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Sieper Spielzeughersteller aus Lüdenscheid

Privat

Eigentümer

1921

Gründung

350

Mitarbeiter

Sieper konzentriert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Spielzeugautos und Miniaturen.

Es handelt sich dabei um Fahrzeuge aller Art, Bahnen, Schiffe und Flugzeuge, die aus Metall und Kunststoff in verschiedenen Maßstäben gefertigt werden. Dabei gibt es zwei große Marken und Unternehmenslinien, die sich sehr gut ergänzen. Das ist auf der einen Seite die Marke Siku, auf der anderen die Marke Wiking.

Siku ist die Kernmarke der Firma Sieper. Der Name entstand als Kürzel für Sieper Kunststoff, obwohl Teile der Modellpalette auch aus Metall gefertigt werden. Das Sortiment besteht aus aktuellen und historischen Fahrzeugen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, etwa dem Verkehrswesen, der Landwirtschaft sowie diversen Pkw und Lkw weltweit bekannter Hersteller. Ergänzend kommt Zubehör wie Verkehrsschilder hinzu.

Zwar liegt der Fokus auf in Deutschland bekannten Modellen. Es gibt aber auch zahlreiche ausländische Varianten, da die Siku-Modelle in weiteren Ländern vertrieben werden. Es gibt explizit Modelle aus Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Irland, Spanien, Dänemark, Schweden und Neuseeland.

Wiking kam durch Übernahme zum Unternehmen und steht für Kunststoffmodelle von Autos, Schiffen und militärischen Fahrzeugen aus allen Gattungen, also Panzer ebenso wie Flugzeuge und Kriegsschiffe. Zumeist werden sie im Maßstab 1:87 hergestellt. Von einigen Modellen gibt es auch größere Maßstäbe bis hin zu 1:32. Neben Kunststoff wird auch Metall für einige Fahrzeuge als Grundstoff genutzt.

Analog zu den beiden Marken hatte das Unternehmen zwei wichtige Produktionsstätten in der Bundesrepublik. Für Wiking war das Berlin und für Siku Lüdenscheid. 2009 wurde allerdings in Berlin dichtgemacht. Die Produktion innerhalb Deutschlands läuft jetzt komplett am Sieper-Stammsitz in Lüdenscheid. Dazu kommen auch in der Fertigung arbeitende Töchter in Polen, Frankreich und China.

Geliefert werden die Modelle des Unternehmens inzwischen in zahlreiche Länder auf allen Kontinenten. Ausgangspunkt dafür ist das ebenfalls in Lüdenscheid ansässige Logistikzentrum. Dort wird außerdem auch seit 2012 die Siku/Wiking-Modellwelt betrieben, die auf circa 500 Quadratmetern gut 3.500 Ausstellungsstücke zeigt.

Richard Sieper eröffnete 1921 in Lüdenscheid eine Gießerei, die zunächst hauptsächlich Konsumgüterartikel und Koppelschlösser herstellte. Auch Kleinmöbel wurden ab 1943 produziert. Dieser Bereich wurde dann ausgelagert und 2007 in die Firma Siebad umgewandelt, die aber 2009 in die Insolvenz ging und die Fertigung einstellte. Plastikautos erweiterten erst ab den 1950er Jahren das Sortiment. Wiking wurde 1936 von Friedrich Karl Peltzer in Berlin gegründet und 1984 von Sieper gekauft.

In Stadtlohn im westlichen Münsterland steht das privat betriebene Siku Museum. Es eröffnete 1999 und zeigt auf einer Ausstellungsfläche von rund 2.000 Quadratmetern etwa 20.000 Modellautos sowie fünfzig Old- und Youngtimer. Thematisch widmet es sich neben der Sieper-Geschichte auch der Historie von Audi sowie eben Old- und Youngtimern. (sc)

Chronik

Adresse

Sieper Beteiligungs GmbH

Schlittenbacher Str. 60
58511 Lüdenscheid

Telefon: 02351-876-0
Fax: 02351-876-166
Web: www.siku.de

Britta Sieper (40)
Klaus Galinski (61)

Ehemalige:
Ulrich Urban ()
Volker Sieper ()

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 350 in Deutschland
Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1921

Handelsregister:
Amtsgericht Iserlohn HRB 4821

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 512.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE811162646
Kreis: Märkischer Kreis
Region:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gesellschafter:
Sieper Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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