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Spaleck Maschinenbauer aus Bocholt

Privat

Eigentümer

1869

Gründung

300

Mitarbeiter

Spaleck ist eine in fünfter Generation geführte mittelständische Unternehmensgruppe, die sich auf den Maschinenbau spezialisiert hat. Der mittelständisch geprägte Betrieb bietet Produkte, die insbesondere im Bereich Recycling- und Umwelttechnologie angesiedelt sind.

Ein wesentliches Standbein in die Förder- und Separiertechnik, die unter anderem in den Bereichen Recycling, Chemie- und Nahrungsmittel oder Hüttenwesen sowie in den Sparten Bau, Steine und Erden zum Einsatz kommt. Mittlerweile kann das Unternehmen mehr als fünf Jahrzehnte Erfahrung in der Förder- und Separiertechnik vorweisen.

Für Präzisionsteile bietet das Unternehmen einen umfassenden Maschinenpark von Hochleistungs-CNC-Werkzeugmaschinen. Darüber hinaus hat sich Spaleck auf Metallchemie und auf Blechtechnik - von der Planung über die Teilefertigung bis hin zum einsatzbereiten Endprodukt - spezialisiert.

Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück bis ins Jahr 1869. In jenem Jahr wurde die Firma von Otto Spaleck in der thüringischen Stadt Greiz ins Leben gerufen. Wenige Jahre später begann der Betrieb damit, Webblattbindemaschinen herzustellen. Von 1902 an stand die Herstellung von Drahtwebelitzen im Vordergrund.

Kennzeichnend für das Jahr 1914 war die Gründung der Spaleck Heddle and Machine mit Sitz in der US-amerikanischen Metropole New York. Infolge des Ersten Weltkrieges wurde die Auslandsgesellschaft wieder geschlossen. Von 1918 an stand die Produktion von Webstühlen, Drahtverarbeitungsmaschinen, Webblättern und Kettbaumscheiben im Mittelpunkt.

Nachdem Max Spaleck den Betrieb in Greiz übernommen hatte, spezialisierte man sich auf Weblitzen, Webblätter und Webereizubehörmaschinen. Das Jahr 1928 stand für das Unternehmen ganz im Zeichen der Herstellung von Maschinen zur Oberflächenbearbeitung von Massenteilen. Von 1935 an wurden Rietschienen hergestellt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Betrieb von den Besatzungstruppen demontiert. Infolgedessen floh das Unternehmen in den Westen Deutschlands, um dort einen Neustart zu wagen. Es wurde in Bocholt eine Nachfolgegesellschaft ins Leben gerufen. Fortan konzentrierte man sich auf die Lieferung von Maschinen zur Herstellung und Pflege von Webmaschinenzubehör sowie auf Maschinen für die Oberflächenbearbeitung.

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war im Jahr 1975 der Neubau einer eigenen Fabrik. Dort errichtete man ein Kaltwalzwerk und begann Präzisionsflachdrähte zu produzieren. Highlight im Jahr 1983 war ein neues Programm an Maschinen und Verfahrensmitteln für die Gleitschleiftechnik.

Das Ende der 1980er Jahre war geprägt von Firmengründungen. So wurde in Toronto in Kanada Spaleck ins Leben gerufen. Anschließend kam es zum Aufbau weiterer Tochtergesellschaften für den Bereich Gleitschleiftechnik in Spanien, Frankreich und der Schweiz.

1991 kehrte das Unternehmen zu seinen Wurzeln zurück und gründete im thüringischen Greiz Spaleck Oberflächenveredlung und baute ein Werk für galvanische Beschichtungen und weitere Verfahren der Oberflächenveredlung. Ein Jahr später gliederte man die Geschäftsfelder Gleitschleiftechnik.

Weitere Highlights bis heute waren 1997 die Gründung von Novochem Metallchemie, der Aufbau einer leistungsfähigen Blechfertigung im Jahr 2000 sowie 2010 die Eröffnung eines neuen Werkes für hochpräzise Großteilefertigung.

Heute setzt sich die mittelständische Unternehmensgruppe aus den Firmen Spaleck mit Sitz in Bocholt und Spezialisierung auf Maschinenbau, Präzisionsteile und Blechtechnik sowie aus Spaleck Präzisionstechnik zusammen. Das in Greiz beheimatete Unternehmen konzentriert sich insbesondere auf Präzisionsteile.

Spaleck Oberflächenveredelung, das ebenso in Greiz ansässig ist, steht für die Veredelung von Oberflächen. Neben der Spaleck Holding, die von Bocholt aus agiert, gehören die Unternehmen Dauborn Membransysteme mit Sitz in Ratzeburg und Spezialisierung auf Membranfiltrationsanlagen sowie die Otto Spaleck Stiftung zur Unternehmensgruppe.

Während sich Otto Spaleck mit Sitz in Bocholt auf Immobilien konzentriert, richtet Novochem sein Augenmerk auf die Metallchemie. Komplettiert wird die Firmengruppe durch die rumänische Firma Spaleck Resita, die sich mit Blechtechnik beschäftigt.

Der Sitz der Firmengruppe ist im nordrhein-westfälischen Bocholt. Die Stadt befindet sich im Kreis Borken, im westlichen Teil des Münsterlandes. (tl)

Chronik

1869 Gegründet durch Otto Spaleck
1907 Eintritt der Söhne Max und Johannes
1924 Max Spaleck übernimmt den Betrieb
1933 Siegfried Spaleck übernimmt von seinem Vater Max
1949 Neuaufbau in Bocholt
1965 Die Frau von Siegfried Spaleck führt das Unternehmen fort
1974 Eintritt der vierten Generation: Otto Spaleck
1975 Fabrikneubau an der Robert-Bosch-Straße
2002 Übernahme Bruker Technik in Schramberg
2008 Eintritt von Frank Spaleck

Adresse

Spaleck GmbH & Co. KG

Robert-Bosch-Str. 15
46397 Bocholt

Telefon: 02871-2134-0
Fax: 02871-2134-24
Web: www.spaleck.de

Andreas Ahler ()
Carsten Sühling ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 300 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1869

Handelsregister:
Amtsgericht Coesfeld HRA 4886
Amtsgericht Coesfeld HRB 7782

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE124172203
Kreis: Borken
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Spaleck Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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