Flottweg


Flottweg SE

Industriestr. 6-8
84137 Vilsbiburg
Kreis: Landshut (Kreis)
Bundesland: Bayern
Telefon: 08741-301-0
Web: www.flottweg.com

Amtsgericht Landshut HRB 8839
UIN: DE811140623

wer-zu-wem-Ranking: Platz 6.203 von 140.000

Flottweg ist einer der weltweit führenden Herstellern von Dekantierzentrifugen.

Die aktuelle Flottweg Produktpalette enthält verschiedene Dekanter, Bandpressen und Separatoren, das sind Tellerzentrifugen. Flottweg ist also Spezialist im Trennen von zwei nicht ineinander löslichen Flüssigkeiten, wobei gleichzeitig Feststoff abgeschieden werden kann. Dieses wird zum Beispiel bei der Herstellung von naturtrübem Apfelsaft benötigt. Bandpressen kommen auch bei der Produktion von Beerenfruchtsaft oder Bier zum Einsatz.

Separatoren werden überwiegend zum Klären von Flüssigkeiten eingesetzt. Dekanter und Separatoren ergänzen sich oft gegenseitig und werden, nacheinander geschaltet, vor allem in der Nahrungsmittel- und Mineralölindustrie eingesetzt.

Flottweg hat bis jetzt über sechstausend Zentrifugen und hunderte von Bandpressen gefertigt und weltweit vermarktet. Typische Einsatzgebiete sind sowohl in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, in der chemischen, petrochemischen und Pharmaindustrie, im Bergbau und Maschinenbau als auch im Umweltbereich bei der Behandlung von Abwasser- oder Ölschlämmen.

Das Unternehmen Flottweg betreut weltweit über 1.000 Kunden. Darunter befinden sich namhafte Großkunden wie BASF und Nestlé. Zum Kundenkreis gehören auch bekannte Firmen wie Ciba, Roche, Heineken, Coca-Cola, Agfa, Esso und Shell. Der Exportanteil von Flottweg liegt bei 80 Prozent.

Der Markenname Flottweg stammt kurioser Weise von einem Fahrrad mit Hilfsmotor, das die Otto-Werke in München um 1920 herum bauten. Gustav Otto, der Sohn des Ottomotoren-Erfinders gab dem damals innovativen Zweirad diesen Namen, da man damit so flott weg fahren konnte.
1932 erwarb Dr. Georg Bruckmayer die Rechte an dem geschützten Namen Flottweg und gründete in München die Flottweg-Motoren-Werke. 1933 begann die Produktion von Motorrädern und Flugmotorenkomponenten. 1943 folgte der Umzug ins Münchner Umland, nach Vilsbiburg. Ab 1946 stellten die Flottweg-Werke Präzisionsteile für die Druckindustrie her. Doch schon in den 50er Jahren spezialisierten sich die Flottweg-Werke auf die Entwicklung und Herstellung von Zentrifugen.

1964 entwickelte Flottweg den ersten Hochgeschwindigkeits-Dekanter. 1971 folgte der Dreiphasen-Dekanter für die Gewinnung von Olivenöl. In den 70er Jahren vergab Flottweg Lizenzen nach Japan und Australien. 1990 erweiterte Flottweg mit eigenen Vertriebs- und Servicestandorten in USA, Russland, Europa und China. 1991 präsentierte Flottweg seinen neuentwickelten Hochleistungs-Dekanter für den Betrieb von Großkläranlagen. 1998 übernahm das Unternehmen Flottweg den italienischen Separatorenhersteller Veronesi. 2007 wurde Flottweg in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft umgewandelt. (aw)

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