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Frischhut Stahlverarbeitung aus Pfarrkirchen

Investor

Eigentümer

1945

Gründung

160

Mitarbeiter

Frischhut ist ein Familienunternehmen, das sich in erster Linie auf Gießereiarbeiten spezialisiert hat. Gusseisen spielt bei Frischhut eine entscheidende Rolle. Das Unternehmen stellt Sphäro-Duktil- und Grauguss her.

Den Löwenanteil der Produktion benötigt das Unternehmen zur eigenen Fertigung von Formteilen für die Wasser- und Abwasserversorgung. Die Gussteile erhalten im umweltfreundlichen Wirbelsinter- oder Sprühverfahren eine Beschichtung aus Epoxyd-Pulver.

Das Unternehmen ist jedoch auch in der Lage, im Kundenauftrag angelieferte Gussteile in Lohnarbeit mit modernen CNC-Bearbeitungszentren zu bearbeiten, zu beschichten und bis 25 bar Innendruck zu prüfen.

Zu den Produkten zählen unter anderem Formstücke für PE-Rohre, für PVC-Druckrohre sowie für duktile Gussrohre. Zudem bietet Frischhut Flex-Formstücke, Spezialflansche, Straßenkappen und Beregnungshydranten.

Das Unternehmen fertigt hochwertige Gussteile für sicherheitsrelevante Anwendungen im Maschinen-, Stahlbeton- und Brückenbau an. Zudem stellt Frischhut Spezial-Formstücke her. Die Firma fertigt nicht nur Einzelstücke, sondern auch Kleinserien oder überdimensionale Bauteile bis zu einer Tonne in der Handformerei.

Die Anfänge des Unternehmens liegen in den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges. Ludwig Frischhut, ein gelernter Schmied und Meister des Maschinenbauhandwerks, gründete die Firma im Jahr 1945. Noch im Gründungsjahr richtete die Firma eine Werkstatt für Land- und Forstmaschinen ein.

1952 nahm die erste eigene Gießerei die Produktion von Kanalguss-Formteilen auf.
Zehn Jahre nach der Unternehmensgründung wurden erste Gebrauchsmuster für Formstücke im Trinkwasserbereich angemeldet. Im Laufe der anschließenden Jahre meldete Frischhut zahlreiche Patente und Gebrauchsmuster an.

Ein Markstein in der Firmengeschichte war im Jahr 1969 die Neuausrichtung der Gießerei in Neumarkt-St. Veit. In der neu erbauten Gießerei produzierte das Unternehmen fortan mit modernsten Induktionsschmelzöfen.

Wichtig für die Bearbeitung und Epoxy-Beschichtung von Gussteilen im Wirbelsinterverfahren war im Jahr 1995 die Fertigstellung des neuen Werkes in Pfarrkirchen. So konnte die Firma eine der modernsten Beschichtungsanlagen innerhalb Europas vorzeigen. Drei Jahre später kam es zum Verkauf der Frischhut-Gruppe an das Unternehmen Deutsche Armaturen.

Das Jahr 2001 stand dagegen ganz im Zeichen der Eingliederung in die Firmengruppe Tyco Deutschland. Seit 2010 ist Frischhut Teil der Talis Gruppe und damit Teil eines Weltkonzerns.

Seinen Sitz hat das Unternehmen in Pfarrkirchen. Die Stadt befindet sich im niederbayrischen Landkreis Rottal-Inn. (tl)

Chronik

2010 Gründung der Unternehmensgruppe Talis

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Triton Fund)

Adresse

Ludwig Frischhut GmbH und Co. KG

Franz-Stelzenberger-Str. 9-17
84347 Pfarrkirchen

Telefon: 08561-3008-0
Fax: 08561-3008-105
Web: www.frischhut.de

Dr. Ansgar Nonn (54)
Marcus Knödler (45)
Jens Rödig (46)

Ehemalige:
Serge Bernard Bertrand () - bis 13.11.2015
Rainer Inkoferer () - bis 30.01.2015
Yvan Desfontaines ()

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 160 in Deutschland
Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1945

Handelsregister:
Amtsgericht Landshut HRA 8131
Amtsgericht Landshut HRB 4810

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE812733897
Kreis: Rottal-Inn
Region:
Bundesland: Bayern

Gesellschafter:
Triton Fund (eu)
Typ: Investoren
Holding: Talis

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

Kreditauskunft

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Ludwig Frischhut GmbH und Co. KG

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