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Dehoust Anlagenbauer aus Leimen

Privat

Eigentümer

1958

Gründung

180

Mitarbeiter

Dehoust ist ein mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich der Kunststoff- und Metallverarbeitenden Industrie mit Spezialisierung auf die Fertigung von Lagerbehältern aus Stahl und Kunststoff. Eine Kernaufgabe liegt in dezentralen Betriebswassersystemen, also Anlagen zur Regen- und Grauwassernutzung und Sicherheitstrennstationen.

Das Produktspektrum des Unternehmens besteht aus doppelwandigen Kunststofftanks, zylindrischen Lagerbehältern aus Stahl, Sicherheitstrennstationen, Wärmetanks und Pufferspeichern sowie aus allgemeinen Behältern aus Stahl, Edelstahl und Kunststoff. Ebenso feste Bestandteile des Portfolios sind Vorrats- und Sammeltanks, Behälter und Auffangwannen mit Zulassung für wassergefährdende Flüssigkeiten sowie Heizöltanks aus Kunststoff, GFK-Tanks und Ersatzteile.

Die Anfänge des mittelständischen Unternehmens reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre, als Ilse und Herbert Dehoust die Mila-Metallwerke übernahmen und in Leimen das Unternehmen Dehoust ins Leben riefen. Zunächst stellte der noch junge Betrieb die Produktion auf Heizöl-Haushalts- und Heizöl-Batterietanks aus Stahl um.

Ein Markstein in der Firmengeschichte war im Jahr 1970 die Zulassung für Batterie-Tanks aus glasfaserverstärktem Kunststoff sowie der Beginn der Produktion im Werk Leimen. Kurze Zeit später begann zudem die Produktion von zylindrischen Lagerbehältern aus Stahl.

Kennzeichnend für das Jahr 1972: Das Unternehmen stellte fortan PE-Batterie-Tanks zur Heizöllagerung aus hochmolekularem Polyethylen her. Ende der 1980er Jahre baute der Betrieb eine Kunststoffschlosserei zur Herstellung von PE-Rechteckbehältern und Auffangwannen auf.

Nach der Übernahme der Firma RCE Sachsen in Heidenau bei Dresden und dem Aufbau einer Produktion für Lager- und Druckbehälter aus Stahl, Fertigheizzentralen und Zubehör führte Dehoust Komplett-Tanksysteme aus Stahl ein. 2002 übernahm Dehoust eine maßgebliche Beteiligung an GEP Umwelttechnik mit Sitz in Eitorf. Zwei Jahre später übernahm Dehoust die Mehrheit der Anteile.

2010 machte sich der Spezialist für die Heizöllagerung nicht nur mit einem großvolumigen Wärmespeicher für die unterirdische Lagerung und Grauwasseranlagen einen Namen, auch formierte sich Dehoust neu. Aus GEP wurde Dehoust und alle Marktaktivitäten fortan in einer Gesellschaft gebündelt. GEP blieb als Marke für die Regen- und Grauwassernutzung erhalten.

Der Unternehmenssitz befindet sich im baden-württembergischen Leimen. Die Stadt liegt unweit von Heidelberg. Neben dem Stammwerk in Leimen, in dem die Verarbeitung von hochmolekularem Polyethylen auf Großblasformanlagen großgeschrieben wird, besteht ein weiterer Standort in Nienburg. Nicht zuletzt ist das Unternehmen in Heidenau sowie in Eitorf vertreten.

Insbesondere der Stahl-Behälter-Bau wird in den Werken in Nienburg und Heidenau großgeschrieben, aber auch Fertigungsverfahren und Anwendungen ständig weiterentwickelt. In Eitorf sind der Bau und die Entwicklung von Regenwasser und Grauwasseranlagen verortet. (tl)

Chronik

Adresse

Dehoust GmbH

Gutenbergstr. 5-7
69181 Leimen

Telefon: 06224-9702-0
Fax: 06224-9702-70
Web: www.dehoust.de

Wolfgang Dehoust (67)
Ute Dehoust-Stemmler (62)
Hartmut Wendt (55)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 180 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen: 4
Gegründet: 1958

Handelsregister:
Amtsgericht Mannheim HRB 709874

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 500.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE182634396
Kreis: Rhein-Neckar-Kreis
Region:
Bundesland: Baden-Württemberg

Gesellschafter:
Dehoust Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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