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Beate Uhse ist im erotischen Zubehörhandel tätig und bezeichnet sich selbst als den weltweit größten Erotikkonzern.
Die Aktivitäten des Unternehmens sind vier Geschäftsbereichen zugeordnet:
- Einzelhandel
- Versandhandel
- Großhandel und
- Entertainment
Für den direkten Verkauf an den Endkunden sowie für den Entertainment-Bereich werden in fünfzehn Ländern rund 330 Shops unterhalten. Die laufen entweder als Beate Uhse Filiale oder als Fun Center, je nach Schwerpunkt. In allen Läden gibt es ein breites Sortiment mit folgenden Schwerpunkten: Dessous, Fashion, Toys, Wellness und Drogerie, Living, Multimedia sowie Sexy Sale.
In den Fun Centern wird der Versuch gemacht Erotik und Entertainment zu verbinden. Der Konzern war nämlich durch die zunehmende Digitalisierung und das Internet dazu gezwungen sich neue Konzepte und Vertriebswege zu erschließen, da die herkömmlichen Shops immer weniger Umsatz machten. Zudem wird immer wieder versucht, die Kette aus der Schmuddel-Porno-Ecke herauszuholen und ihr ein Erotik-Image zu geben. Die neueren Shops an internationalen Flughäfen und in innerstädtischen Einkaufslagen sind dafür ein Beleg.
Der Versandhandel wird in allen Ländern betrieben, in denen es auch Shops stehen. Bestellungen sind entweder über den Katalog oder über die Internetseiten des Unternehmens möglich. Geliefert wird immer mit der Garantie auf Verschwiegenheit.
Die vier wichtigen eigenen Marken des Erotikunternehmens sind:
- Beate Uhse
- Pabo
- Adam and Eve
- Christine Le Duc
In Deutschland gibt es gut hundert Beate Uhse Niederlassungen. Die Zentrale befindet sich in Flensburg. Die für die Medienauftritte zuständige Tochter sitzt in den Niederlanden, wo mit der Consipio Holding B.V. auch einer der beiden Großaktionäre herkommt. Zweiter großer Gesellschafter ist die Rotermund Holding des Beate Uhse-Sohns Ulrich Rotermund. In Berlin wird das in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und medialen Experten konzipierte Beate Uhse Erotikmuseum in Berlin betrieben.
Beate Uhse begann 1946 mit einer von ihr entworfenen Aufklärungsbroschüre, die sie mit Erfolg verkaufte. Und nur ein Jahr später brachte sie ihren ersten Versandhauskatalog heraus. Der erste Sex-Shop folgte 1962, offiziell als Fachgeschäft für Ehehygiene. Das Jahr 1981 brachte große Veränderungen und eine Unternehmensteilung.
Zwei ihrer Söhne übernahmen unter dem Namen Orion den Versandhandel, während die Gründerin und ihr jüngster Sohn Ulrich Rotermund das Filmgeschäft und die Läden behielten. Nach einer Sperrfrist von fünf Jahren bauten sie einen neuen Versandbereich auf. 1999 dann der große Coup. Beate Uhse ging an die Börse. Nach anfänglichen Erfolgen sackte der Kurs der Aktien jedoch kontinuierlich ab. 2008 erwarb der Konzern die niederländische Playhouse Gruppe, einen Produzenten und Großhändler von Erotikprodukten.Wesentliche Mitbewerber sind Orion Erotik Fachgeschäfte. Die Firma Beate Uhse AG (Kürzel: USE) ist börsennotiert. Die Aktie mit der WKN 755140 und ISIN DE0007551400 wird im amtlichen Markt gehandelt und ist im Prime Standard zugelassen. (sc)

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Gruppe/Eigentümer
| Beate Uhse AG / Orthmann AG-Consipio (de-nl) | | Weitere Firmen dieser Gruppe/Eigentümer | | Auslandsfirmen | Beate Uhse in AT 5101 Bergheim (Laden)
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Informationen zum Franchise Beate Uhse / Dr. Müller
M&A Meldung: Beate Uhse baut Marktposition aus
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