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Zuckerfabrik Anklam Lebensmittelhersteller aus Anklam

Genossen

Eigentümer

1883

Gründung

135

Mitarbeiter

In der Zuckerfabrik Anklam werden Zuckerrüben zu Zucker und Bioethanol verarbeitet.

Wie der Name bereits andeutet, steht Zucker in zahlreichen Varianten im Mittelpunkt. Kristallzucker in verschiedenen Kristallgrößen wird ebenso hergestellt wie weitere trockene und flüssige Zuckersorten. Geliefert wird als Schütt- oder als Stückgut, sofern es an Industriekunden geht, die zumeist aus der lebensmittelverarbeitenden Branche kommen. Zucker wird aber auch in anderen Sparten, etwa bei der Produktion von Gummi eingesetzt.

Das zweite Standbein ist der Einzelhandel. Das Sortiment für alle Vertriebsbereiche besteht aus Kristallzucker, gesiebtem Kristallzucker, Basterdzucker, Puderzucker, Invertzuckersirupen, Zuckersirupen, Flüssigzucker, Mischsirupen und Melasse.

Allerdings entstehen während der Produktion Nebenprodukte. Dazu zählen Pressschnitzel und Pellets, die als Tierfutter verkauft werden, Kalkdünger für die Landwirtschaft, Melasse für die Fermentationsindustrie sowie Biomethan, das als Energiequelle in der Zuckerfabrik eingesetzt wird. Darüber hinaus gibt es ein eigenes Bioethanolwerk, das als Tochtergesellschaft Anklam Bioethanol arbeitet.

Die Zuckerfabrik in Anklam gehört zur niederländischen Suiker Unie, einem Unternehmen mit genossenschaftlichen Wurzeln. Das erhielt zum hundertjährigen Jubiläum 1996 das Prädikat königlich, weshalb es sich zuerst in Cosun, dann in Royal Cosun umbenannte. Es ist aber nach wie vor in erster Linie unter dem Namen Suiker Unie aktiv. In den Niederlanden wird Zucker im Einzelhandel unter dem Markennamen Van Gilse vertrieben.

Suiker Unie bezieht seine Rüben in den Niederlanden von rund 10.000 genossenschaftlich organisierten Rübenanbauern. Nach Anklam werden jährlich circa 1,3 Millionen Tonnen Rüben zur Verarbeitung gebracht. Die stammen aus einem Anbaugebiet, das 22.000 Hektar und damit große Flächen in Vorpommern umfasst.

Die Zuckerfabrik in Anklam kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Sie entstand 1883 als Aktiengesellschaft Pommersche Zuckerfabrik Anklam. Nach Kriegsende machte man sie zum Volkseigenen Betrieb, der dann 1991 privatisiert und zusammen mit sieben anderen Zuckerfabriken an das dänische Lebensmittelunternehmen Danisco veräußert wurde. Während die anderen nach und nach schließen mussten, steckte Danisco rund 180 Millionen in die Modernisierung des Werkes in Anklam.

Ab 2007 kamen Anlagen für die Gewinnung von Bioethanol hinzu. Danisco gab den kompletten Standort 2009 an Suiker Unie ab. Das Geschäft war eine direkte Folge des Verkaufs der übrigen Danisco-Zuckersparte an Nordzucker. Denn aus kartellrechtlichen Gründen durfte die Anklamer Zuckerfabrik nicht an Nordzucker gehen, weshalb ein anderer Käufer gefunden werden musste. (sc)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Nordzucker, Pfeifer & Langen.

Chronik

1883 Aktiengesellschaft Pommersche Zuckerfabrik Anklam
1991 Privatisierung und Verkauf an Danisco
2009 Übernahme durch Suiker Unie

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Royal Cosun)

News zu Zuckerfabrik Anklam Lebensmittelhersteller aus Anklam

Adresse

Suiker Unie GmbH & Co. KG

Bluthslusterstr. 24
17389 Anklam

Telefon: 03971-254-0
Fax: 03971-254-109
Web: www.suikerunie.de

Matthias Sauer (58)
Albertus Jan Markusse (57)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 135 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1883

Handelsregister:
Amtsgericht Stralsund HRA 12588
Amtsgericht Stralsund HRB 18523

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN:
Kreis: Vorpommern-Greifswald
Region:
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Gesellschafter:
Royal Cosun (nl)
Typ: Genossenschaften
Holding: Suiker Unie

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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Suiker Unie GmbH & Co. KG

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