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Goldschmidt-Thermit-Gruppe Hersteller von Eisenbahntechnik aus Leipzig

Privat

Eigentümer

1999

Gründung

97

Mitarbeiter

Die Goldschmidt-Thermit-Gruppe ist ein Unternehmen, das sich auf Produkte und Dienstleistungen für den Bau spezialisiert hat. Darüber hinaus spielt die Sanierung und Instandhaltung von Gleisanlagen eine entscheidende Rolle. Die Goldschmidt-Thermit-Gruppe ist Partner von Schienennetzbetreibern weltweit.

Goldschmidt Thermit wurde im Jahr 1999 gegründet. Sie ist die Führungsgesellschaft von mehr als 20 mittelständischen Einzelbetreibern. Alle zusammen bilden die Goldschmidt-Thermit-Gruppe.

Die Goldschmidt-Thermit-Gruppe bietet für die Herstellung des lückenlosen Gleises Verbrauchsstoffe und Ausrüstungen für das Thermit-Schweißverfahren. Hinzu kommen Schienenisolierstöße für alle gängigen Schienenprofile. Zudem beinhaltet das Leistungsspektrum ein umfassendes Portfolio an Materialien, Maschinen und Geräten für den Gleisoberbau.

Ein weiteres Steckenpferd des Unternehmens ist die Gleisvermessung. So erfüllt die Goldschmidt-Thermit-Gruppe verschiedene Mess- und Sonderaufgaben. Das Spektrum wird durch ein weit gefächertes und aufgabenspezifisches Angebot an Messgeräten vervollständigt.

Der Gleisservice besteht aus umfangreichen Dienstleistungen zum Verschweißen, Instandsetzen und Überwachen. Zudem steht der Einbau von schweißtechnisch vergüteten Schienen wie auch Schweißarbeiten im Gleis im Fokus.

Die Anfänge des Unternehmens reichen zurück bis ins späte 19. Jahrhundert. 1895 erhielt die Firma Goldschmidt in Essen das Kaiserliche Patent mit der Nummer 96317. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Herstellung von Metallen oder Legierungen. Professor Hans Goldschmidt gelang es, die Reduktion von Metalloxiden mit Aluminiumpulver technisch anwendbar zu machen.

Der Professor erkannte schnell, dass die große Wärme der Reaktion sich ebenso zum Verschweißen von metallischen Werkstücken nutzen lässt. 1928 wurden bei der Deutschen Reichsbahn die ersten Schienen lückenlos verschweißt. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte eine große Anzahl an Eisenbahngesellschaften der Welt die Thermit-Schweißung zur Herstellung eines lückenlosen Gleises ein. Dies verhalf den Thermit-Gesellschaften zu einem großen Aufschwung.

Durch die Entwicklung des Schnellschweißverfahren im Jahr 1955 wurde die Thermit-Schweißung deutlich beschleunigt. Zusätzlich gelang 1972 eine weitere Verbesserung durch das Schnellschweißverfahren SKV. Es wurde zum Standardverfahren bei der Deutschen Bundesbahn und weiteren Eisenbahngesellschaften der Welt.

Zudem kam im Laufe der Jahre die Unterpulver-Schweißtechnik nach dem Ellira-Verfahren zum Einsatz. Auch wurden spezielle Schleifgeräte zum Reprofilieren der Fahrfläche eingesetzt. 1999 trennte sich die Thermit-Gruppe von ihrer Muttergesellschaft Goldschmidt AG und wurde von der Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt übernommen.

2001 übernahm das Unternehmen die Elaugen-Gruppe. Vier Jahre später eröffnete die Firma in Halle an der Saale einen Standort für die zentrale Thermit-Fertigung. Auch fusionierten im selben Jahr mehrere europäische Dienstleistungsgesellschaften zu Goldschmidt Thermit Railservice.

Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in der sächsischen Stadt Leipzig. (tl)

Chronik

Adresse

Goldschmidt Thermit GmbH

Hugo-Licht-Str. 3
04109 Leipzig

Telefon: 0341-355918-0
Fax: 0341-355918-99
Web: www.goldschmidt-thermit.com

Dr. Hans-Jürgen Mundinger (61)
Dr. Martin Niederkrüger (58)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 97 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1999

Handelsregister:
Amtsgericht Leipzig HRB 20552

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 6.293.000 Euro
Rechtsform:
UIN:
Kreis: Leipzig
Region:
Bundesland: Sachsen

Gesellschafter:
Vermögensverw. Erben Goldschmidt (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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