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Tupperware Haushaltswarenhersteller aus Frankfurt am Main

Konzern

Eigentümer

1938

Gründung

134

Mitarbeiter

Tupperware vertreibt weltweit in erster Linie Küchen- und Haushaltsartikel, aber auch Kosmetik- und Körperpflegeprodukte.

Der international bekannte Name Tupperware steht für ein sehr breit aufgestelltes Sortiment von langlebigen und robusten Artikeln aus Kunststoff, die im Haushalt und speziell in der Küche zum Einsatz kommen. Die Bereiche Kosmetik und Körperpflege werden mit einer Palette von Produkten unter den Markennamen Nutrimetics, BeautiControl, Avroy Shlain, Swissgarde, Fuller, NaturCare und Nuvo bedient.

Ein Grund für den hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens ist das Direktvertriebssystem auf Basis der so genannten Tupperparty, die inzwischen ein eingetragenes Markenzeichen sind. Auf Tupperpartys geben Verkaufsberater Vorführung in Privathaushalten und nehmen anschließend Bestellungen für Tupperware auf. Das System hat den Vorteil, dass Vergleiche im Moment des Verkaufsgesprächs nicht möglich sind. Außerdem sind damit viele einfache, nicht extra angelernte Privatpersonen, vor allem Frauen, zu Tupper-Beratern geworden.

Bis heute ist das Direktsystem der Hauptverkaufsweg des Unternehmens. Nach Firmenangaben arbeiten etwa 1,9 Millionen Menschen als selbstständige Vertriebspartner. Knapp die Hälfte davon im Bereich Küchen- und Haushaltsartikel, etwas mehr als die Hälfte im Bereich Kosmetik und Körperpflege.

In Deutschland sind zwischen 60 und 70 Tausend Personen in dieser Form aktiv. Dazu kommen rund 4.000 Gruppenberater. Sie sind einer von 159 Bezirkshandlungen zugeordnet. Die Hauptniederlassung in der Bundesrepublik ist in Frankfurt. Der Stammsitz des Unternehmens liegt in Orlando in Florida.

Earl Silas Tupper gründete 1938 seine eigene Firma, nachdem er beim Chemiekonzern DuPont mit dem Stoff Polyethylen gearbeitet hatte. Er stellte aus diesem Material, das flexibel, leicht, unzerbrechlich und durchsichtig war, Lebensmittelbehälter her und erfand zudem 1946 einen Deckel um das Ganze luftdicht zu verschließen. Der große weltweite Erfolg stellte sich aber erst mit den von Brownie Wise ins Leben gerufenen Tupperpartys ein.

Ab 1951 wurde Tupperware komplett aus dem Einzelhandel genommen. Der Vertrieb lief nun ausschließlich über die eigene Organisation. Inzwischen gibt aber genau dieses System Anlass zu Kritik, weil es im Gegensatz zum normalen Ladenverkauf zu teuer und durch einen extrem aufgeblähten Verwaltungsapparat zu wenig effektiv sei. Tupperware ist seit 1962 auch in Deutschland erhältlich.

Earl Tupper verkaufte das Geschäft 1958. Bis 1996 ging es dann kontinuierlich bergauf mit Tupperware, das zu einem weltumspannenden Konzern mit Milliardenumsätzen wuchs. Allerdings folgten Jahre, in denen der Umsatz teilweise dramatisch einbrach - alleine zwischen 2002 und 2006 ging der Verkauf von Küchen- und Haushaltsartikeln um fast die Hälfte zurück - und zu einem Umdenken zwang. Deshalb wurde das Geschäft um die Bereiche Kosmetik und Körperpflege erweitert.

Tupperware hat bereits für eine ganze Reihe von Produkten Preise verliehen bekommen. Im Jahr 2009 gab es den Reddot Award für die Kasserolle Ultra Pro und für den Quirl Speedy-Chef. Den Reddot best of the best erhielt das Unternehmen für die vielseitig nutzbare Schüssel Allegra. Nach einer GfK-Studie kennen mehr als neunzig Prozent aller deutschen Bürger Tupperware. (sc)

Chronik

Adresse

Tupperware Deutschland GmbH

Praunheimer Landstr. 70
60488 Frankfurt am Main

Telefon: 069-76802-0
Fax: 069-76802-299
Web: www.tupperware.de

Tom Roehlk (66)
Christian Dorner (39)

Ehemalige:
Georg Jaggy ()
Martin Eckert ()
Taylor Ross ()

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 134 in Deutschland
Umsatzklasse: 10 - 50 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1938

Handelsregister:
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 31654

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 357.904 Euro
Rechtsform:
UIN: DE114200495
Kreis: Frankfurt am Main
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
Tupper (us)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: Tupperware Corp.
WKN: 901014 (TUP)
ISIN: US8998961044

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