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Evonik Industries
Chemieunternehmen aus Essen
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> 36000 Mitarbeiter

> Umsatz: 13.600 Mio. Euro (2018)

> 1873 Gründung

> Stiftungen Eigentümer

Evonik Industries AG

Rellinghauser Str. 1-11

45128 Essen

Kreis: Essen

Region:

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Forschungszentrum Halle/Westfalen

33790 Halle/Westfalen

05201-857-3515


Werk Herne/Witten Betriebsteil Herne

44651 Herne

02325-6802


Bereich Tego

45127 Essen

0201-173-01


Werk Marl

45772 Marl

02365-4902


Werk Krefeld

47805 Krefeld

02151-38-01


Werk Wesseling

50389 Wesseling

02236-942911


Werk Lülsdorf

53859 Niederkassel

02208-69349


Werk Herne/Witten Betriebsteil Witten

58453 Witten

02302-925-0


Werk Hanau-Wolfgang

63457 Hanau

06181-5901


Werk Wörth (Röhm)

63939 Wörth/Main

09372-9891-0


Werk Weiterstadt

64331 Weiterstadt

06151-1801


Werk Worms

67547 Worms

06241-402-0


Werk Rheinfelden

79618 Rheinfelden

07623-91-01


Werk Münchsmünster

85126 Münchsmünster

08402-76211

Telefon: 0201-177-01

Fax: 0201-177-3475

Web: www.evonik.de

Gesellschafter

RAG Stiftung
Typ: Stiftungen
Holding:

Börsennotiert: Evonik Industries AG
WKN: EVNK01 (EVK)
ISIN: DE000EVNK013

Handelsregister

Amtsgericht Essen HRB 19474
Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 466.000.000 Euro
Rechtsform:

UIN: DE811160003

Kontakte

Vorstand
Christian Kullmann
Dr. Harald Schwager
Thomas Wessel
Ute Wolf
Evonik ist ein Mischkonzern, der auf die drei Bereiche Chemie, Energieerzeugung und Immobilien ausgerichtet ist.

Im Mittelpunkt steht dabei der Bereich Spezialchemie. Die beiden anderen Geschäftsfelder werden deshalb als weitgehend selbstständige Beteiligungen geführt. Die drei Hauptbereiche laufen unter den Namen Evonik Degussa, Evonik Steag und Evonik Immobilien als rechtlich selbstständige Gesellschaften. Insgesamt gehören zum Portfolio knapp 5.000 verschiedene Produkte.


Evonik Degussa

Das Unternehmen ist aus der Degussa-Hüls und der SKW Trostberg hervorgegangen und gehört zu den größten Spezialchemiekonzernen der Welt. Die Aktivitäten sind in sechs operativen Geschäftssegmenten gebündelt. Das sind:
  • Industrial Chemicals
  • Inorganic Materials
  • Consumer Specialities
  • Health and Nutrtion
  • Coatings and Additives
  • Performance Polymers


Evonik Steag

Das Kerngeschäft ist die Stromerzeugung in insgesamt acht Steinkohlekraftwerken und zwei Raffineriekraftwerken in Deutschland. Dazu kommt je ein Steinkohlekraftwerk in der Türkei, Kolumbien und auf den Philippinen. Darüber hinaus werden Kraftwerke für fossile Brennstoffe geplant, gebaut und finanziert. Die Sparte der erneuerbaren Energien wird auch ausgebaut, um auf diesem zukunftsträchtigen Markt mitspielen zu können. Allerdings ist Evonik hier nur mit 49 Prozent beteiligt. Die anderen 51 Prozent liegen beim Stadwerke-Konsortium Rhein-Ruhr.


Evonik Immobilien (siehe separates Profil)

In diesem Bereich liegt das Augenmerk auf der Bewirtschaftung von etwa 60.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen. Überbleibsel aus der Zeit des massiven Kohleabbaus und der Errichtung von Siedlungen für die Arbeiter. Des Weiteren hält die Evonik die Hälfte der Anteile an der TreuHandStelle aus Gelsenkirchen, die rund 78.000 Wohnungen im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld in ihrem Bestand hat.

Seinen Hauptsitz hat Evonik in Essen. Weitere deutsche Standorte sind Bergkamen, Bexbach, Darmstadt, Hanau, Herne, Kalscheuren, Kamenz, Köln, Krefeld, Leuna, Lülsdorf, Lünen, Marl, Rheinfelden, Voerde, Völklingen, Walsum, Weiher, Weiterstadt, Wesseling und Worms. Dazu kommen Produktionsanlagen in knapp dreißig Ländern. Das Unternehmen kann weltweit auf Aktivitäten in rund hundert Staaten verweisen.

Als Spezialchemieunternehmen nimmt die Forschung und Entwicklung einen großen Raum ein. Weltweit fast vierzig Forschungsniederlassungen und etwa 300 Kooperationen mit Hochschulen und Institutionen stehen dafür als Beleg. Auf das Konto des Konzerns gehen gut 24.000 Patente und Anmeldungen sowie über Markenregistrierungen und Markenanmeldungen.

Mit der Steag und vor allem mit der Degussa hat das Unternehmen zwei prominente Vorgänger. Evonik entstand im September 2006, als die RAG, die ehemalige Ruhrkohle AG, sich voll auf den Bereich Steinkohle ausrichtete. Die anderen Sparten Chemie, Energie und Immobilien wurden in die RAG Beteiligungs AG ausgegliedert. Die erhielt genau ein Jahr später ihren neuen Namen, der auch eine Abkehr vom alten Image, hin zu einem modernen Industrieunternehmen darstellen soll.

Heute hat Evonik zwei große Gesellschafter. Mit 74,99 Prozent hält die RAG-Stiftung die Mehrheit am Unternehmen. Ende 2007 übertrugen die damaligen Gesellschafter ThyssenKrupp, Eon, RWE und ArcelorMittal ihre Anteile komplett auf die Stiftung. Langfristig plant die Stiftung den Verkauf aller Anteile bis auf 25,01 Prozent um eine Sperrminorität zu behalten. Mitte 2008 gingen dann auch die ersten 25,01 Prozent der Anteile an den britischen Finanzinvestor CVC Capital Partners. (sc)


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Chronik

1873 Gründung der Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt
1999 Die Veba wird Hauptaktionär
2006 Degussa wird eine 100%ige Tochter der RAG und Evonik Industries entsteht
2008 CVC Capital Partners beteiligt sich mit 25,01 Prozent
2010 Übernahme des Katalysatorgeschäfts von H. C. Starck
2013 Börsengang
2019 Verkauf der Plexglassparte an Advent (Verkäufer: Evonik Industries)

Branchenzuordnung

wer-zu-wem Kategorie: Chemieunternehmen

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