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Radeberger Gruppe Brauereien aus Frankfurt am Main

Privat

Eigentümer

1878

Gründung

4800

Mitarbeiter

Die Radeberger Gruppe ist mit einem Marktanteil von 15 Prozent Marktführer im deutschen Biermarkt (Stand 2009) und kommt auf einen Getränkeabsatz in 2008 von 14,2 Millionen Hektoliter.

Die Brauereigruppe besteht aus 14 Brauereien sowie einem Mineralwasserstandort und gehört zum Familienunternehmen Dr. August Oetker.


Brauereistandorte:
  • Friesisches Brauhaus zu Jever, Jever
1848 als kleine Privatbrauerei in Jever gegründet, steht das Friesische Brauhaus zu Jever heute für traditionsreiche Braukunst. Aufgrund einer konsequenten Markenpflege und klaren Positionierung gehört Jever zu den wichtigsten deutschen Premiummarken und ist eine von nur wenigen nationalen Biermarken.
  • Dortmunder Brauereien, Dortmund
Schon um 1900 war Dortmund durch eine große Brauereivielfalt geprägt. Veränderungen in Industrie, Gesellschaft und Arbeitsleben führten schließlich zu einem Strukturwandel im Revier. Brauereien schlossen sich zusammen, um ihre Potentiale besser zu nutzen, achteten aber nach wie vor mit großer Sorgfalt darauf, jede Biermarke nach deren ursprünglichem Rezept einzubrauen. Seit dem Jahr 2004 werden die Traditionsmarken der Bierstadt Dortmund von den Dortmunder Brauereien der Radeberger Gruppe am Standort der ehemaligen Dortmunder Actien-Brauerei an der Steigerstraße hergestellt.
  • Brauerei Schlösser, Düsseldorf
In ihrer Heimat, der Altbierhauptstadt Düsseldorf, ist die Brauerei Schlösser fest verwurzelt und präsentiert sich als engagierter Botschafter Düsseldorfer Lebensfreude.
  • Kölner Verbund Brauereien, Köln
Die Historien der insgesamt sechs traditionsreichen Kölsch-Marken reichen teilweise bis ins Mittelalter zurück. Als einer der Ursprünge der heutigen Kölner Verbund Brauereien verfügt beispielsweise Sion Kölsch über eine 650-jährige Brautradition in der Kölner Altstadt. Heute zählen die Kölner Verbund Brauereien zu den größten Brauereien in Köln.
  • Binding-Brauerei/Henninger Bräu, Frankfurt
In der Binding-Brauerei/Henninger Bräu sind die regionalen Marken Binding und Henninger, aber auch die nationalen Premium-Biere Schöfferhofer Weizen und Clausthaler beheimatet. Die Biere von der Binding-Brauerei/Henninger Bräu sind die meist gezapften in der Region, aber auch weit über die Grenzen der Rhein-Main-Region reicht ihre Popularität. Schöfferhofer Weizen ist seit langem Hessens Weizenbiermarke Nr. 1 und Clausthaler gilt für viele Deutsche als Synonym für alkoholfreies Bier.
  • Stuttgarter Hofbräu, Stuttgart
Stuttgarter Hofbräu gilt als fester Bestandteil württembergischer Lebensart. So wurde die Brauerei als ehemals königlicher Hoflieferant eine der größten Brauereien in Baden-Württemberg.
  • Allgäuer Brauhaus, Allgäu
Das Allgäuer Brauhaus kann auf eine mehr als 600-jährige Historie zurückblicken. Die Chroniken berichten bereits anno 1394 von der Stiftsbrauerei - einer der Ursprünge des heutigen Allgäuer Brauhauses. Zusammen mit der Brauerei in Marktoberdorf-Leuterschach und mit dem Depot in Oberstdorf ist das Allgäuer Brauhaus heute die größte Brauerei im Allgäu.
  • Tucher Bräu, Nürnberg / Fürth
Die Tucher Bräu steht seit 1672 für Nürnberger Braukunst. Gebraut wird vor allem für den Discounter Netto das Bier Falkenfelser.
  • Freiberger Brauhaus, Freiberg
Das Freiberger Brauhaus wurde 1850 gegründet. 1863 brauten die Freiberger erstmals nach Pilsener Brauart - und sind dieser Art der Bierherstellung bis heute treu geblieben.
  • Leipziger Brauhaus zu Reudnitz, Leipzig
Die Geschichte dieser Brauerei ist eng mit der Geschichte Leipzigs verbunden. Im Jahr 1862 gegründet zählt die Brauerei heute zu den modernsten in ganz Europa.
  • Krostitzer Brauerei, Krostitz
Das deutsche Reinheitsgebot war erst 18 Jahre alt, als im Jahr 1534 dem Rittergute Crostewitz das Braurecht eingeräumt wurde. Das Markenzeichen der Biere aus Krostitz ist seit 1631 das Abbild des schwedischen König Gustav II. Adolf.
  • Radeberger Exportbierbrauerei, Radeberg
Die Radeberger Exportbierbrauerei wurde 1872 gegründet - und seit diesem Entstehungsjahr wird in der Brauerei die Marke Radeberger Pilsner gebraut. Seit 1990 wurden rund 230 Millionen in den Ausbau von Produktion und Marke investiert. Der Erfolg zeigt sich durch die große Sympathie der Marke und den stetig steigenden Absatz, der sich in den letzten 17 Jahren nahezu verfünffacht hat.
  • Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei, Berlin
Die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei ist eine der bedeutendsten Brauereien in Berlin und den neuen Bundesländern. Dabei setzt die Hauptstadtbrauerei auf Markenvielfalt statt Monokultur.
  • Hanseatische Brauerei Rostock, Rostock
1878 wurde ein neues Kapitel der Rostocker-Biergeschichte aufgeschlagen. Die Ingenieure Georg Mahn und Friedrich Ohlerich gaben bekannt, dass sie die Julius Meyersche Bierbrauerei "käuflich übernommen" hatten - einer der Ursprünge der Hanseatischen Brauerei Rostock.


