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Sande Stahlguss Stahlverarbeitung aus Sande

Privat

Eigentümer

1947

Gründung

200

Mitarbeiter

Sande Stahlguss ist ein Unternehmen, dessen Tätigkeitsfelder in der Herstellung von Stahlgussteilen liegen. Die Fertigung ist ausgerichtet auf Einzelteile bis Kleinstserien. Während rund 85 Prozent der Produkte im Dampf-, Gasturbinen- und Verdichterbau zum Einsatz kommen, finden rund 15 Prozent im Maschinenbau und Schiffbau Anwendung.

Das Unternehmen produziert Modelle, vorgearbeitete Gussstücke, aber auch einbaufertige Bauteile. Die Bauteilgrößen reichen dabei von 200 Kilogramm bis 45 Tonnen und in Schweißkonstruktionen sogar bis 100 Tonnen. Jährlich fertigt Sande Stahlguss mithilfe von Formfüllungs- und Erstarrungssimulation einen eigenen Modellbau und mit einem Bearbeitungszentrum rund 3.500 Tonnen Stahlguss.

Das Produktportfolio beinhaltet hochwarmfesten Stahlguss für Turbinen bis zu einer Temperatur von 600 Grad sowie Stahlguss für Pumpen und Ventile für den Permafrostbereich bis minus 60 Grad.

In der Sparte Energie besteht das Sortiment unter anderem aus Ventilgehäusen und Außengehäusen für Dampfturbinen sowie aus Naben und Außenschalen einer Brennkammer für Gasturbinen. Für den Maschinenbau fertigt das Unternehmen Doppelhaken, Kompressorgehäuse, Laufräder und Vielfachhaken. In der Sparte Schiffbau hat sich die Firma Sande Stahlguss auf große Wellenaustritte, Ruderlager, Stevenrohrlager und Zwischenwellennaben spezialisiert.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges. 1947 wurde die Gießerei gegründet. Zu Beginn stand die Herstellung von Grauguss im Vordergrund. Darüber hinaus konzentrierte sich Sande Stahlguss auf die Gussfertigung für landwirtschaftliche Geräte sowie Ersatzteile für Anlagen und Maschinen.

1955 entwickelte man sich zur Firma für den Maschinen- und Schiffbau. Von 1960 an gewann die Stahlgussfertigung für Schiff- und Maschinenbau sowie Krananlagen zunehmend an Bedeutung. Zudem wurde über einen kurzen Zeitraum Sphäroguss produziert. Nach der Inbetriebnahme eines Lichtbogenofens lag der Fokus ganz auf der Produktion von Stahlguss. 1965 begann das Unternehmen mit der Fertigung von Turbinengussteilen für die Firma Siemens.

1985 stieg der Anteil der Fertigung für den Turbinenbau auf rund 50 Prozent. Von dem Jahr 1993 an standen die Einzelstückfertigung und Kleinstserien im Fokus. Highlight für das Unternehmen im Jahr 1997 war die Inbetriebnahme eines neuen Lichtbogenofens zur Herstellung von Gussstückgewichten bis 35 Tonnen. 2005 begann Sande Stahlguss mit der Herstellung aluminiumfreier, legierter und hochlegierter Stähle für den internationalen Markt.

2007 stellte die Firma borlegierte Stähle für Dampfturbinenkomponenten her. Nachdem man 2008 eine Formstoffregenerierungsanlage in Betrieb nahm, setzte man 2010 auf einen neuen AOD Konverter.

Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich im niedersächsischen Sande. Die Gemeinde liegt im Landkreis Friesland. (tl)

Chronik

Adresse

Sande Stahlguß GmbH

Gießereistr. 32
26452 Sande

Telefon: 04422-898-0
Fax: 04422-898-188
Web: www.sande-stahlguss.de

Fred Menn ()
Holger Lau ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 200 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1947

Handelsregister:
Amtsgericht Oldenburg (Oldenburg) HRB 131349

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 261.700 Euro
Rechtsform:
UIN: DE153848741
Kreis: Friesland
Region:
Bundesland: Niedersachsen

Gesellschafter:
Haar Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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