.

Erinnern wir uns. Gebaut werden soll ein neues Bildungszentrum der Kammer. Dieses soll gemeinsam von der Handelskammer Bildungs-Service gGmbH und der HSBA Hamburg School of Business Administration genutzt werden. Auf einer Geschossfläche von 3.000 Quadratmetern werden Seminarräume, ein großer Saal mit Empore, Büros, ein Cafébereich und eine Dachterrasse gebaut – Alles auf Kosten der Zwangsmitglieder. Das IHK Gesetz verpflichtet die Kammern sparsam zu wirtschaften. Sind 5.600 Euro pro Quadratmeter sparsam?

Der Architekt und Generalplaner meldet Insolvenz an. Dabei stellt man fest, dass Gelder an die Baufirmen nicht weitergeleitet wurden. Dazu ergeben sich zwei Fragen:

1. Was ist die Rolle des Projektleiters?
Die Umsetzung des Projektes erfolgt durch die Hartmut Wegener Projektberatung. Hartmut Wegener ist kein Unbekannter in Hamburg. Er war zuvor Projektleiter der Elbphilharmonie und wurde dann abgesetzt. Die Elbphilharmonie wird irgendwann mal fertig.

2. Wieso wurden Gelder an Baufirmen nicht weitergeleitet?
Der Architekt prüft die Rechnungen und gibt sie frei. Anschließend überweist der Bauherr die Rechnungen oder er beauftragt den Architekten oder seinen Projektleiter. Selbst wenn sich der Architekt Gelder abzweigt. Solch hohe Summen hätten auffallen müssen. Wo ist da die Kontrolle gewesen.

Offensichtlich hat da das Projektmanagement als auch die Kontrolle durch die entsprechenden Gremien der Kammer total versagt. Laut Handelskammer Geschäftsführer Schmidt-Trenz begleiten die entsprechenden Gremien den Bau sehr intensiv. Nur wer sind diese Gremien. Fragen wir mal nach!

NACHTRAG VOM 23.5.2012: Der Architekt Johann von Mansberg hat übrigens schon am 16. Januar 2012 Insolvenz angemeldet (Hamburg 67c IN 480/11). Nur warum kommt die Kammer erst fast 4 Monate später mit dieser Information heraus?
Quelle: Hamburger Abendblatt 22/5/12
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