Mineralwasserstandort:
  • Selters Mineralquelle, Selters / Löhnberg
Die Brunnen in Selters an der Lahn fördern ein Mineralwasser, das bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert weltbekannt war. In Deutschland ist Selters eines der wenigen national erhältlichen Markenprodukte im Mineralwasserbereich.

Neben Markenbieren stellt die Radeberger Gruppe auch Handelsmarken her. So ist beispielsweise das bei Netto verkaufte Meisterbräu meist verkapptes Freiberger Pils.

Die Radeberger Gruppe ist ab 2015 exklusiver Konzessionär von PepsiCo für die Marken Pepsi, Schwip Schwap, Mirinda, 7Up und Punica-Schorlen im Bereich der Gastronomie und den nicht an den Lebensmitteleinzelhandel angeschlossenen Getränkeabholmärkten.

Alles begann im Jahr 1952: In diesem Jahr kaufte Rudolf August Oetker die Binding Brauerei AG in Frankfurt - der Ursprung der heutigen Radeberger Gruppe. Über zahlreiche Unternehmenseinkäufe und Unternehmensbeteiligungen sowie über internes Wachstum entstand aus dieser regionalen Frankfurter Traditionsbrauerei die größte deutsche Brauereigruppe (Stand 2009). (sd)

Die wesentlichen Mitbewerber sind: Beck & Co., Holsten / Carlsberg Deutschland, Warsteiner.

Chronik

1952 Rudolf August Oetker kauft die Brauerei Bindung
2003 Übernahme durch die Radeberger Gruppe
2006 Übernahme von Freiberger Brauhaus
2010 Übernahme von Berliner Bürgerbräu
2014 Kartellamtsstrafe wegen verbotener Preisabsprachen

No-Name-Produkte von Radeberger Gruppe Brauereien aus Frankfurt am Main

Weitere Firmen dieses Gesellschafters (Oetker Familie)

News zu Radeberger Gruppe Brauereien aus Frankfurt am Main

Adresse

Radeberger Gruppe KG

Darmstädter Landstr. 185
60598 Frankfurt am Main

Telefon: 069-6065-0
Fax: 069-6065-209
Web: www.radeberger-gruppe.de

Dr. Albert Christmann (53)
Thomas Freese (52)
Frank Krüger (54)
Martin Schiwon (56)
Dr. Mike Eberle (48)

Ehemalige:
Dr. Albert Christmann ()
Frank Krüger ()
Martin Schiwon ()
Thomas Freese ()
Ullrich Kallmeyer ()
Radeberger Exportbierbrauerei GmbH, 01454 Radeberg
 03528-4540

Krostitzer Brauerei GmbH, 04509 Krostritz
 034295-77-60

Freiberger Brauhaus GmbH, 09599 Freiberg
 03731-363-0

Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH, 13053 Berlin
 030-9609-0

Hanseatische Brauerei Rostock GmbH, 18057 Rostock
 0381-4923951

Friesisches Brauhaus zu Jever GmbH & Co. KG, 26441 Jever
 04461-13-0

Neuselters Mineralquelle, 35792 Löhnberg
 06473-39-0

Brauerei Schlösser GmbH, 40213 Düsseldorf
 0211-1711405

Hövels Brauerei GmbH, 44145 Dortmund
 0231-8400-0

Haus Kölscher Brautradition GmbH, 51065 Köln
 

Stuttgarter Hofbräu AG, 70199 Stuttgart
 0711-6488-0

Allgäuer Brauhaus AG, 87435 Kempten
 0831-2050-0

Tucher Bräu GmbH & Co. KG, 90763 Fürth
 0911-9776-0

Daten & Fakten

Mitarbeiter: 4.800 in Deutschland
Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro
Filialen:
Gegründet: 1878

Handelsregister:
Amtsgericht Frankfurt am Main HRA 42855

Genossenschaftsregister:
Stammkapital: Euro
Rechtsform:
UIN: DE814562679
Kreis: Frankfurt am Main
Region:
Bundesland: Hessen

Gesellschafter:
Oetker Familie (de)
Typ: Familien
Holding:

Börsennotiert:
WKN: ()
ISIN:

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