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WVV Würzburger Versorgung und Verkehr aus Würzburg

Kommunal

Eigentümer

1849

Gründung

1302

Mitarbeiter

Mit ihrem stadteigenen Konzern, der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) verfügt die unterfränkische Stadt am Main über ein sehr breit aufgestelltes Dienstleistungsunternehmen, in dem die Gewinne in einigen Bereichen die Defizite in anderen decken, solange dies noch geht. Zum WVV gehören:
  • Stadtwerke Würzburg AG
  • Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH
  • Würzburger Straßenbahn GmbH
  • Würzburger Hafen GmbH
  • Würzburger Stadtverkehrs-GmbH
  • WVV-Wirtschaftsstandort Würzburg Immobilien-Management GmbH
  • Kompostwerk Würzburg GmbH und
  • Würzburger Recycling GmbH

Mit ihrem stadteigenen Konzern, der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) verfügt die unterfränkische Stadt am Main über ein sehr breit aufgestelltes Dienstleistungsunternehmen, in dem die Gewinne in einigen Bereichen die Defizite in anderen decken, solange dies noch geht. Zum WVV gehören:
  • Stadtwerke Würzburg AG,
  • Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH,
  • Würzburger Straßenbahn GmbH,
  • Würzburger Hafen GmbH,
  • Würzburger Stadtverkehrs-GmbH,
  • WVV-Wirtschaftsstandort Würzburg Immobilien-Management GmbH,
  • Kompostwerk Würzburg GmbH und
  • Würzburger Recycling GmbH.

Das Tochterunternehmen Stadtwerke Würzburg versorgt nach eigenen Angaben ca. 180.000 Kunden bundesweit mit Strom, dazu Kunden der Region mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Zentrales Element der Strom- und Fernwärmeversorgung ist das eigene Heizkraftwerk, das in den Jahren 2007 und 2008 deutlich erweitert worden ist. Auf der Basis von Ergas wird durch Kraft-Wärme-Koppelung Strom und Fernwärme erzeugt. Die Anlage ist nach dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) zertifiziert.

Damit will Würzburg noch unabhängiger von den globalen Preiskämpfen um Energie werden. Ab 2009 sollen 80 Prozent des Stromvolumens und der komplette Fernwärmebedarf der ca. 1.200 versorgten Haushalte mit dem Kraftwerk gedeckt werden. Fernwärme hat in der Stadt eine lange Tradition. Bereits 1952 erzeugte die erste Kesselanlange Heizdampf für die Würzburger.

2,5 Kilowattstunden Erdgas verkaufen die Stadtwerke jährlich. Um den großen Energiekonzernen etwas entgegenzusetzen, haben sie Ende 2007 gemeinsam mit acht weiteren kommunalen Versorgungsunternehmen in Franken die Genossenschaft enPlus e.G. als Einkaufsgemeinschaft gegründet.

Entsprechend ihrem Umweltengagement setzt sich die WVV für Projekte wie das Energiespar-Contracting ein. Die Stadt hat 895 Straßenlaternen auf sparsame Natriumdampfhochdrucklampen umgestellt, finanziert allein über die Energieeinsparung.

Während sich die Stadtwerke auch um die Trinkwasserversorgung in Würzburg kümmert, ist für die Beschaffung die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH zuständig. Zwei Drittel fördert sie selbst in eigenen Wasserwerken. Die Gesellschaft ist zudem zuständig für den Betrieb des Dallenberg-Freibades.

Auch die Müllentsorgung und -verarbeitung geschieht unter dem Dach des WVV. Das Kompostwerk Würzburg stellt Bodenverbesserer und Spezialerden her. In einer Recyclinganlage werden Abfälle sortiert. Die WVV betreibt zudem ein Müllheizkraftwerk.

Busse und Straßenbahnen fahren in der Würzburger Straßenbahn GmbH. Fünf Straßenbahnlinien und 31 Buslinien befördern ca. 36 Millionen Personen im Jahr im Landkreis Würzburg. Bei der Planung einer neuen Trasse für die Straßenbahn hat die WVV erstmals ein Blog im Internet genutzt, in dem die Bürger Anregungen und Meinungen dazu diskutieren können.

Um den öffentlichen Parkraum in der Stadt kümmert sich die Würzburger Stadtverkehrs-GmbH. Sie betreibt 14 Parkhäuser und Parkplätze mit mehr als 4.000 Stellplätzen. Daneben hat sich ein weiterer Geschäftszweig als Dienstleister etabliert. Von Würzburg aus werden auch andere Parkplätze in der Region überwacht. Außerdem verkauft die Stadtverkehrs-GmbH ihr Know-how in Sachen ruhender Verkehr beispielsweise an Gemeinden in der Schweiz und an den Hamburger Flughafen.

Den alten und den neuen Hafen am Main bewirtschaftet die Würzburger Hafen GmbH. Der Güterumschlag ist dort allerdings rückläufig. Fahrgastschiffe, die den Würzburger Binnenhafen nutzen, nehmen dagegen zu.

Um die Förderung des Wirtschaftsstandortes Würzburg kümmert sich die WVV-Wirtschaftsstandort Würzburg Immobilien-Management GmbH. Sie unterstützt Unternehmen, indem Grundstücke ankauft für andere bebaut und die Immobilien auch selbst bewirtschaftet.

Mit den WVV-Sportfreunden verfügt der Konzern zudem über einen eigenen Sportverein mit vielen Sparten, der für alle Bürger offen ist. Die WVV-Sängergruppe besteht bereits seit 1951. Die WVV selbst ist allerdings erst 1965 gegründet worden. (eg)

Chronik

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Stadt Würzburg)

Adresse

Würzburger Versorgungs-
und Verkehrs-GmbH
Haugerring 5
97070 Würzburg

Telefon: 0931-36-0
Fax: 0931-36-1354
Web: www.wvv.de

Thomas Schäfer (54)

Ehemalige:
Prof. Dr. Norbert Menke ()
Thomas Schäfer ()
Mainfranken Netze GmbH, 97070 Würzburg
 0931-363131

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 1.302 in Deutschland
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1849

Handelsregister:
Amtsgericht Würzburg HRB 162

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: 10.225.860 Euro
Rechtsform:
UIN: DE134182688
Kreis: Würzburg (Stadt)
Region:
Bundesland: Bayern

Gesellschafter:
Stadt Würzburg (de)
Typ: Kommunen
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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