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Rosenthal Porzellanfabriken aus Selb

Privat

Eigentümer

1879

Gründung

900

Mitarbeiter

Die hochwertigen Porzellanartikel werden im Zusammenspiel mit anerkannten Designern, Architekten und Couturiers entwickelt. Tradition soll bei Rosenthal mit Avantgarde, zeitgemäßes Design mit zeitloser Klassik vereint werden. Die Erzeugnisse sollen höchsten Ansprüchen genügen und einen Ausdruck von Luxus darstellen.

Zum Sortiment gehören deshalb die Schwerpunktprodukte und Marken:
  • Rosenthal studio-line
  • Rosenthal classic
  • Rosenthal Home Designs
  • Limitierte Kunstreihen
  • Rosenthal meets Versace
  • Thomas
  • diVino und
  • Hutschenreuther

In der Reihe Home Designs werden auch Textilien, Kerzen, Schalen und Vasen produziert. Die Thomas-Produktgruppen sind Porzellanservice und Geschenke. Divino steht für verschiedene Gläser. Unter dem Namen Hutschenreuther werden Geschirr für Haushalte und Hotels sowie Kunstfiguren angeboten.

Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich seit dessen Bestehen im oberfränkischen Selb, dem Zentrum der deutschen Porzellanindustrie. Dort steht auch eine der beiden Porzellanmanufakturen von Rosenthal. Die andere ist im unweit von Selb gelegenen Speichersdorf ansässig. In Selb begannen auch die beiden bekannten Porzellanfirmen Hutschenreuther, jetzt eine Tochter von Rosenthal, und Heinrich, inzwischen Villeroy und Boch.

Vertrieben werden die Artikel des Unternehmens in rund neunzig Ländern. In Deutschland wird mit zahlreichen Fachhändlern kooperiert, die häufig eigene Rosenthal Studios in ihren Häusern haben.

Gegründet wurde das Unternehmen 1879 in Selb von Philipp Rosenthal als Porzellanmalerei. 1891 begann man mit der Porzellanfertigung. Sechs Jahre später wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Große wirtschaftliche Probleme führten 1997 dazu, dass mit dem irisch-britischen Luxusgüterhersteller Waterford Wedgewood ein neuer Mehrheitsgesellschafter an Bord kam.

Dieser musste jedoch Anfang 2009 in die Insolvenz gehen und zog Rosenthal mit in den Strudel, weshalb auch die Oberfranken kurz darauf zahlungsunfähig waren. Im Zuge der Insolvenz wurde die Rosenthal-Möbelsparte an den bisherigen Bereichsleiter von Rosenthal Einrichtung verkauft. Die traditionsreiche Porzellansparte wurde nach einer Verschlankung des Produktportfolios und der Entlassung von rund 300 Mitarbeitern im Juli 2009 vom italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno übernommen.

Im Porzellanikon in Selb, einem Zusammenschluss mehrerer Museen, gibt es ein eigenes Rosenthal Museum, in dem auf etwa 600 Quadratmetern die Unternehmensgeschichte und verschiedene bei Rosenthal gefertigte Stücke ausgestellt werden. (sc)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: BHS Tabletop, Villeroy & Boch.

Chronik

1879 Gegründet von Philipp Rosenthal
1891 Beginn der Porzellanfertigung
1897 Aktiengesellschaft
1997 Waterford Wedgewood wird Mehrheitsgesellschafter
2009 Insolvenz des Mehrheitsgesellschafters Waterford Wedgewood
2009 Übernahme durch Sambonet Paderno

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Sambonet Paderno)

News zu Rosenthal Porzellanfabriken aus Selb

Weitere Links

Adresse

Rosenthal GmbH

Philip-Rosenthal-Platz 1
95100 Selb

Telefon: 09287-72-0
Fax: 09287-72-225
Web: www.rosenthal.de

Pierluigi Coppo (68)
Gianluca Colonna (44)

Ehemalige:
Jürgen Brückner ()
Ottmar C. Küsel ()
Werk Speichersdorf, 95469 Speichersdorf
 09275-60276

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 900 in Deutschland
Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1879

Handelsregister:
Amtsgericht Hof HRB 4617

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 25.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE265984380
Kreis: Wunsiedel i.Fichtelgebirge
Region:
Bundesland: Bayern

Gesellschafter:
Sambonet Paderno (it)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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