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Lenz Laborglas Glashersteller aus Wertheim

Privat

Eigentümer

1931

Gründung

100

Mitarbeiter

Lenz Laborglas ist ein Traditionsunternehmen, das sich auf die Produktion von Laborglasgeräten spezialisiert hat. Auf diesem Gebiet ist Lenz Laborglas weltweit einer der führenden Hersteller.

Insbesondere Unternehmen aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Petrochemie, der Lebensmittelindustrie, der Biotechnologie sowie der Wissenschaft und Forschung greifen auf Laborglasgeräte von Lenz Laborglas zurück.

Die mehr als 10.000 Standardartikel umfassende Produktpalette beinhaltet unter anderem allgemeines Laborzubehör, Chromatographiesäulen, Bauelemente und Kühler. Darüber hinaus sind Reaktionsgefäße sowie Glasfiltergeräte fester Bestandteil des Sortiments.

Zudem fertigt Lenz Laborglas individuelle Sonderlösungen für seine Kunden an. Ferner gehören Labor-Weiterverarbeiterartikel zum Produktportfolio. Das Schliffgeräteprogramm besteht unter anderem aus Normschliffen, Hähnen, Schliffkolben sowie Scheide- und Tropftrichtern.

Das Sortiment der Kolben umfasst etwa Erlenmeyer-Kolben mit Normschliff, Rundkolben, Stehkolben, Jodzahl-Kolben, Verdampferkolben, Kolben mit Bördelrand und Pulverkolben. Darüber hinaus fertigt Lenz Laborgeräte Chromatographie-Säulen, Destillieraufsätze, Destillationszubehör, Kolonnen, Kühler und Kühlfallen sowie Destillier- und Vakuumvorstöße.

Hinzu kommen Extraktionsapparate, Wasserdestillierer, Sedimentiergefäße sowie Glasfilter und Glasfiltergeräte. Lieferbar sind ebenso komplette Anlagen inklusive Stativmaterial, Motor und Thermostaten.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis in die frühen 1930er Jahre. 1931 gründete Erich Lenz mit Karl Franke ein kleines Unternehmen in Stettin. Dort startete er mit zehn Mitarbeitern Laborglasgeräte herzustellen. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg baute er im thüringischen Ilmenau die Glasbläserei auf.

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war die Verlegung des Standorts nach Wertheim am Main. 1967 beteiligte sich das Unternehmen an Lenz Labor Instruments in den Niederlanden. Von 1968 bis 1979 erweiterte das Unternehmen seine Produktionsstätten. In der Maschinenschleiferei konnte der erste Halbautomat installiert werden.

1980 entdeckte Lenz Laborgeräte mit der Firma Unilvetro als Vertriebspartner den italienischen Markt. 1984 gründete Lenz Laborgeräte das Tochterunternehmen Vitrum-Vertrieb. Es vertreibt kunstgewerbliche Glasartikel.

Im Jahr 2000 investierte die Firma in vollautomatische, mikro-prozessorgesteuerte Glasbearbeitungsmaschinen und bestückte die Produktionsstätten zum Teil mit Robotern. Zwei Jahre später startete die Entwicklung eines Solar-Vakuum-Röhrenkollektors. 2006 stand wiederum Gründung des Tochterunternehmens Lenz Solartechnik im Mittelpunkt.

Der Firmensitz befindet sich im nordbaden-württembergischen Wertheim, das unweit der bayerischen Grenze liegt. (tl)

Chronik

Adresse

Lenz Laborglas GmbH & Co. KG

Am Ried 8
97877 Wertheim

Telefon: 09342-96090
Fax: 09342-960930
Web: www.lenz-laborglas.de

Stefan Lenz ()
Susanne Eberhard ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 100 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1931

Handelsregister:
Amtsgericht Mannheim HRA 570191
Amtsgericht Mannheim HRB 570420

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE146573788
Kreis: Main-Tauber-Kreis
Region:
Bundesland: Baden-Württemberg

Gesellschafter:
Lenz/Eberhard Familien (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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