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Klinikum Arnsberg
Kliniken aus Arnsberg
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> 1450 Mitarbeiter

> Umsatz: 121 Mio. Euro (2017)

> 1845 Gründung

> Kirchlich Eigentümer

Klinikum Arnsberg GmbH

Goethestr. 15

59755 Arnsberg

Kreis: Hochsauerlandkreis

Region:

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Telefon: 02932-980-0

Fax: 02932-980-6061

Web: klinikum-hochsauerland.de

Gesellschafter

Alexianer (Katholische Kirche)
Typ: Kirchlich
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Handelsregister

Amtsgericht Arnsberg HRB 1290
Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 2.586.685 Euro
Rechtsform:

UIN: DE123877150

Kontakte

Geschäftsführer
Werner Kemper
Volker Koch
Das Klinikum Arnsberg ist ein Zusammenschluss der drei Arnsberger Krankenhäuser Marienhospital, dem St.Johannes-Hospital im Ortsteil Neheim und dem Karolinen-Hospital im Ortsteil Hüsten.

Das Marienhospital Arnsberg ist ein Krankenhaus der Grundversorgung. Das medizinische Leistungsspektrum setzt sich zusammen aus fünf hauptamtlichen Fachabteilungen und zwei belegärztlichen Abteilungen.

Dazu zählen die Urologie, die Allgemein- und Visceralchirurgie sowie die Unfall- und Orthopädische Chirurgie. Darüber hinaus bietet das Krankenhaus eine Abteilung für Innere Medizin, eine Abteilung für Anästhesie- und Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. In den beiden Belegabteilungen sind die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und die Augenheilkunde beherbergt.

Auch bietet die Einrichtung eine Physikalische Abteilung und ein Wundzentrum. Dieses Zentrum wurde im Jahr 2008 von Krankenhäusern und Vertretern der verschiedenen medizinischen Berufsgruppen aus der Region gegründet. Neben dem medizinischen Spektrum bietet das Krankenhaus eine Seelsorge an. Außerdem stehen die Grünen Damen den Patienten hilfreich zur Seite.

Die geschichtlichen Ursprünge gehen zurück bis ins Jahr 1855. Im Oktober des Jahres beschloss die Stadtversammlung, das Krankenhaus vom Frauenverein zu übernehmen und als Städtisches Krankenhaus weiterzuführen. Das Krankenhaus wurde schließlich 1857 eingerichtet.

Da die Kapazitäten nicht mehr ausreichten, wurde ein Neubau zwingend erforderlich. 1913 wurde das Krankenhaus eingeweiht. Während des Ersten Weltkrieges fungierte das Krankenhaus als Lazarett. Auch im Zweiten Weltkrieg stellte das Krankenhaus Betten für Kriegsverwundete zur Verfügung, dabei wurde es selbst Opfer von Bombardements. Mehrere Menschen wurden im Hospital durch eine Bombe tödlich getroffen. Sie schlug in den Notausgang des Luftschutzbunkers ein.

Im Jahr 1955 konnte das neue Westbettenhaus eröffnet werden. Im Laufe der kommenden Jahrzehnte wurden die Chirurgische Ambulanz, das Labor und die Röntgenabteilung in Betrieb genommnen. 2003 wurde schließlich der Altbau komplett saniert.


Das Karolinen-Hospital Hüsten ist ein Krankenhaus der Regelversorgung.

Die Bandbreite der Fachabteilungen reicht von Intensivmedizin und Gefäßmedizin über Innere Medizin und Kardiologie bis hin zu Pädiatrie und Frauenheilkunde.
Mit Rat und Hilfe stehen den Patienten ein Seelsorge- und Sozialdienst bei.

Initiatorin des Hospitals war Caroline von Fürstenberg, die 1870 gemeinsam mit ihrem Ehemann die Stiftung Karolinen-Hospital Hüsten gründete. Im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 sowie in den beiden Weltkriegen diente das Hospital als Lazarett.

In der Zeit des nationalsozialistischen Regimes versteckten die Ordensschwestern der Franziskanerinnen, die von Anbeginn des Krankenhauses bis ins Jahr 2000 die Pflege übernahmen, die verfolgte Christine Teusch im Hospital. Diese wurde später Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen. Seit Kriegsende wurden verschiedene bauliche Erweiterungen durchgeführt.

1950 wurde die Abteilung für Innere Medizin und 1962 der Bereich der Urologie eingerichtet. Seit 1971 wird eine Apotheke im Krankenhaus betrieben, die seit 1993 als Zentralapotheke für die Versorgung von drei weiteren Krankenhäusern zuständig ist.


Das St. Johannes-Hospital ist ein Krankenhaus, das sich unter anderem auf die Bereiche Gastroenterologie, Pulmologie und Diabetologie spezialisiert hat.

Ebenfalls zum medizinischen Leistungsspektrum zählt eine Abteilung für Onkologie. Darüber hinaus werden in der Einrichtung Patienten mit geriatrischen Erkrankungen und neurologischen Erkrankungen behandelt. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Gehirn, Rückenmark, Nerven und Muskeln. Auch können sich Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen betreuen lassen.

Die historischen Ursprünge des Krankenhauses gehen zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1845 nahm das erste Krankenhaus seine Arbeit auf. Fünf Betten fanden in der Einrichtung Platz. Zwei Pflegekräfte kümmerten sich um die Kranken. Träger war der Ferdinandinen-Krankenverein, der im selben Jahr als Armen-Kranken-Unterstützungsverein ins Leben gerufen.

Der Grundstein des heutigen St. Johannes-Hospital wurde im Jahr 1862 gelegt. 24 Betten stellte das Hospital bereit. In den folgenden Jahren wurde das Krankenhaus stetig erweitert, sodass fortan auch zusätzliche Betten aufgestellt werden konnten. Zur damaligen Zeit gehörten auch Wirtschaftsgebäude wie Pferde-, Kuh- und Schweinestall gehörten dazu. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges diente die Einrichtung als Lazarett.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Erweiterungsbauten errichtet. 1959 kam es zum Bau eines eigenen Schwesternwohnheims. Bereits 1965 gingen die Baumaßnahmen weiter. So konnte 1968 das Schwesternwohnheim eröffnet werden.
1992 konnte die neue Intensivpflegestation in Betrieb genommen werden.

Ein elementarer Markstein in der Geschichte des Krankenhauses war im Juli 1993 die Einweihung der Psychiatrischen Tagesklinik. Vier Jahre später wurde die Geriatrische Abteilung am Neheimer Hospital in Betrieb genommen. Im Jahr 2000 wurde die Geriatrische Tagesklinik eingeweiht und 2006 das St. Johannes Pflegezentrum in Betrieb genommen.

Die drei Arnsberger Krankenhäuser fusionierten im Dezember 2011. Gesellschafter sind zu gleichen Teilen die privatrechtliche Stiftung Carolinen-Hospital Hüsten und die St. Johannes- und Maria Stiftung. (tl)


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