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K+S Aktiengesellschaft Chemieunternehmen aus Kassel

Konzern

Eigentümer

1860

Gründung

10000

Mitarbeiter

Zur K+S Gruppe gehören mehrere Firmen, die Spezial- und Standarddüngemittel, Pflanzenpflege- sowie Salzprodukte anbieten.

Seine Geschäftsbereiche hat das Unternehmen in die zwei Kernfelder Düngemittel und Pflanzenpflege sowie Salz eingeteilt. Dazu kommen fünf ergänzende Geschäftsbereiche. Das Kernfeld Düngemittel und Pflanzenpflege untergliedert sich noch einmal wie folgt:
  • Kali- und Magnesiumprodukte
  • Stickstoffhaltige Düngemittel sowie
  • Blumenerden, Spezialdünger und Pflanzenschutzprodukte

Dadurch ist die K+S in der Lage, ihren Kunden aus einer Hand die Pflanzennährstoffe Stickstoff, Kalium, Magnesium, Schwefel sowie Spurennährstoffe in einem bedarfsgerechten, spezialisierten Produktspektrum anzubieten.

Der Geschäftsbereich Salz wird über vier Tochtergesellschaften in Europa und in Chile, den USA sowie in Brasilien abgedeckt, die drei Steinsalzbergwerke, drei Solbetriebe, mehrere Siedesalzanlagen, ein Tagebaugebiet für Steinsalz und eine Meersalzanlage besitzen. In den USA wurde 2009 für 1,675 Milliarden US Dollar der Salzhersteller Morton Salt übernommen. Dieser ist ein Hersteller von Consumer-, Gewerbe- und Auftausalzen und beschäftigt 2.900 Mitarbeiter in 6 Steinsalzbergwerken, 7 Solarsalzanlagen und zehn Siedesalzanlagen.

Zu den fünf ergänzenden Geschäftsbereichen zählen die Felder:
  • Entsorgung und Recycling
  • Logistik
  • Tierhygieneprodukte
  • Handelsgeschäfte und
  • Beratung

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Kassel. Insgesamt werden in Deutschland zwanzig Niederlassungen unterhalten. Dazu kommen 31 Vertretungen und Tochterfirmen in dreizehn europäischen Ländern sowie neun Repräsentanzen in Amerika und je eine in Afrika und in Asien.

1889 wurde mit der Aktiengesellschaft für Bergbau und Tiefbohrung in Goslar die älteste Vorläuferin der K+S gegründet. Die zweite Vorläuferfirma, die Bohrgesellschaft Wintershall, wurde 1894 in Bochum gegründet. 1970 werden beide Unternehmen zusammengefasst zur Kali und Salz Gesellschaft mit Sitz in Kassel. 1998 nahm die deutsche Börse das Unternehmen in den MDAX auf. Ein Jahr darauf wurde der Konzern umbenannt in K+S Aktiengesellschaft.


Tochterfirmen:
  • FERTIVA
Die von Fertiva vermarkteten stickstoffhaltigen Felddünger werden entweder von BASF exklusiv für das Unternehmen produziert oder von ausgewählten europäischen Produzenten zugekauft. Mit BASF wird eine enge Zusammenarbeit betrieben, die Fertiva auch die Nutzung der Forschung und Entwicklung innerhalb der BASF Gruppe erlaubt. Naheliegenderweise hat Fertiva seinen Hauptsitz auch in Mannheim und damit in unmittelbarer Nähe zu Ludwigshafen und BASF.

Die drei Hauptlinien des Produktsortiments gliedern sich in:
  • Mehrnährstoffdünger
  • Stickstoffeinzeldünger und
  • schwefelhaltigen Stickstoffdünger

Der weltweit unter dem Markennamen Nitrophoska vertriebene Mehrnährstoffdünger ist das Hauptprodukt. Zu der zweiten Gruppe zählen zum Beispiel Kalkammonsalpeter und Ammonsulfatsalpeter, die zu 95 Prozent im europäischen Raum verkauft werden. Schwefelhaltiger Stickstoffdünger hingegen wird vornehmlich in Überseemärkten veräußert.

In Westeuropa verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben über einen Marktanteil von etwa sieben Prozent und gehört damit zu den führenden Anbietern in dieser Region. Ungefähr drei Viertel des Umsatzes werden in Europa erwirtschaftet, der Rest vorwiegend in Asien und Lateinamerika.

  • ESCO
Esco ist mit drei Steinsalzbergwerken, drei Solbetrieben sowie mehreren Siedesalzanlagen der größte Salzanbieter in Europa.

Esco verfügt über insgesamt 16 Produktions- und Vertriebsstandorte in sieben europäischen Staaten. Die jährliche Produktionskapazität von Esco liegt bei rund 8,6 Millionen Tonnen Festsalz. Seit 2006 gehört auch die chilenische Sociedad Punta de Lobos zu Esco.

Esco entstand aus der Zusammenführung der Geschäftsbereiche Salz von Kali+Salz und Solvay. Seit Juni 2004 ist Esco eine 100-prozentige Tochter der K+S Aktiengesellschaft. (sc)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Südwestdeutsche Salzwerke.

Chronik

2009 Übernahme des amerikanischen Salzherstellers Morton Salt
2011 K+S trennt sich von Compo

News zu K+S Aktiengesellschaft Chemieunternehmen aus Kassel

Adresse

K+S Aktiengesellschaft

Bertha-von-Suttner-Str. 7
34131 Kassel

Telefon: 0561-9301-0

Web: www.k-plus-s.com

Norbert Steiner ()
Dr. Burkhard Lohr (53)
Dr. Thomas Nöcker ()
Mark Roberts (53)

Ehemalige:
Dr. Andreas Radmacher () - bis 09.03.2016
Gerd Grimmig () - bis 18.03.2015
Joachim Felker ()
Norbert Steiner ()
Dr. Thomas Nöcker ()
Werk Bernburg (esco), 06406 Bernburg (Saale)
 03471-81-0

esco - european salt company GmbH & Co. KG, 30159 Hannover
 0511-85030-0

Werk Salzdetfurth, 31162 Bad Salzdetfurth
 05063-49-0

K+S Baustoffrecycling GmbH, 31275 Sehnde
 05132-501358

Werk Bergmannssegen-Hugo, 31275 Sehnde
 05132-501-1

Werk Sigmundshall, 31515 Wunstorf
 05031-104-1

Werk Neuhof-Ellers, 36119 Neuhof
 06655-81-0

Werk Werra, 36269 Philippsthal (Werra)
 06620-79-0

Werk Grasleben, 38368 Grasleben
 05357-182-0

Werk Zielitz, 39326 Zielitz
 039208-42439

Werk Borth, 47495 Borth
 02803-48-0

Chemische Fabrik Kalk GmbH, 51103 Köln
 0221-8296-1

Ickenroth GmbH, 56424 Staudt
 02602-9277-0

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 10.000 in Deutschland
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1860

Handelsregister:
Amtsgericht Kassel HRB 2669

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 19.140.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE811123018
Kreis: Kassel (Stadt)
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
Kali+Salz (de)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: K+S Aktiengesellschaft
WKN: 716200 (SDF)
ISIN: DE0007162000

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