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Puma Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach

Konzern

Eigentümer

1948

Gründung

1000-4999

Mitarbeiter

Puma gehört zu den weltweit größten Sportartikelherstellern.

Kernprodukt sind Schuhe, die rund sechzig Prozent des Umsatzes ausmachen. Dazu kommen außer reinen Sportartikeln auch Mode- und Lifestyleprodukte aus den Bereichen Textilien und Accessoires. Das beinhaltet Sportbekleidung, aber auch Jacken, T-Shirts, Shorts, Kapuzenpullover und andere Freizeitbekleidung, sowie Rucksäcke, Taschen, Gürtel, Mützen, Uhren, Sonnenbrillen und weitere Zubehörartikel.

Das Sportsortiment erstreckt sich über Artikel für traditionelle Sportarten wie Fußball oder Handball, bezieht aber alle Typen vom Laufsport über Mountainbiken bis zu modernen Trendsportarten wie Kite-Surfen mit ein. Verkauft werden die Produkte in rund 120 Ländern in Sport- und Schuhgeschäften sowie auch in etwa hundert eigenen Concept Stores.

Produziert werden die Produkte aber nicht von Puma selbst sondern entweder von Lizenznehmern oder als Private-Label. Die Brillen kommen beispielsweise vom Brillenhersteller Charmant und die Uhren von Mondain. Das Parfum wird von P&G produziert und vermarktet. Die Schuhe werden größtenteils von Yue Yuen produziert. Die produzieren für Adidas, Nike, Puma, New Balance, Asics, Converse, Reebok und Timberland in China, Vietnam und Indonesien. Andere Lieferanten sind Masood Textile aus Pakistan oder GH Haewae aus Bangladesh. Einzig die Socken kommen von der Tochterfirma Dobotex.

Neben der Marke Puma gehören auch Cobra Golf und Tretorn zum Unternehmen. Die skandinavische Marke Tretorn kam 2001 durch Übernahme zum fränkischen Unternehmen, das genauso wie die Konkurrenz von Adidas in Herzogenaurach angesiedelt ist. Weitere Hauptniederlassungen gibt es in Boston, London und Hong Kong. Die Fertigung läuft über Partnerfirmen, in erster Linie aus Asien.

Die Kollektionen entstehen oft in Zusammenarbeit mit weltweit bekannten Designern und setzen zumeist auf eine puristische Funktionalität bei einem markanten Äußeren, das durch das Logo des Unternehmens, den springenden Puma beziehungsweise bei den Schuhen durch den bekannten, sich nach hinten oben verjüngenden Streifen einen hohen Wiedererkennungswert bekommt.

Einer dieser Modeschöpfer ist Hussein Chalayan, der die Mehrheit an seiner nach ihm benannten Herrenmodemarke 2008 an Puma veräußerte und im Gegenzug zum Kreativdirektor des Sportartikelherstellers wurde.

Außerdem werden für verschiedene Kollektionen auch prominente Sportler oder Mannschaften unter Vertrag genommen, die zum einen in Puma-Bekleidung auftreten, und zum anderen auch als Werbeträger für das Unternehmen agieren. Beispiele dafür sind der Sprint-Topstar Usain Bolt, der seit 2008 bei Puma unter Vertrag steht, die italienische Nationalmannschaft, die 2006 von Puma ausgerüstet Weltmeister wurde, sowie diverse Fußballbundesligaclubs.

Puma ist seit 2011 eine europäische Aktiengesellschaft, die an den Börsen in Frankfurt und München im MDAX gelistet ist. 79,9 Prozent der Anteile liegen mehrheitlich bei der französischen PPR, einer auf Handel und Luxusgüter ausgerichteten Holdinggesellschaft. Die übrigen Aktien befinden sich im Streubesitz.

Die Geschichte von Puma ist, ebenso wie die von Adidas untrennbar mit den Brüdern Rudolf und Adolf Dassler verbunden. Die beiden gründeten 1924 in Herzogenaurach die Sportschuhfabrik Gebrüder Dassler. Nachdem sich die beiden komplett zerstritten, eröffneten sie jeder ihre eigene Firma und hatten für den Namen ähnliche Ideen. Adolf Dassler bildete aus seinem Namen 1949 das Wort Adidas. Und auch Rudolf Dassler wollte sein 1948 gestartetes Unternehmen eigentlich Ruda nennen, entschied sich aber wegen des besseren Klangs und der mit einer Raubkatze assoziierten Dynamik für das ähnlich klingende Puma.

Der Sportschuhhersteller wurde aber erst unter seinem Sohn Armin Dassler zu einem Weltunternehmen und ist seit 1986 eine Aktiengesellschaft. In den frühen Neunzigern holte der 30-jährige Jochen Zeitz das Unternehmen mit einer radikalen Neuausrichtung aus der Krise, als es fast am Boden lag. (sc)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Adidas, Asics, New Balance.

Chronik

1924 Gründung der Sportschuhfabrik Gebrüder Dassler in Herzogenaurach
1948 Gründung Puma Rudolf Dassler Schuhfabrik
1974 Tod von Rudolf Dassler - Die Söhne übernehmen
1986 Aktiengesellschaft
1993 Jochen Zeitz wird Vorstandsvorsitzender
1993 Mehrheitiche Übernahme durch Proventus/Aritmos
2001 Übernahme der skandinavischen Marke Tretorn
2003 Mehrheitsaktionär Monarchy/Regency streut seine Anteile
2005 Die Mayfair-Vernögensverwaltung (Herz) erwirbt 25,27 Prozent
2007 Übernahme durch Pinault-Printemps Redoute
2011 Jochen Zeitz tritt ab

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Kering ex PPR Group)

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Weitere Links

Adresse

PUMA SE

PUMA Way 1
91074 Herzogenaurach

Telefon: 09132-81-0
Fax: 09132-81-2246
Web: de.puma.com

Lars Radoor Soerensen (53)
Björn Gulden (51)
Michael Lämmermann (54)

Ehemalige:
Stefano Caroti () - bis 23.01.2015
Dr. Andreas Köhler () - bis 02.08.2014
Dieter Bock ()
Jochen Zeitz ()
Melody Harris-Jensbach ()

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 10.000 weltweit
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1948

Handelsregister:
Amtsgericht Fürth HRB 13085

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 38.611.108 Euro
Rechtsform:
UIN:
Kreis: Erlangen-Höchstadt
Region:
Bundesland: Bayern

Gesellschafter:
Kering ex PPR Group (fr)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: Puma SE
WKN: 696960 (PUM)
ISIN: DE0006969603

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