Ihre EXCEL-Tabelle wird erzeugt. Bitte warten!

Nölle-Pepin Autozulieferer aus Schwelm

Privat

Eigentümer

1899

Gründung

120

Mitarbeiter

Nölle-Pepin ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das sich auf Netzsysteme für alle Fahrzeuge spezialisiert hat. Das Unternehmen ist führend in der Herstellung und Entwicklung von reißfesten und schwer entflammbaren Netzsystemen.

Das Produktportfolio setzt sich aus Netzen auf Metallrahmen, Netzen im Kunststoffrahmen, Netzen mit elastischem Rand und elastischen Universalnetzen zusammen. Ebenso fest im Angebot verankert sind Gummikordeln, Befestigungselemente, Drahtbiegeteile und Beschichtungen.

Die Netze eignen sich insbesondere für den Transport von kleinen und größeren Gegenständen sowie für die Unterbringung von Utensilien im Innenraum von Fahrzeugen. Anwendung finden die Netze zu 85 Prozent im Bereich Automotive und zu 15 Prozent in anderen Bereichen, so zum Beispiel in Nutzfahrzeugen, Wohnmobilen, Eisenbahnen, Schiffen und Flugzeugen.

Die Geschichte der mittelständischen Firma beginnt im späten 19. Jahrhundert. 1899 gründeten Martha und Moritz Pepin in Wuppertal-Barmen das Unternehmen als Posamentenfabrik. Insbesondere machte sich der Betrieb in den ersten Jahren mit Schluderquasten, Drehkordeln für Treppenhandläufe, Gardinenkordeln, Litzen und Hutbändern bei seinen Kunden einen Namen.

In den 1930er Jahren begann das Unternehmen damit, Netze zu produzieren. Zudem suchten die Söhne Hans und Paul Pepin den Kontakt zur Fahrzeugindustrie und sorgten mit ersten handgeknoteten Netzen als Gepäckablagen für Furore. Zudem stellte das Unternehmen Sitzrückwandnetze für Verkehrsmittel her, die ebenso nicht nur deutschlandweit, sondern auch im benachbarten Ausland zum Einsatz kamen.

Nachdem während des Zweiten Weltkrieges das Stammhaus vollständig zerstört wurde, baute das Unternehmen einen Gebäudekomplex als Wohnhaus, sodass man mit der Produktion von Netzen, Hutbändern und Kordeln erneut beginnen konnte. In den 1950er Jahren fertigte das Unternehmen Posamente und zahlreiche Kordelarten wie Lotschnüre, Gardinenkordeln und Spiralkordeln.

Das Hauptaugenmerk setzte man jedoch bereits in dieser Epoche auf die Produktion von Netzen, die die Firma an die Fahrzeugindustrie auslieferte. Die 1960er Jahre waren gekennzeichnet vom Übergang zur maschinellen Produktion. Auf einer selbst entwickelten Maschine begann Paul Pepin damit, die ersten maschinell gefertigten Netze aus Polyamid zu fertigen.

Im Jahr 1981 kam es zur Umfirmierung der Firma Paul Pepin in das neugegründete Unternehmen Nölle-Pepin. Zudem verlegt das Unternehmen die Produktion ins nordrhein-westfälische Schwelm, dem heutigen Hauptsitz des Netzspezialisten. Die Stadt befindet sich im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Im Jahr 1997 konzentrierte sich der Mittelständler ganz auf den Aufbau einer CNC-gesteuerten Fertigung für Drahtbiegeteile. So war man in der Lage, das Produktionsangebot deutlich ausweiten zu können. Während die Firma im Jahr 2004 in ein neues Logistikzentrum in Schwelm investierte, begann sie im Jahr 2011 mit der Eigenfertigung im Bereich Netzmontage. (tl)

Chronik

Adresse

Nölle-Pepin GmbH & Co. KG

Am Damm 8-11
58332 Schwelm

Telefon: 02336-9389-0
Fax: 02336-9389-130
Web: www.noellepepin.de

Hans Erich Nölle ()
Barbara Nölle-Pepin ()
Volker Stallkamp (45) - vorher Jakob Müller
Marc Emde (37)
Helga Bentlage (73)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 120 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1899

Handelsregister:
Amtsgericht Hagen HRA 4513
Amtsgericht Hagen HRB 6325

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE813122819
Kreis: Ennepe-Ruhr-Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Nölle Nf. Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kreditauskunft

Bürgel Bonitätsindex, Risikoeinschätzung, Bilanzen, Zahlungserfahrungen, Bankverbindung
Nölle-Pepin GmbH & Co. KG

Für Nutzer vom Zugang
29,99 Euro statt 39,90 Euro