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Evonik Industries Chemieunternehmen aus Essen

Stiftung

Eigentümer

1873

Gründung

33000

Mitarbeiter

Evonik ist ein Mischkonzern, der auf die drei Bereiche Chemie, Energieerzeugung und Immobilien ausgerichtet ist.

Im Mittelpunkt steht dabei der Bereich Spezialchemie. Die beiden anderen Geschäftsfelder werden deshalb als weitgehend selbstständige Beteiligungen geführt. Die drei Hauptbereiche laufen unter den Namen Evonik Degussa, Evonik Steag und Evonik Immobilien als rechtlich selbstständige Gesellschaften. Insgesamt gehören zum Portfolio knapp 5.000 verschiedene Produkte.


Evonik Degussa

Das Unternehmen ist aus der Degussa-Hüls und der SKW Trostberg hervorgegangen und gehört zu den größten Spezialchemiekonzernen der Welt. Die Aktivitäten sind in sechs operativen Geschäftssegmenten gebündelt. Das sind:
  • Industrial Chemicals
  • Inorganic Materials
  • Consumer Specialities
  • Health and Nutrtion
  • Coatings and Additives
  • Performance Polymers


Evonik Steag

Das Kerngeschäft ist die Stromerzeugung in insgesamt acht Steinkohlekraftwerken und zwei Raffineriekraftwerken in Deutschland. Dazu kommt je ein Steinkohlekraftwerk in der Türkei, Kolumbien und auf den Philippinen. Darüber hinaus werden Kraftwerke für fossile Brennstoffe geplant, gebaut und finanziert. Die Sparte der erneuerbaren Energien wird auch ausgebaut, um auf diesem zukunftsträchtigen Markt mitspielen zu können. Allerdings ist Evonik hier nur mit 49 Prozent beteiligt. Die anderen 51 Prozent liegen beim Stadwerke-Konsortium Rhein-Ruhr.


Evonik Immobilien (siehe separates Profil)

In diesem Bereich liegt das Augenmerk auf der Bewirtschaftung von etwa 60.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen. Überbleibsel aus der Zeit des massiven Kohleabbaus und der Errichtung von Siedlungen für die Arbeiter. Des Weiteren hält die Evonik die Hälfte der Anteile an der TreuHandStelle aus Gelsenkirchen, die rund 78.000 Wohnungen im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld in ihrem Bestand hat.

Seinen Hauptsitz hat Evonik in Essen. Weitere deutsche Standorte sind Bergkamen, Bexbach, Darmstadt, Hanau, Herne, Kalscheuren, Kamenz, Köln, Krefeld, Leuna, Lülsdorf, Lünen, Marl, Rheinfelden, Voerde, Völklingen, Walsum, Weiher, Weiterstadt, Wesseling und Worms. Dazu kommen Produktionsanlagen in knapp dreißig Ländern. Das Unternehmen kann weltweit auf Aktivitäten in rund hundert Staaten verweisen.

Als Spezialchemieunternehmen nimmt die Forschung und Entwicklung einen großen Raum ein. Weltweit fast vierzig Forschungsniederlassungen und etwa 300 Kooperationen mit Hochschulen und Institutionen stehen dafür als Beleg. Auf das Konto des Konzerns gehen gut 24.000 Patente und Anmeldungen sowie über Markenregistrierungen und Markenanmeldungen.

Mit der Steag und vor allem mit der Degussa hat das Unternehmen zwei prominente Vorgänger. Evonik entstand im September 2006, als die RAG, die ehemalige Ruhrkohle AG, sich voll auf den Bereich Steinkohle ausrichtete. Die anderen Sparten Chemie, Energie und Immobilien wurden in die RAG Beteiligungs AG ausgegliedert. Die erhielt genau ein Jahr später ihren neuen Namen, der auch eine Abkehr vom alten Image, hin zu einem modernen Industrieunternehmen darstellen soll.

Heute hat Evonik zwei große Gesellschafter. Mit 74,99 Prozent hält die RAG-Stiftung die Mehrheit am Unternehmen. Ende 2007 übertrugen die damaligen Gesellschafter ThyssenKrupp, Eon, RWE und ArcelorMittal ihre Anteile komplett auf die Stiftung. Langfristig plant die Stiftung den Verkauf aller Anteile bis auf 25,01 Prozent um eine Sperrminorität zu behalten. Mitte 2008 gingen dann auch die ersten 25,01 Prozent der Anteile an den britischen Finanzinvestor CVC Capital Partners. (sc)

Chronik

1873 Gründung der Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt
1999 Die Veba wird Hauptaktionär
2006 Die Degussa wird eine 100%ige Tochter der RAG
2007 Evonik Industries entsteht
2008 CVC Capital Partners beteiligt sich mit 25,01 Prozent
2010 Übernahme des Katalysatorgeschäfts von H. C. Starck
2013 Börsengang

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Ruhrkohle Stiftung)

News zu Evonik Industries Chemieunternehmen aus Essen

Adresse

Evonik Industries AG

Rellinghauser Str. 1-11
45128 Essen

Telefon: 0201-177-01
Fax: 0201-177-3475
Web: www.evonik.de

Dr. Klaus Engel (60)
Thomas Wessel (53)
Dr. Ralph Sven Kaufmann (50)
Ute Wolf (48)
Christian Kullmann (47)

Ehemalige:
Dr. Dahai Yu ()
Heinz-Joachim Wagner ()
Dr. Klaus Engel ()
Patrik Wohlhauser ()
Dr. Thomas Haeberle ()
Ulrich Weber ()
Dr. Wolfgang Colberg ()
Forschungszentrum Halle/Westfalen, 33790 Halle/Westfalen
 05201-857-3515

Evonik Goldschmidt Rewo GmbH, 36396 Steinau
 06663-54-0

Werk Herne/Witten Betriebsteil Herne, 44651 Herne
 02325-6802

Bereich Tego, 45127 Essen
 0201-173-01

Werk Marl, 45772 Marl
 02365-4902

Werk Krefeld, 47805 Krefeld
 02151-38-01

Werk Wesseling, 50389 Wesseling
 02236-942911

Werk Lülsdorf, 53859 Niederkassel
 02208-69349

Werk Herne/Witten Betriebsteil Witten, 58453 Witten
 02302-925-0

Werk Hanau-Wolfgang, 63457 Hanau
 06181-5901

Werk Wörth (Röhm), 63939 Wörth/Main
 09372-9891-0

Evonik Röhm GmbH, 64293 Darmstadt
 06151-18-09

Werk Weiterstadt, 64331 Weiterstadt
 06151-1801

Werk Worms, 67547 Worms
 06241-402-0

Evonik Technochemie GmbH, 69221 Dossenheim
 

Werk Rheinfelden, 79618 Rheinfelden
 07623-91-01

Werk Münchsmünster, 85126 Münchsmünster
 08402-76211

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 33.000 in Deutschland
Umsatz: 13.600 Mio. Euro (2012)
Filialen:
Gegründet: 1873

Handelsregister:
Amtsgericht Essen HRB 19474

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 466.000.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE811160003
Kreis: Essen
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Ruhrkohle Stiftung (de)
Typ: Stiftungen
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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