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Hecker Werke Maschinenbauer aus Weil im Schönbuch

Privat

Eigentümer

1904

Gründung

200

Mitarbeiter

Die Hecker Werke sind eine sich in vierter Generation befindende Unternehmensgruppe, die ihr Hauptaugenmerk auf die Herstellung von Dichtungen richtet.

Der Familienbetrieb setzt sich aus den Firmen Ibrepa mit Spezialisierung auf Büro- und EDV-Materialien, Visitenkarten, Kataloge und Verpackungsmaterialien sowie aus der Firma Bremsit zusammen. Das Portfolio von Bremsit umfasst Bremsbeläge, Kupplungsbeläge, Gleitschienen und Gleitformteile. Ebenso zur Unternehmensgruppe zählen Hübner, die Hecker Holding sowie E und E.

Das Produktportfolio der Hecker Werke umfasst unter anderem GSM-Dichtungen, die in Pneumatik- und Hydraulikdichtungen, Stangen - und Zylinderdichtungen, Nutringen und Lippenringen, Kompaktdichtringen sowie in Kegelformdichtsätzen zum Einsatz kommen. Die Dichtungen werden in den Bereichen Kfz-Industrie, Maschinenbau, Feinwerktechnik, Medizintechnik, Armaturen- und Pumpenindustrie, chemische Industrie und Lebensmittelindustrie angewendet.

Ebenso fest im Portfolio verankert sind Dichtungsplatten auf Basis von Fasern, PTFE expandiertem Grafit sowie einbaufertige gestanzte Dichtungen, auch mit Innenbördel aus Metall oder mit PTFE-Hülle. Anwendung finden die Dichtungsplatten in Flanschen, Verschraubungen, Verschlüssen, Deckeln und Gehäusen.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen Stopfbuchspackungen, um Durchführungen von Wellen und Stangen durch Gehäuse abdichten zu können. Abgedichtet werden können auf diese Weise Spindeln, drehende Wellen wie etwa in Kreiselpumpen und Rührwerken sowie axial bewegende Stangen wie beispielsweise in Kolbenpumpen.

Hinzu kommen PTFE Kolben- und Stangendichtungen sowie Dichtungen für Rotation und Radial-Wellendichtringen. Dichtungen für Rohrleitungsbau, wie Flachdichtungen, Glasflanschdichtungen und Klemmflanschdichtungen, und Lagerelemente runden das Spektrum ab.

Die Wurzeln des mittelständischen Unternehmens reichen zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert. Arthur Hecker gründete die Firma im Jahr 1904 in Dresden. Zunächst begann der Betrieb mit der Herstellung von Stopfbuchspackungen. Später, im Jahr 1912, erweiterte der Gründer den Betrieb und begann damit, Asbestgarnen und Geweben zu fertigen. Ab dem Jahr 1936 startete die Produktion von Gummidichtungen. Hiermit belieferte das Unternehmen die Hydraulik-Industrie.

Nach dem Krieg begann das Unternehmen als erster Hersteller in Deutschland mit der Fertigung von Null-Ringen. Nach der Zerstörung und Enteignung der Werke in Dresden, Heidenau und Bodenbach wurde im Jahre 1949 mit dem Wiederaufbau in Weil im Schönbuch begonnen. Hier stand die Fertigung von Asbestprodukten im Mittelpunkt.

Danach folgten die Aufnahme der Markenprodukte GSM sowie die Kunststoffabteilungen PTFE. Auch begann man mit der Herstellung des Markenprodukts Vulkollan. Highlight im Jahr 1988 war die Eröffnung des Museums der Hecker-Werke.

Die Spezialdichtungsfabrik ist im baden-württembergischen Weil im Schönbuch angesiedelt. Die Gemeinde befindet sich im Landkreis Böblingen. (tl)

Chronik

Adresse

Hecker Werke GmbH

Arthur-Hecker-Str. 1
71093 Weil im Schönbuch

Telefon: 07157-560-0
Fax: 07157-560-200
Web: www.heckerwerke.de

Andreas Hübner-Hecker (52)

Ehemalige:

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 200 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1904

Handelsregister:
Amtsgericht Stuttgart HRB 728272

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 1.000.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE262571627
Kreis: Böblingen
Region:
Bundesland: Baden-Württemberg

Gesellschafter:
Hübner-Hecker Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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