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Karstadt
Kaufhäuser aus Essen
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> 19000 Mitarbeiter

> Umsatz: 2.187 Mio. Euro (2018)

> 1881 Gründung

> Investoren Eigentümer

Karstadt Warenhaus GmbH

Theodor-Althoff-Str. 2

45133 Essen

Kreis:

Region:

Bundesland:

Telefon: 0201-97797977

Fax: 0201-97797999

Web: www.galeria.de

Gesellschafter

Signa Holding René Benko (Österreich)
Typ: Investoren
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Handelsregister

Amtsgericht Essen HRB 18928
Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 130.000.000 Euro
Rechtsform:

UIN: DE811167998

Kontakte

Geschäftsführer
Dr. Stephan Fanderl - früher bei Le Buffet / RestaurantCafe
Miguel Müllenbach - früher bei Karstadt Premium
Claudia Reinery - früher bei Douglas
Thomas Wanke
Karstadt ist in Deutschland und Europa einer der größten Betreiber von Warenhäusern.

Dabei hat das Unternehmen drei verschiedene, rechtlich eigenständige Geschäftseinheiten, denen alle zum Konzern gehörenden Kaufhäuser zugeordnet sind. Die Geschäftseinheiten sind Sporthäuser, Premiumhäuser und sonstige Warenhäuser, wobei die letztgenannte Gruppe den größten Teil der Häuser umfasst. Von den bundesweit gut neunzig Filialen stehen viele in Hamburg, Berlin und München.

Zur Premiumkategorie zählen die drei für den Konzern bedeutendsten Warenhäuser, das Kaufhaus des Westens, das KaDeWe, in Berlin mit etwa 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, Der Oberpollinger in München mit rund 33.000 Quadratmetern und das Hamburger Alsterhaus mit circa 24.000 Quadratmetern.

In den Sporthäusern dreht sich die Auswahl natürlich um die Bereiche Sport und Style. In den anderen Warenhäusern gibt es ein sehr breit aufgestelltes Sortiment. Die Kernsegmente sind Wohnen und Haushalt, Multimedia, Elektrogroßgeräte, Mode, Beauty, Uhren und Schmuck, Wein und Genuss, Taschen und Koffer, Spiel, Reisen sowie Accessoires.

Mit der Spezialisierung der Häuser in die drei Geschäftseinheiten sollen bestimmte Kundengruppen gezielter angesprochen werden und die Kaufhäuser auch von den Marken und dem Angebot entsprechend unterschiedlich ausgerichtet werden können. Die drei Einheiten werden aber weiterhin durch übergreifende Dienstleistungen miteinander eng verknüpft. Dabei spielt die Zentrale in Essen eine entscheidende Rolle.

Rudolph Karstadt eröffnete 1881 in Wismar ein Geschäft, das auf niedrige Festpreise setzte und schnell so erfolgreich war, dass über zwanzig Filialen in Norddeutschland in den nächsten Jahren folgten. 1920 übernahm Karstadt die Konkurrenzfirma Althoff und wandelte sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um. 1977 sicherte Karstadt sich die Mehrheit am Neckermann Versand und stieg damit zum größten Handelskonzern in der Bundesrepublik auf.

1994 verleibte Karstadt sich die Konkurrenz von Hertie ein, zu der auch das KaDeWe und das Alsterhaus gehörten. Größte Bedeutung für Karstadt hatte aber die 1999 durchgeführte Fusion mit dem Versandhaus Quelle. Daraus entstand die KarstadtQuelle AG, aus der 2007 schließlich Arcandor hervorging. Der Konzern hatte neben dem Einzel- und dem Versandhandel als drittes Kerngeschäftsfeld Tourismus etabliert.

Arcandor steckte aber in großen Liquiditätsproblemen, die 2009 in einen Insolvenzantrag mündeten. Hauptgrund waren die hohen Mietforderungen des Highstreet-Konsortiums, das Karstadt die Kaufhausimmobilien vermietete. Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Konsortium übernahm Nicolas Berggruen Karstadt im Oktober 2010 und löste die Warenhäuser damit aus dem Arcandor-Konzern heraus. Die neuen Strukturen mit den drei eigenständigen Geschäftsbereiche existiert seit 2011.

Seit 2019 heißt der gemeinsame Auftritt von Karstadt und Kaufhof: Galeria Karstadt Kaufhof. (sc)

Wesentliche Mitbewerber von Karstadt
Kaufhäuser aus Essen
sind Breuninger, GALERIA Karstadt Kaufhof.


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Kaufhäuser aus Essen

Chronik

1881 Rudolph Karstadt eröffnet sein erstes Geschäft in Wismar
1912 Eröffnung des Warenhauses an der Mönckebergstraße in Hamburg
1920 Übernahme der Warenhäuser von Theodor Althoff
1926 Tochtergesellschaft EPA-Einheitspreis-Aktiengesellschaft
1932 Verkauf von EPA
1963 Umbenennung der Althoff-Warenhäuser in Karstadt
1970 Übernahme der Grimme-Warenhäuser in Schleswig-Holstein
1977 Minderheitsbeteiligung an der Neckermann Versand AG
1984 Komplettübernahme von Neckermann
1994 Übernahme von Hertie
1999 Fusion von Karstadt und Quelle zur KarstadtQuelle AG
2006 Verkauf des "Tafelsilbers" an das Highstreet-Konsortium
2009 Insolvenz der KarstadtQuelle AG
2010 Verkauf an Nicolas Berggrün
2013 Verkauf der Premium- und Sporthäuser an die Sigma Holding
2014 Schließung von 6 Häusern in Hamburg und Stuttgart
2014 Schließung von 2 K-Town-Filialen in Göttingen und Köln
2014 Schließung von 2 Schnäppchen-Center in Paderborn und Frankfurt/Oder
2015 Schließung von 5 Häusern in Recklingshausen, Bottrop u.a.

Branchenzuordnung

wer-zu-wem Kategorie: Kaufhäuser

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