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Frielinghaus Werkzeugbauer aus Ennepetal

Privat

Eigentümer

1867

Gründung

100

Mitarbeiter

Frielinghaus ist eine weltweit exportierende Firma, die ihr Hauptaugenmerk auf die Herstellung von Messern für die Landmaschinenindustrie richtet. Das Unternehmen steht für Qualitätsmesser und Landmaschinenteile.

Das Produktportfolio des mittelständischen Unternehmens umfasst Spezialteile, Ladewagenmesser und Ballenpressenmesser und Schlegelmesser. Hinzu kommen Reisbausätze, Messerhalter und Druckdaumen sowie Messerführungsplatten und Fingerplatten.

Des Weiteren bietet Frielinghaus Rübenmesser, Stanzteile, Rotorklingen, Futtermischwagenmesser, Strohhäckslermesser, Messerklingen, Mähmesserklingen und Gartenhäckslermesser. Rotorklingenbefestigungen, Doppelmesser, Hartstoffbeschichtungen, Vertikutiermesser und Rasenmähermesser runden das Spektrum ab.

Das Unternehmen kann auf eine mehr als 145-jährige Historie zurückschauen. 1867 machte sich der Schafscherenschmied Carl Theodor Frielinghaus selbstständig und gründete das heutige Unternehmen. 1873 war er bereits in der Lage, das heutige Anwesen Kotthauserheide zu erwerben. Hier begann er in den Kellerräumen des heutigen Wohn- und Geschäftshauses mit der Herstellung von Schafscheren.

1898 schaffte der Gründer eine Lokomobile an und gliederte eine eigene Schleiferei an. Fortan wurden die Scheren nicht mehr geschmiedet, sondern aus Stahlblech oder Bandstahl gepresst und gebogen. Schon bald reichte jedoch die Dampfmaschine nicht mehr aus, um dem gestiegenen Kraftbedarf Rechnung zu tragen. Sie wurde durch Elektromotoren ersetzt.

1905 wurde das bisherige Herstellprogramm durch die Aufnahme von Erntemaschinenteilen erweitert. Zusätzlich zu den anfänglich produzierten Fingerplatten konzentrierte man sich ein Jahr später auf die Fertigung von Messerklingen.

Mit dem Tod des Gründers übernahmen seine Söhne Karl und Ewald die Geschicke der Firma. Sie bauten den Umfang des Betriebes und der Geschäfte kontinuierlich weiter aus. Man ersetzte die manuellen Schleifmethoden durch moderne Schleifmaschinen. Zudem konnte man namhafte Erntemaschinen-Fabriken des In- und Auslandes als Kunden dazugewinnen. Das Unternehmen lieferte Schafscheren und Erntemaschinenteile in zahlreiche europäische Länder oder Überseemärkte.

Da das Unternehmen während des Zweiten Weltkrieges vor Zerstörung verschont blieb, konnte die Firma Frielinghaus bereits im Herbst des Jahres 1945 wieder mit der Produktion beginnen. 1980 trat Wolfgang Braun in das Unternehmen ein und übernahm als Gesellschafter und Geschäftsführer.

1993 übernahm man gemeinsam mit Ennepetaler Schneid und Mähtechnik in Ennepetal die Firma Busatis. Als Folge daraus übernahm Frielinghaus den gesamten Bereich Klingenfertigung. Von 1998 bis 2004 investierte Frielinghaus kontinuierlich in modernstes Equipment für Hartstoffbeschichtungen. So schaffte es die Firma fortan zu den führenden Herstellern zu gehören, die Wolframcarbid- und PTA-Beschichtungen produzieren.

Der Unternehmenssitz befindet sich im nordrhein-westfälischen Ennepetal. Die Stadt ist am südlichen Rand des Ruhrgebiets gelegen und ist Teil des Ennepe-Ruhr-Kreises. (tl)

Chronik

Adresse

Frielinghaus GmbH

Breckerfelder Str. 136
58256 Ennepetal

Telefon: 02333-8369-0
Fax: 02333-88310
Web: www.frielinghaus.de

Martin Grob (48)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 100 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1867

Handelsregister:
Amtsgericht Hagen HRB 5686

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 312.911 Euro
Rechtsform:
UIN: DE270406912
Kreis: Ennepe-Ruhr-Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:

Typ:
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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