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Lätzsch Hersteller von Kunststoffteilen aus Kitzscher

Privat

Eigentümer

1954

Gründung

125

Mitarbeiter

Lätzsch ist ein Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf die Verarbeitung von Kunststoffen setzt. Hierbei reicht das Spektrum von der eigenständigen oder gemeinsamen Konstruktion bis hin zur Produktion von Einzelteilen oder komplexen Baugruppen. Das Unternehmen besteht aus den Fachbereichen PUR-Verarbeitung, GFK/CFK Produktherstellung sowie aus dem KFZ-Servicebereich.

Im Portfolio befinden sich Reisebuskomponenten, Büromöbelzubehör sowie Fahrzeugkomponenten. Hierzu zählen im Einzelnen Trennwände mit energieaufnehmender Funktion, Armlehnen und komplette Sitzgruppen für moderne Reisebusse sowie Lenkräder und Karosserieteile für Kraftfahrzeuge. Die Produkte können glasfaser- oder kohlefaserverstärkt oder aus halbhartem Polyurethan-Integralschaum sein.

Ein wesentliches Standbein des Systemlieferanten sind Konstruktionsleistungen. So begleitet das Unternehmen seine Kunden von der Konstruktion bis zum Zulassungsverfahren sowie von der Überarbeitung bis zur Neuentwicklung von Produkten. Im Leistungsspektrum enthalten sind die Entwicklung von Formteilen und deren Verstärkungen sowie komplette Funktionsgruppen.

Ferner spielen der Formenbau, die Herstellung von Formteilen und Verstärkungsteilen sowie die Produktion von einbaufertigen Baugruppen eine wesentliche Rolle.

In der Sparte glasfaserverstärkte Kunststoffe und carbonfaserverstärkte Kunststoffe kommen das Handlaminat-Verfahren, das Faser-Harz-Spritzverfahren, das Vakuuminjektionsverfahren, die Prepregverarbeitung sowie die Vakuuminfusion zum Einsatz.

Anwendung finden die Komponenten in Nutzfahrzeugen, Schienenfahrzeugen, in der Medizintechnik sowie im Maschinenbau. Des Weiteren setzen die Rennsport- und Freizeitindustrie, die Landtechnik sowie der Apparate- und Behälterbau auf die Lösungen des Systemlieferanten.

Nicht zuletzt hat sich der Mittelständler auf den Verkauf und den Service von Nutzfahrzeugen und Kommunaltechnik spezialisiert. Im Bereich Kraftfahrzeuge spielen Reparaturen, Sicherheitsprüfungen, Fahrtenschreiberüberprüfungen, Abgasuntersuchungen, Batteriedienste und Spurvermessungen eine wesentliche Rolle.

Die Sparte Kommunaltechnik bietet dagegen Reparaturen, Mähtechnik, Kehrmaschinen, Winterdiensttechnik, Hochdruck-Spülfahrzeuge, Ladekräne, Kippaufbauten sowie Bau- und Landschaftsmaschine.

Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch die Verarbeitung von Metall. Beispielhaft hierfür sind Schweißarbeiten aller Art, Zuschnittarbeiten in großen Stückzahlen sowie die Serienfertigung von Schweißbaugruppen und die Fertigung verschiedener Metallkonstruktionen.

Die Geburtsstunde des Unternehmens schlug in den 1950er Jahren. Im Mai des Jahres 1954 wurde die Firma als Baugeschäft Manfred Lätzsch in Elstertrebnitz ins Leben gerufen. Noch im selben Jahr siedelte die Firma nach Kohren-Sahlis um. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zum Handwerksbetrieb für Hochbau-, Maurer-, Zimmerer- und Betonarbeiten.

Kennzeichnend für das Jahr 1958 war die Umwandlung des Handwerksbetriebes in einen Betrieb mit staatlicher Beteiligung. Fortan befasst sich das Unternehmen mit der Herstellung von Kunststoffspachtelböden sowie mit der Ausführung von Säurebauleistungen als Korrosionsschutz von Beton- und Stahlbauten. Zudem kam es zur Umfirmierung in Manfred Lätzsch KG Säurebau Kohren-Sahlis.

Im Rahmen der Verstaatlichung aller großen Betriebe in der ehemaligen DDR wurde die Firma auch volkseigen und nannte sich ab Mai 1972 VEB Säurebau Kohren-Sahlis. Erst nach der politischen Wende kam es zur Reprivatisierung als Lätzsch GmbH Kunststoffverarbeitung Kohren-Sahlis. In den Folgejahren befasste man sich mit der Verarbeitung von Duro- und Thermoplasten zu technischen Produkten.

1991 kaufte das Unternehmen die Niederlassung Streitwald und erbrachte Wartungs- und Reparaturleistungen an schweren Nutzfahrzeugen und Baumaschinen sowie an Kommunal- und Winterdiensttechnik. Auch entwickelte sich der Mittelständler zur Produktionsstätte zur Verarbeitung von Polyurethan.

Als weitere Niederlassung erwarb das Unternehmen einen Betrieb in Neustadt in Sachsen, wo die Herstellung von Faserverbundwerkstoffen im Mittelpunkt stand. Ferner wurden dort großflächige Teile aus Faserverbund produziert. Diese kamen in erster Linie im Nutzfahrzeugbau zum Einsatz. Auch wurde die Verarbeitung von Duro- und Thermoplasten zu Faserverbundkonstruktionen erweitert. Als weiteres Standbein entwickelte sich der Nutzfahrzeugbau sowie der Schienenfahrzeugbau.

Ferner begann das Unternehmen damit, Produkte für die Medizin- und Solartechnik, sowie für den Maschinenbau zu entwickeln und herzustellen. Seit 2003 produzierte die Firma Lätzsch darüber hinaus Faserverbundteile mit Carbonfaserverstärkungen für Flugzeugsitze. Hierfür kommt ein speziell entwickeltes Verfahren zum Einsatz.

Ihren Sitz hat die Firma im Ortsteil Thierbach der sächsischen Stadt Kitzscher. Die Stadt befindet sich im Landkreis Leipzig. Neben dem Stammwerk in Thierbach ist das Unternehmen mit Niederlassungen in Streitwald sowie in Neustadt in Sachsen vertreten.

Während man sich in Thierbach und Neustadt auf die Kunststoffverarbeitung, glasfaserverstärkte Kunststoffe und carbonfaserverstärkte Kunststoffe konzentriert, richtet man in Streitwald das Augenmerk auf Nutzfahrzeuge, Serviceleistungen und den Verkauf. (tl)

Chronik

Adresse

Lätzsch - GmbH Kunststoffverarbeitung

Rathenaustr. 1
04567 Kitzscher

Telefon: 03433-2454-0
Fax: 03433-2454-100
Web: www.laetzsch.de

Hans-Joachim Lätzsch (53)
Karl-Heinrich Lätzsch (60)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 125 in Deutschland
:
Filialen:
Gegründet: 1954

Handelsregister:
Amtsgericht Leipzig HRB 271

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 216.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE141674527
Kreis: Landkreis Leipzig
Region:
Bundesland: Sachsen

Gesellschafter:
Lätzsch Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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