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Schonlau Stahlverarbeitung aus Geseke

Privat

Eigentümer

1904

Gründung

170

Mitarbeiter

Schonlau ist ein mittelständisches und gleichzeitig familiengeführtes Unternehmen, das sich auf dem Gebiet der Eisengießerei einen Namen gemacht hat. Das Leistungsspektrum umfasst Gussstücke von fünf bis 4.000 Kilogramm aus den Werkstoffen GJL, GJS, GJV, ADI, Ni-Resist sowie Sonderlegierungen.

Schonlau produziert für Unternehmen, die unter anderem in der Antriebstechnik, im Armaturenbereich, in der Baumaschinenbranche sowie in der Chemischen Industrie angesiedelt sind.

Zudem greifen Firmen aus dem Maschinen- und Apparatebau, aus dem Nutzfahrzeugbau sowie aus dem Schienenfahrzeugbau auf die Produkte des Spezialisten für Eisenguss zurück. Weitere Kunden kommen aus dem Schiffbau, dem Werkzeugmaschinenbau sowie aus der Windkraftbranche.

Zu den Werkstoffen, die bei Schonlau eine besondere Rolle spielen, zählen Grauguss, Gusseisen mit Vermiculargraphit, Gusseisen mit Kugelgraphit, bainitisches Gusseisen mit Kugelgraphit sowie Ni-Resist-austenitisches Gusseisen und Sonderlegierungen.

Das Unternehmen verfügt über eine Kastenformanlage, eine kastenlose Blockformanlage, eine Handformerei, eine automatische Formanlage, einen Schmelzbetrieb, eine Kernmacherei sowie über einen Modellbau.

Das Dienstleistungsspektrum umfasst die technische Beratung inklusive Werkstoff- und Konstruktionsberatung. Weitere Kompetenzen liegen in Gieß- und Erstarrungssimulationen sowie in Wärmebehandlungen und in der mechanischen Bearbeitung und Farbgebung.

Die Anfänge der mittelständischen Firma gehen zurück bis ins Jahr 1904, als Josef Schonlau eine Maschinenfabrik und Eisengießerei in Geseke ins Leben rief. In den ersten Jahren konzentrierte er sich hauptsächlich darauf, landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sowie die dafür notwendigen Gussteile herzustellen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte die Firma ihren Schwerpunkt vom Maschinen- und Anlagenbau zur reinen Gießerei.

1963 nahm die Firma als eines der ersten Unternehmen in Deutschland die Produktion des neuen Gusswerkstoffes Sphäroguss auf. Im Jahr 1986 wurde Schonlau Pilotprojekt des Programms Wohnfeldverbesserung in Gemengelage der Landesregierung NRW. Ab 2002 übernahm Markus-Peter Dürkes als geschäftsführender Gesellschafter in der vierten Generation die alleinige Führungsverantwortung.

Im Jahr 2005 kam es im Unternehmen zu einem Großbrand, der mehr als zwei Drittel der Gebäude und angrenzenden Produktionshallen beschädigte. Die Gießerei, der Schmelzbetrieb, die Sandaufbereitung und Teile der automatischen Formanlage wurden in Gänze zerstört. Schnell entschied sich die Eigentümerfamilie den Betrieb wiederaufzubauen. Sieben Wochen nach dem Brand konnte der erste Ofen wieder in Betrieb genommen werden.

Der Hauptsitz der Firma Schonlau liegt im nordrhein-westfälischen Geseke. Die Stadt ist Teil des Kreises Soest. (tl)

Chronik

1904 Gegründet von Josef Schonlau
1950 Eintritt des Neffen Franz Bartscher
1968 Eintritt von Peter Dürkes, Schwiegersohn von Franz Bartscher
2000 Eintritt von Enkel Markus-Peter Dürkes in vierter Generation
2005 Großbrand

Adresse

Josef Schonlau Maschinenfabrik
und Eisengießerei GmbH & Co. KG
Ernst-von-Bayern-Str. 22
59590 Geseke

Telefon: 02942-505-0
Fax: 02942-505-11
Web: schonlau-werke.de

Markus-Peter Dürkes (48)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 170 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1904

Handelsregister:
Amtsgericht Paderborn HRA 3766
Amtsgericht Paderborn HRB 5400

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE125695239
Kreis: Soest
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Dürkes/Bartscher Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kreditauskunft

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Josef Schonlau Maschinenfabrik
und Eisengießerei GmbH & Co. KG

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