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Geck Komponentenhersteller aus Altena

Privat

Eigentümer

1852

Gründung

361

Mitarbeiter

Geck ist ein europaweit agierendes Unternehmen, das sich unter anderem als Warenträger auf den Ladenbau spezialisiert hat.

Das Produktspektrum setzt sich aus Rückwandsystemen wie Gitter-, Lamellen-, Lochwänden und Rohrsystemen zusammen. Das Sortiment umfasst insgesamt rund 20.000 verkaufsfähige Artikel, von denen 6.000 zu jeder Zeit am Lager zur Verfügung stehen.

Das Produktportfolio besteht aus Eisenwaren, Einkaufswagen, Konfektionsständern, Warenkörben und Trenngittern. In der Sparte POS-Lösungen aus Kunststoff Standarddisplaysystemen bietet das Unternehmen Produkte wie Scannerprofile, Acrylglasprodukte, Plakatrahmen- und Plastikständer oder auch POS-Displays und Verkaufshilfen für Regalsysteme. Abgerundet wird das Spektrum durch Display- und Regalbeschilderungen im Sieb- und Digitaldruck.

Geck ist ein Unternehmen, das auf eine lange Firmenhistorie zurückblicken kann. 1852 wurde der Betrieb ins Leben gerufen. In jenem Jahr errichtete der Kleinschmied Johann Dietrich Geck eine Schmiede. Hier fertigte er für die Bauern Ketten und Teile an. Kurz darauf erweiterte sich das Angebot um Huthaken, Kistengriffe und Zinkknöpfe für Türen und Fenster.

1865 konnte Geck bereits acht Mitarbeiter einstellen. Da die räumlichen Kapazitäten durch die immer besser laufenden Geschäfte nicht mehr ausreichten, errichte Geck im Jahr 1884 einen Neubau. Damit einher ging die Anschaffung einer Dampfmaschine. So wurde das Unternehmen unabhängig von der Wasserkraft.

Im Jahr 1906 erwarb die Firma Gebäude Werk Hammer, um von dort aus die Herstellung von Drahtwaren wie beispielsweise Fleischhaken, Klavierhaken oder auch Ringschrauben voranzubringen. Bis heute sind die Artikel fester Bestandteil des Produktsortiments. 1910 waren im Unternehmen bereits 24 Mitarbeiter beschäftigt.

In den späten 1920er Jahren stand in erster Linie die Fertigung von Artikeln für die Möbelindustrie und Teilen für militärische Ausrüstung im Fokus des unternehmerischen Handelns. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der zum Zusammenbruch des Unternehmens führte, begann erneut die Fabrikation mit Beschlägen, Huthaken, Drahtwaren, Reisekleiderbügel, Möbelinnenbeschlägen und Kleiderbügel-Zubehör. Zudem kam es zur Gründung einer neuen Gesellschaft.

1946 wurde eine neue Gesellschaft gegründet. Zwischen 1950 und 1970 entwickelte sich Geck zu einem Zulieferer der Ladenbauindustrie. Seit diesem Zeitpunkt konzentriert sich Geck in erster Linie auf den Bereich Ladenausstattung und Ladeneinrichtung. 1977 waren bereits 185 Mitarbeiter bei Geck angestellt.

Arbeiter und Angestellte verarbeiten 2000 Tonnen Draht und Bandeisen pro Jahr. Zu Beginn der 1990er Jahre erweiterte Geck sein Angebot um Displaylösungen. 1991 erwarb das Unternehmen ein Werk im brandenburgischen Luckau, um großvolumigen Teile zu produzieren. Hinzu kam die Anschaffung einer eigenen Pulverbeschichtungsanlage. Seit 2003 ist Oliver Görlich geschäftsführender Gesellschafter im Unternehmen.

Beheimatet ist das Unternehmen im nordrhein-westfälischen Altena, eine Kleinstadt im Märkischen Kreis. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Niederlassungen und Partner in Europa, Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur, China und Indien. (tl)

Chronik

Adresse

J.D. Geck GmbH

Grünewiese 28
58762 Altena

Telefon: 02352-542-0
Fax: 02352-542-138
Web: www.geck.de

Oliver Görlich ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 361 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1852

Handelsregister:
Amtsgericht Iserlohn HRB 5111

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 3.200.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE811143548
Kreis: Märkischer Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Görlich Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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