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Pfalzklinikum Kliniken aus Klingenmünster

Kommunal

Eigentümer

1957

Gründung

1350

Mitarbeiter

Das Pfalzklinikum ist ein Verbund von Einrichtungen und therapeutischen Angeboten mit Spezialisierung auf Nervenkrankheiten. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Zusätzlich zu dem Stammhaus im pfälzischen Klingenmünster ist das Pfalzklinikum mit Kliniken und Einrichtungen in Rockenhausen, Landau, Wörth-Maximiliansau, Kaiserslautern, Kusel, Speyer, Dahn, Maikammer und Rodalben vertreten.

Im Jahr 2010 verfügte das Klinikum über knapp 1.000 Betten und Behandlungsplätze. Es wurden über 20.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt und betreut. Mehr als 1.300 Mitarbeiter sind im Pfalzklinikum angestellt.

Das Leistungsspektrum des Pfalzklinikums umfasst zahlreiche Einrichtungen und Abteilungen. Dazu zählen die Allgemeinpsychiatrie, das Interdisziplinäre Schlafzentrum, die Gerontopsychiatrie und eine Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen.

Darüber hinaus bietet das Pfalzklinikum eine Neurologie, eine Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Eine Fachabteilung für Forensische Psychiatrie sowie die Kliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie komplettieren das Angebot.

Die geschichtlichen Wurzeln des Pfalzklinikum gehen zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die damalige Kreisirrenanstalt wurde im Jahr 1857 für Geisteskranke eröffnet. Sie sollten auf der grünen Wiese in der idyllischen Südpfalz genesen. Im Jahr 1870 wurde die Einrichtung Kriegslazarett im deutsch-französischen Krieg. 1895 ließen sich bereits über 600 Patienten betreuen.

Im Jahr 1910 erfolgte die Umbenennung in Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster. Auch während des Ersten Weltkrieges fungierte die Einrichtung als Reservelazarett. 1939 wurde die Anstalt als Folge der Frontnähe im Zweiten Weltkrieg nach Bayern evakuiert. Bereits ein Jahr später erfolgte die Rückkehr nach Klingenmünster. 1952 kam es zur Umgestaltung der Anstalt mit fürsorgerisch-pflegerischem Charakter in eine klinisch-therapeutische Einrichtung.

1953 wurde die Klinik abermals umbenannt. Fortan nannte sie sich Pfälzische Nervenklinik Landeck. 1960 begann die Einrichtung zahlreiche Umbaumaßnahmen voranzutreiben. 1969 standen bereits 1930 Planbetten zur Verfügung. Einen wichtigen Markstein in der Geschichte stellt unter anderem die Einweihung des Neubaus der Jugendpsychiatrie dar.

Ab 1973 nannte sich die Einrichtung Pfalzklinik Landeck. Aus Krankensälen wurden kleinere Zimmer. 1982 wurde die Klinik in Fachabteilungen unterteilt. Im Jahr 1998 wurde das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet. (tl)

Chronik

1957 Gründung

Adresse

Pfalzklinikum
für Psychiatrie und Neurologie AdöR
Weinstr. 100
76889 Klingenmünster

Telefon: 06349-900-0
Fax: 06349-900-1099
Web: www.pfalzklinikum.de

Paul Bomke ()

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 1.350 in Deutschland
Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro
Filialen: 1
Gegründet: 1957

Handelsregister:

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 50.000 Euro
Rechtsform: AdÖR Anstalt des öffentlichen Rechts
UIN: DE194425056
Kreis: Südliche Weinstraße
Region:
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Gesellschafter:
Bezirksverband Pfalz (de)
Typ: Kommunen
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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