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Nukem Chemieunternehmen aus Alzenau

Kommunal

Eigentümer

1960

Gründung

257

Mitarbeiter

Nukem ist ein international tätiger Händler von Kernbrennstoffen, die für Atomkraftwerke benötigt werden.

Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens sind in vier Schwerpunktbereiche unterteilt:
  • Leistungsreaktoren
  • Forschungsreaktoren
  • Isotope und
  • Publikationen

So können für Leistungsreaktoren Uranlieferungen organisiert werden, Konversions- und Anreicherungsdienstleistungen sowie Leih- und Tauschgeschäfte durchgeführt werden. Auch für Transport-, Lagerungs- und Vertragsmanagement sowie Finanzierungen ist Nukem zuständig.

Für Forschungsreaktoren kann sowohl schwach als auch hoch angereichertes Uran besorgt werden. Zudem bietet das Unternehmen kundenspezifische Lösungen im Zusammenhang mit der Ver- und Entsorgung.

Darüber hinaus werden hochreine Chemikalien als Isotope für die Firmen der Nuklear- und Halbleiterbranche sowie zum Einsatz im medizinisch-biologischen Bereich angeboten. Und nicht zuletzt werden regelmäßig Analysen und Studien zu verschiedenen Aspekten von Kernbrennstoffen veröffentlicht. Außerdem erscheint monatlich Nukem Market Report Online, ein markt-orientiertes E-Magazin.

Das in Alzenau in Unterfranken ansässige Unternehmen zählt zu den größten unabhängigen Uranhandelsunternehmen. Über eine Tochterfirma ist es zudem führend bei der Stilllegung von nuklearen Anlagen.

Nukem, kurz für Nuklear-Chemie und Metallurgie, wurde 1960 gegründet und gehört somit zu den ältesten Nuklearunternehmen in Deutschland. Zunächst beschäftigte man sich mit der Uranverarbeitung und der Herstellung von Brennelementen für verschiedene Reaktortypen. Ab Mitte der 1970er Jahre kam der Kernbrennstoffhandel hinzu. Bis 2006 gehörte Nukem zu RWE. Dann kaufte die Advent International Corporation, einer der größten US-amerikanischen Private Equity Fonds, das Unternehmen. 2009 verkauften diese die Nukem an die Atomstroyexport.

Nukem machte durch seine Beteiligung am so genannten Atommüllskandal negativ von sich Reden. Der gipfelte Anfang 1988 im Entzug der Betriebsgenehmigung für die Brennelementefertigung in Hanau. Auslöser waren unerlaubt und unsicher gelagerte Atommüllfässer mit hohen Anteilen von Cäsium, Kobalt und Plutonium.

Das Hanauer Lager, wo bis dahin auch der Firmensitz war, wurde von den damaligen Hauptgesellschaftern Degussa und RWE an Siemens verkauft. Um sich klar von den Vorfällen zu distanzieren wurde außerdem die Geschäftsführung ausgetauscht und der Firmensitz nach Alzenau verlegt. (sc)

Chronik

2009 Übernahme durch Atomstroyexport/Rosatom

News zu Nukem Chemieunternehmen aus Alzenau

Adresse

NUKEM Technologies GmbH

Industriestr. 13
63754 Alzenau

Telefon: 06023-911141
Fax: 06023-911113
Web: www.nukemtechnologies.com

Sergey Molodtsov (29)

Ehemalige:
Alexander Gaydaenko () - bis 29.04.2016
Ivan Alekseevitsch Borisov () - bis 04.01.2016
Jean-Martin Maurer () - bis 04.01.2016
Ulf Kutscher () - bis 04.01.2016
Valeriy Zorya () - bis 30.12.2014

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 257 in Deutschland
Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1960

Handelsregister:
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 9781

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 3.860.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE250822258
Kreis: Aschaffenburg (Kreis)
Region:
Bundesland: Bayern

Gesellschafter:
Rosatom (ru)
Typ: Kommunen
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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