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Vizepräses der Handelskammer kann nicht rechnen

Zwangsmitgliedschaft - Neues vom 30.01.2014 (du)

Der Vizepräses der Handelskammer Hamburg Dr. Jens Peter Breitengross sagte in der Sendung Schalthoff Live auf Hamburg 1 am 28.1.2014 zum Thema Rücklagen (Zitat): "Es gibt Regeln im Kammerbereich der IHK die sagen, dass man beispielsweise eine Rücklage für laufende Verpflichtungen in Höhe von 20 Prozent der Jahreskosten haben soll. Die haben wir gottlob erreicht."

Der Wirtschaftsplan für 2014 listet Aufwendungen (also die laufenden Verpflichtungen) von rund 50 Millionen Euro auf. Die aktuelle Ausgleichsrücklage beträgt 21,5 Millionen Euro.

Nun fordert das Bündnis Die Kammer sind wir die zu hohe Ausgleichsrücklage zu reduzieren. Das tut Vizepräses Breitengroß als populistisch ab. Also entweder kann der Mann nicht rechnen oder er weiß nicht worüber er redet. Denn: 20 Prozent von 50 Millionen sind 10 Millionen und damit hat Herr Breitengross genau das Argument der Kammerkritiker bestätigt: Die Ausgleichsrücklage der Handelskammer ist viel zu hoch.

Zudem konnte man den Eindruck gewinnen, dass dem Vizepräses der Unterschied zwischen Rückstellung und Rücklage nicht ganz klar ist. Da die beiden ähnlich lautenden Begriffe immer wieder verwechselt werden, hier noch mal die Erklärung:


Rückstellungen:

Rückstellungen, sind Kosten die in der Zukunft entstehen aber schon in der entsprechenden Periode entstanden sind. Also Rückstellung für Pensionen, Rückstellungen für Prozesse, Rückstellung Berufsgenossenschaft oder Steuerrückstellungen. Rückstellungen sind ein Passivposten und stehen auf der rechten Seite der Bilanz.


Rücklagen:

Rücklagen sind Bestandteil des Eigenkapitals. Als Aktivposten stehen sie auf der linken Seite der Bilanz. Sie entstehen aus der Nichtausschüttung von Gewinnen und sind sozusagen eine Reserve.
Quelle: HH1 Schalthoff Live Sendung vom 28.1.2014 ab Minute 18:30
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