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Eisenwerk Erla Komponentenhersteller aus Schwarzenberg/Erzgebirge

Privat

Eigentümer

1380

Gründung

400

Mitarbeiter

Eisenwerk Erla ist ein Traditionsunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und die Veredelung von Gussteilen spezialisiert hat. Die Gussteile haben ein Gewicht von 0,1 bis 40 Kilogramm und bestehen aus allen modernen Eisengusswerkstoffen. Die Firma kann eine Jahreskapazität von 23.000 Tonnen vorweisen. Gefertigt werden Produkte in Klein- oder Großserie.

Das Unternehmen befasst sich nicht nur mit Großserien-Automobilguss, mit komplizierten und kernintensiven Konstruktionen in hochlegierten Werkstoffen, sondern auch mit Bauteilen für den Maschinenbau.

Das Produktportfolio umfasst Lanchestergehäuse, Kurbelwellenlagerdeckel, Lamellenträger sowie Turbinengehäuse, Abgasrohre und Abgasrückführleitungen. Darüber hinaus bietet der Mittelständler Doppelkrümmer, Kanalplatten sowie Halter für Turbolader.

Als Fertigungsverfahren stehen im Eisenwerk Erla die Kernfertigung, die Montage des Kernpaketes sowie Thermoanalysen am Schmelzofen zur Verfügung. Die Gussteile werden im Grünsand-Maschinenformverfahren hergestellt.

Bestandteile des Leistungsspektrums sind sowohl die Produktentwicklung bevor die Serienproduktion startet, Maß- und Wandstärkenanalysen sowie Porositäts- und Materialprüfungen. Eisenwerk Erla verfügt über optische 3D-Vermessung und einen eigenen Computertomografen.

Der Kundenstamm setzt sich aus Unternehmen zusammen, die in der Automobilindustrie angesiedelt sind. Aber auch Produzenten von Turbinen und Verdichtern, Hersteller von Antriebstechnik, Maschinenbauunternehmen sowie Bau- und Landmaschinenhersteller setzen auf die Leistungen der Traditionsfirma.

Die Wurzeln des Unternehmens erstrecken sich zurück bis ins 14. Jahrhundert. 1380 gab es die erste urkundliche Erwähnung des sogenannten Hammer in der Erl. Im Jahr 1928 erwarb Jørgen Skafte Rasmussen das Unternehmen. Fünf Jahre später wurde der Privatbetrieb in die Kommanditgesellschaft Eisen- und Flugzeugwerke Erla umgewandelt. Im Jahr 1950 wurde das Unternehmen verstaatlicht und hieß fortan VEB Eisenwerk Erla.

Highlight im Jahr 1959 war der Erwerb der Lizenz für das Croning-Verfahren. Damit wurde man Hauptanwender in Ostdeutschland. Im Jahr 1964 begann man mit dem Schmelzen im Duplex-Betrieb. Dieser bestand aus einem Kupolofen und einem Induktionsrinnenofen. Das Jahr 1973 stand ganz im Zeichen der Inbetriebnahme der ersten Disamatic-Formanlage. Gleichzeitig setzte das Unternehmen das Hochdruck-Pressformverfahren ein.

1994 wurde das Unternehmen von der Schubert und Salzer Gruppe übernommen. Zudem führte die Firma Mittelfrequenzschmelzöfen ein und errichtete eine kastengebundene Formanlage im Impaktverfahren. 2007 kam es zum Verkauf des Unternehmens an die indische Sanmar Group.
Seit 2011 ist die indische Dynamatic Group Gesellschafter des Eisenwerks Erla. Ziel dieser Maßnahme war es, sich im Automotive-Bereich und dabei insbesondere im Marktsegment für Turbinen und Abgaskrümmer profilieren zu können.

Der Stammsitz befindet sich im sächsischen Schwarzenberg. Die Stadt liegt im Erzgebirgskreis. (tl)

Chronik

Adresse

Eisenwerk Erla GmbH

Gießereistr. 1
08340 Schwarzenberg/Erzgebirge

Telefon: 03774-123-0
Fax: 03774-123-203
Web: www.erla-sanmargroup.com

Dietmar Hahn ()
Enrico Fischer ()
Hanuman Sharma ()
Udayant Malhoutra ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 400 in Deutschland
Umsatz: 110 Mio. Euro (2012)
Filialen:
Gegründet: 1380

Handelsregister:
Amtsgericht Chemnitz HRB 681

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 1.600.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE141031523
Kreis: Erzgebirgskreis
Region:
Bundesland: Sachsen

Gesellschafter:
Dynamatic Technologies (in)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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