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Wintershall Bergbauunternehmen aus Kassel

Konzern

Eigentümer

1894

Gründung

1000-4999

Mitarbeiter

Wintershall ist in der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas sowie im Handel damit tätig.

Demgemäß gibt es zwei Geschäftsfelder bei Wintershall. Das erste umfasst die Erforschung, Erkundung und Untersuchung von möglichen Erdgas- und Erdölvorkommen und deren Förderung im Erfolgsfall. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf bestimmte Gebiete. Europa, Russland, der Raum um das Kaspische Meer, Nordafrika, Südamerika und der Mittlere Osten sind die Gegenden, in denen das Unternehmen aktiv ist.

Die Jahresproduktion beträgt etwa 130 Millionen Barrel Öläquivalent (im Jahr 2010). Damit ist Wintershall der größte Erdöl- und Erdgasproduzent in Deutschland. Gefördert wird sowohl an Land als auch über Bohrinseln im Meer. Der traditionelle Schwerpunkt in Europe liegt sowohl bei Öl als auch bei Gas in der Nordsee.

Der zweite Geschäftsbereich beinhaltet den Transport von und den Handel mit Erdgas. Hier wird gemeinsam mit dem russischen Konzern Gazprom gearbeitet, der zu den größten seiner Art weltweit gehört. Durch die Partnerschaft erlangt Wintershall einen direkten Zugang zu großen Feldern. Denn rund ein Drittel der bekannten Erdgasvorräte lagert unter russischem Boden. Gazprom wiederum hat dadurch einen Zugriff auf die wichtigen Absatzmärkte in Mittel- und Westeuropa.

Ihnen gehört das Joint Venture Wingas, das sich um die Transportwege für das Erdgas von den sibirischen Quellen bis zu den Märkten in Deutschland und Westeuropa kümmert. Dazu zählt auch die Ostseepipeline Nord Stream, die Erdgas auf direktem Weg von Russland nach Deutschland transportiert und an der auch Eon Ruhrgas beteiligt ist.

In Moskau wird dafür ein Wingas-Büro unterhalten. Der Hauptsitz von Wintershall steht in Kassel. Zudem wird ein Erdgas-Handelshaus in Berlin betrieben. Auch in Ludwigshafen ist man vertreten. Dort ist der Chemiekonzern BASF ansässig, dem Wintershall zu hundert Prozent gehört.

In der Bundesrepublik verfügt das Unternehmen über sechs Fördergebiete. Ein ergiebiges Erdgasfeld mit Namen Entenschnabel liegt etwa 250 Kilometer nordwestlich der Elbmündung. Im Nationalpark Schleswig- Holsteinisches Wattenmeer befindet sich die größte deutsche Erdöllagerstätte Mittelplate, die gemeinsam mit RWE betrieben wird. Dazu kommen an Land Förderstätten im bayerischen Aitingen, in Landau in der Pfalz sowie in den niedersächsischen Orten Barnstorf und Emlichheim.

Gegründet wird das Unternehmen bereits 1894 durch den Industriellen Heinrich Grimberg und dem Bohrunternehmer Carl Julius Winter als Bohrgesellschaft zur Förderung von Kalisalz. Die Förderung von Erdöl kommt ab 1931 als zweites Geschäftsfeld hinzu. Die ersten Bohrungen in der Nordsee beginnen 1965. Vier Jahre später wird das Unternehmen an die BASF verkauft.

Ab 1970 konzentriert man sich komplett auf die Bereiche Erdöl und Erdgas nachdem der Kalibergbau an die Firma Kali und Salz abgegeben wurde. Die Kooperation mit Gazprom wird im Jahr 1990 aufgenommen. Der Unternehmensname setzt sich zusammen aus dem Nachnamen des einen Firmengründers und dem alten Wort für Salz: Hall. (sc)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Esso.

Chronik

1894 Gegründet als Fördergesellschaft für Kalisalz
1931 Erste Bohrung nach Erdöl
1965 Erste Bohrung nach Erdöl in der Nordsee
1967 Beteiligung an ARAL (mit Mobil Oil, Veba und Gelsenberg)
1969 Übernahme durch die BASF
1990 Kooperation mit Gazprom

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (BASF SE)

Adresse

Wintershall Holding GmbH

Friedrich-Ebert-Str. 160
34119 Kassel

Telefon: 0561-301-0
Fax: 0561-301-1702
Web: www.wintershall.biz

Mario Mehren (46)
Dr. Ties Tiessen (59)
Martin Bachmann (57)
Thilo Wieland (47)

Ehemalige:
Dr. Gerhard König () - bis 20.10.2015
Dr. Rainer Seele () - bis 01.06.2015
Dr. Karsten Heuchert ()
Reinier Zwitserloot ()
Dr. Ties Tiessen ()
Erdölwerke Barnstorf, 49406 Barnstorf
 05442-20-0

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 2.000 weltweit
Umsatzklasse: 250 - 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1894

Handelsregister:
Amtsgericht Lüneburg HRB 200519

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 105.000.000 Euro
Rechtsform:
UIN: DE814756974
Kreis: Kassel (Stadt)
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
BASF SE (de)
Typ: Konzern
Holding:

Börsennotiert: BASF SE
WKN: 515100 (BAS)
ISIN: DE0005151005

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