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Nun auch Hamburg

Zwangsmitgliedschaft - Neues vom 03.01.2014 (du)

Kassel, Stuttgart, Berlin und nun auch Hamburg. Immer mehr Unternehmer sind unzufrieden mit der Arbeit Ihrer Kammer und schließen sich zusammen.

In Stuttgart entstand der Protest im Zusammenhang mit Stuttgart 21. Die dortige IHK positionierte sich einseitig pro Stuttgart 21. Obgleich bei diesem Thema ein Riss quer durch die Bevölkerung und quer durch die Parteien geht. In Berlin ist es Oliver Scharfenberg, der den Protest mit seiner Gruppe Pro KMU anführt. Daneben gibt es noch die Hochburg des Widerstands Kassel und seit neuestem auch Hamburg.

Hamburg, die Stadt der Kaufleute und nun erdreistet sich da eine Gruppe von Unternehmern die altehrwürdige Handelskammer zu entern. Die Kammer, die nächstes Jahr 350 Jahre alt wird und für deren Jubiläumsfeier alleine 1 Million Euro Zwangsgelder in die Rücklage eingestellt wurden.

Hauptkritikpunkt der Initiative Die Kammer sind wir ist die fehlende Transparenz und die mangelnde Unterstützung der KMUs. Der Sprecher der Gruppe Tobias Bergmann formuliert es denn auch sehr drastisch: "We want out Money Back". Gemeint sind damit die extrem hohen Rückstellungen. Diese werden mit teils hanebüchenen Argumenten verteidigt.

Die Handelskammer Hamburg hat über 50 Millionen Euro an Rücklagen. Darin enthalten ist eine Ausgleichsrücklage in Höhe von 20 Millionen. Die soll Beitragsschwankungen ausgleichen. Aber wenn man sich die Zeitreihe der Beitragseinnahmen ansieht ist es schwer vorstellbar warum man 20 Millionen Euro braucht:

2006 = 29,6 Mio. Euro
2007 = 33,5 Mio. Euro
2008 = 35,2 Mio. Euro
2009 = 43,3 Mio. Euro
2010 = 46,5 Mio. Euro
2011 = 46,1 Mio. Euro
2012 = 36.4 Mio. Euro

Angesichts dieser Zahlen fragt man sich wozu diese Ausgleichsrücklage. Können die nicht rechnen? Das widerspricht allen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung – und ist auch nicht vom Gesetz gedeckt, wie das Landgericht Koblenz neulich bei einer anderen Kammer festgestellt hat.

Bleiben noch 21 Millionen Rücklage für Instandhaltung und Reparaturen. Der Vizepräses Schünemann meinte dazu in einem NDR-Interview das Gebäude der Kammer hätte Risse und müsste deshalb saniert werden. Aber für 21 Millionen Euro? Da muss die Kammer ja eigentlich schon fast einsturzgefährdet sein wie die Esso-Hochhäuser. Aber bei denen gibt es wenigstens ein statisches Gutachten. Bei den Kammern gibt es das sicherlich nicht. Aber wir haben nachgefragt. Man darf gespannt sein auf das Ergebnis – der Kammerwahl und des Gutachtens. Es wird Zeit, dass die Kammer mal von echten Kaufleuten besetzt wird.
Quelle: NDR, Initiative Die Kammer sind Wir, HK24
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